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Archive für Oktober 2008
Offenbarung
18.10.2008 von Ralf C Maucher.
Manche verstehen noch nicht einmal das Einfachste: Es gibt Realitätszugänge, die eine andere Qualität haben als der normale menschliche.
Sich selbst oder das kollektive menschliche Bewußtsein zum ‘Maßstab für alles’ zu machen ist nicht weniger als horrende Hybris, quälende Selbstüberschätzung. Quälend ist es meist für andere.
Dies gilt auch für Offenbarungen; davon soll dieser Abschnitt handeln. Was ist das eigentlich, eine Offenbarung? Ich mache es mir leicht und zitiere den Brockhaus:
Offenbarung: Erkenntnis, Erleuchtung. In der Religionsgeschichte auf Gott zurückgeführte Enthüllung einer vorher »verborgenen« religiösen Wirklichkeit (Gewissheit, transzendenten Wahrheit), die der Mensch als für sein Leben existenziell wichtig erfährt und die allein mit den Mitteln der menschlichen Vernunft weder begriffen noch begründet werden kann.
In den Offenbarungsreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Zoroastrismus [Parsismus]) bildet die Offenbarung das wesentliche konstitutive Moment und wird als personale Ansprache Gottes an den Menschen und persönliche Zusage von Heil verstanden.
Gott spricht dabei über Mittler (die Propheten des Alten Testaments, Jesus Christus, Mohammed, Zarathustra). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2007
Es wird hier klar gesagt: Eine Offenbarung entstammt nicht menschlichem Denken, sondern einer höheren Quelle. Sie zeigt Wahres und Wichtiges auf, das dem menschlichen Raum ansonsten verborgen wäre.
Es wird auch gesagt: Die großen Religionen gehen auf Offenbarungen zurück. Die höhere Quelle sucht sich Ansprechbare heraus. Diese vermitteln die Botschaft.
Erkannt ist ebenfalls: Nichterleuchtete Menschen können Offenbarung nicht verstehen und eigentlich nichts über sie aussagen.
Offenbarungen haben nicht nur in alter Zeit stattgefunden, sie finden immer statt. Auch heute. Die katholische Kirche kennt den Begriff der Privatoffenbarung. Darunter versteht sie aktuelle Gotteserfahrungen einzelner Menschen.
Schon bald nach dem Leben Christi gab es Auseinandersetzungen um die Gültigkeit der alten Offenbarungstexte bzw. -erfahrungen. Das ist bis heute so: Der Schatz der Offenbarungen wird peinlich und neidisch gehütet von den Kirchenverwaltern. Die Kirche entscheidet auch heute, welche Privatoffenbarung richtig ist und welche falsch.
Diese Entscheidung ist einem wahrhaft Erleuchteten mit Engels- und Gottesanbindung prinzipiell möglich.
Jemandem, der diese Anbindung nicht hat, ist sie prinzipiell nicht möglich. Doch auch bei der Beurteilung durch Erleuchtete müssen wir vorsichtig sein: Es gibt Erleuchtung aus der falschen Quelle, dann sind Offenbarung bzw. Offenbarungsbeurteilung zwar möglich, aber nicht richtig.
Zusammenfassung: Menschen beurteilen Offenbarung(en), obwohl sie es nicht können. Offenbarung hat eine absolut andere Qualität als jede andere menschliche Erfahrung. Es gibt Offenbarungen, die zutreffen, aber auch Offenbarungen, die falsch sind. Dies zu entscheiden ist nur Menschen mit einer besonderen Erleuchtungsqualität möglich, denn es gibt Erleuchtete, die nicht von Gott, sondern von einer falschen Quelle erleuchtet sind. Die fahl Erleuchteten sind in der Mehrheit.
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DIE WAHRHEIT WIRD EUCH FREI MACHEN
18.10.2008 von Ralf C Maucher.
Der nachfolgende Text basiert wieder auf der Lehre des Ordens der g. D. i. O. d. T.
Er handelt von dem Mechanismus, der die Erde in Betrieb hält.
Er beschreibt eine Falle und gibt Hinweis, ihr zu entgehen.
Hier die Aussagen der g. D. i. O. d. T.:
Satan und Gabriel haben eine Engelfalle gebaut, in die die Geschöpfe Gottes hinabgezogen werden.
Dort erfahren sie ein manipuliertes Leben: Die Wahrnehmungen sind überformt, die kognitiven und emotionalen Reaktionen sowie das Verhalten auch.
Durch diese Manipulation werden den wahren göttlichen Wesen (=Engeln) Energien entzogen. Dämonen benutzen die geraubten Energien, um sich selbst das Leben zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.
Sie schaffen eine Realität, die dem Falschen und Bösen dient.
Es ist die Erde.
Diese Erkenntnis ist durch eine Vielzahl an Maßnahmen erschwert: Zunächst halten die auf der Erde wohnenden Menschen ihr Leben für normal und insofern richtig.
Wird aber geahnt, daß etwas nichts stimmt, werden die Menschen erneut auf eine falsche Fährte angesetzt: Es treten falsche Lehrer auf. Es werden falsche Theorien verbreitet. Die Menschen folgen falschen Erlösern sowie falschen Lehren und kommen immer noch nicht bei der Wahrheit an.
Manche der Ahnenden sammeln Information um Information, um die Manipulation zu dokumentieren.
Ein Beispiel: Es gibt Katholiken, die mit dem Finger auf die Freimaurer zeigen und sie als die Helfer des Teufels sehen. Die Freimaurer und andere Geheimbünde werden als die Verursacher einer Weltverschwörung angesehen.
Mit dieser Recherche kann man leicht ein ganzes Leben vergeuden: Egal wie viel Material entdeckt wird, bei der einfachen aber schrecklichen Wahrheit kommt man immer noch nicht an.
Dann gibt es zum Beispiel Esoteriker, die von vielen Wesen, Methoden und Dingen sprechen, mit denen das Licht gegen die Dunkelheit kämpft. Zum Beispiel „aufgestiegene Meister“, ein „Lichtkörperprozeß“ (dabei besteht die Falle ganz wesentlich gerade darin, daß das Licht in den Körper, in die Materie gezwängt wird). Diese Fraktion sieht zum Beispiel ganz gerne die katholische Kirche als dämonisch unterwandert an. Auch dieser Ansatz sieht nur, daß etwas nicht stimmt, kommt aber nicht annähernd zur Einsicht in das Problem.
Die geistige Größe zu sehen: „An den Freimaurern stimmt etwas nicht, an den Esoterikern und an der Katholiken auch nicht.“ ist der Menscheit durch das satanisch/gabrielische „Divide et impera“ verstellt. So bleibt die Engelfalle bis in alle Ewigkeit bestehen…
Nebenbei: Natürlich gibt es eine Reihe von Wesen, die diese Engelfalle betreiben: Die christliche Kirche des Mittelalters benennt neben Satan sechs weitere Dämonen, die die Menscheit auf dem falschen Weg treiben. Andere Betrachtungsweisen nennen andere Namen.
Doch wir brauchen diese weitere Differenzierungen nicht, um das Ganze zu verstehen: Der Teufel und eine Hexe (Gabriel ist als Hexe zu sehen) haben diese Engelfalle konstruiert. Wer das versteht, findet aus der
Falle heraus. Alle anderen Sichtweisen finden den Weg nicht.
Haben Sie genau gelesen? Ich sage mit diesem Text, daß es für einen Menschen eigentlich normal ist, ein Engel zu sein. Ein Engel Gottes mit einer direkten Verbindung zum wahren Schöpfer. Doch zwei Schurken (eine Hexe und ein Dämon) haben uns von diesem Wissen und dieser Verbindung abgeschnitten. Sie präsentieren uns eine falsche Welt und einen falschen Rückweg. Wir sind im Hamsterkäfig und im Laufrad solange wir in der Materie sind. Doch wenn wir die Materie hinter uns lassen, sind wir frei. Da hat Paulus schon recht.
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Übersinnlicher Weltzugang
– warum Apollon kein Engel Gottes ist
17.10.2008 von Ralf C Maucher.
Im folgenden berichte ich von drei Arten, auf die Menschen die Welt wahrnehmen und in ihr leben können: Der normalen, der apollonischen und der engelsgleichen.
Die erste Art ist die ganz normale. Normal bedeutet hier nicht ‘richtig’, sondern ‘verbreitet’. Wahrnehmung ist in diesem Modus an die Sinne gebunden, also nicht übersinnlich.
Folgerungen aus der Wahrnehmung und Wahrnehmungen selbst sind je nach persönlicher Anlage im Spannungsfeld zwischen Irrationalem und Rationalem eingeordnet. Nicht selten dient die Ratio als Abwehrgürtel und Argumentelieferant für eine (eigentlich irrationale) Voreinstellung.
Die zweite Art ist nicht normal, wir können sie als paranormal bezeichnen. Oder auch als apollonisch. Hinweise auf Apollon finden wir in der Bibel „et habebant super se regem angelum abyssi cui nomen hebraice Abaddon graece autem Apollyon“ Offb 9,11 und natürlich bei den ‘heidnischen’ Griechen.
Beide, die Christen und die Heiden sahen ihn als ein (höheres) Wesen, das in der Lage war, hinter die Verschleierungen der Welt zu blicken. Die ersten betrachteten ihn aber als Verderber, die zweiten als Heils- und Lichtbringer.
Er und der von ihm getötete Python stehen mit dem Orakel zu Delphi in Verbindung. Apollon gab/gibt den Menschen auf der Erde verschlüsselte Hinweise auf verborgene oder zukünftige Ereignisse.
Apollonische Wahrnehmung ist also nicht an die Sinne gebunden und für eine überstoffliche Welt offen. Doch sie ist nicht mehr als Zeichendeutung: Die Botschaft bleibt stets vage bzw. ambige und wird praktisch nie eindeutig.
Eindeutigkeit leistet erst die dritte Art. Wir können sie als übernormal bezeichnen oder, das trifft schärfer zu: als engelsgleich. Wahre Engel haben die direkte Verbindung zum Göttlichen und erfahren daher auch die wahre Natur bzw. das wahre Übernatürliche des Sicht- und Unsichtbaren.
Ergänzung: Wir haben es hier mit den drei Erkenntnisstufen ‘Wissen‘, Ahnen und Gewissheit zu tun. Die Datensammlung für diese drei Stufen entstammen den unterschiedlichen Erfassungsweisen. Menschliche Wahrnehmung ist gemessen am Göttlichen blind. Apollonische geblendet. Engelsgleiche hat die ‘Augen zu sehen‘.
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Die Traumatisierung des Göttlichen durch das Hexenhafte
17.10.2008 von Ralf C Maucher.
Folgende, diese Darstellung initiierende Beobachtung hatte ich vor kurzem: Ein besonderer Mensch*, mit besonderen heilerischen Gaben, kam während eines intensiven Gespräches plötzlich aus der Ruhe: Seine Atemfrequenz änderte sich, die Pupillen weiteten sich, die Augen wurden unruhig, Schweiß trat auf die Stirn. Dieser Mann hatte Angst!
Was war geschehen? Wir erzählten von unseren spirituellen Erfahrungen. Ich nannte den Vornamen einer Frau, mit der ich eine karmisch belastete Begegnung hatte. Dieser Vorname war der Auslöser. Das Energiefeld von Johannes (Name geändert) kollabierte.
Als er den Namen hörte, dachte der junge Mann zunächst, er und ich hätten Erfahrungen mit der selben Frau gemacht. Doch es war nicht so. Wir sprachen also über die Eigenschaften der Frau, die die Unruhe in ihm ausgelöst hatte.
Auch wenn sie eine schöne Frau war, kann man ohne Umschweife und ohne große Genauigkeitsverluste diese Frau als zum Archtypus der Hexen zugehörig beschreiben.
Johannes ist zweifelsohne eine hohe Seele*. Doch er verlor seine Ruhe und Anbindung bei der Erinnerung an diese ‘magische’ Frau. Durch meine Beschäftigung mit Bräuchen, Mythen und Religionen ufs. ist mir das Hexenhafte oft genug begegnet.
Deshalb kann ich sagen: Die Reaktion des Männlichen auf dieses Weibliche pendelt um folgendes: ‘Ignorieren’, ‘Lächerlichmachen’, ‘Unterdrücken’ sowie ‘ängstliche Unterordnung’.
Vielleicht ist es mir erlaubt, an dieser Stelle auch über Erfahrungen meiner Kindheit zu berichten: In unserer unmittelbaren Nachbarschaft lebte eine alte Frau, die sehr häßlich war, Zahnlücken hatte und in meinen kindlichen Augen eindeutig eine Hexe war. Sie versuchte immer wieder, mir über die Haare zu streichen. Für den kleinen Jungen war das grauenhaft.
Aber das war nicht das einzige Hexenhafte, dem ich begegnete: Wo ich meine Kindheit verbrachte, ist eine Hochburg des Faschings, dort ‘Fasnet’ genannt. Fast alle Zünfte kennen die Hexe in der Reihe ihrer Larven. Als Zuseher gingen mir immer wieder eine Angstschauer durch den Körper, wenn die Hexen gurrend und sirrend an uns vorüberzogen.
Die beiden Kindheitserinnerungen sowie das vor kurzem im Gegenüber beobachtete bringen es beide zutage: Die Angst des Männlichen vor dem weiblichen Schatten. Diese Angst ist aber nicht offensichtlich, sondern eher im Verborgenen zu finden.
Das Verhältnis zwischen Ignorieren, Lächerlichmachen, Unterdrücken auf der einen Seite und ängstlicher Unterordnung auf der anderen entspricht weitgehend dem Verhältnis von Bewußtem zu Unbewußtem.
Angesichts der oben geschilderten Beobachtungen (und aus anderen Gründen, auf die ich aber hier nicht eingehe) schlage ich vor, eine Traumatisierung des Göttlichen und Engelhaften auf dem Weg in die Inkarnation anzunehmen.
Der Weg ins Fleisch muß für das eine traumatische Urerfahrung aufweisen: Eine Erfahrung eines tiefen Vertrauensbruches, eines Verrats, eines Benutzwerdens von einer bösen Mutter oder einer bösen Hexe mit der man als männliches Kind Gottes nicht gerechnet hätte.
Diese Erfahrung geht so tief, daß sie alles Irdische überlagert.
(Vergleiche hierzu auch den demnächst hier erscheinenden Text: Die Erde als Engelfalle.)
*Zu Johannes: Ich halte ihn für einen inkarnierten Engel. Ich sage es dazu, weil die meisten das nicht wissen: Das ist eine durchaus christliche Vorstellung, die sich biblisch belegen läßt.
Nachtrag: Vor ein paar Tagen bin ich Johannes noch einmal begegnet und habe ich gebeten, diesen Text zu lesen und ihn gefragt, ob ich ihn im Internet auch veröffentlichen darf: Als er den zweiten Absatz las, sah ich vor meinem geistigen Auge eine eine Frau und einen Mann im Weltall. Die Frau zog den Mann zu sich hin, sie umarmte ihn, und die beiden schliefen miteinander. Doch mitten in der Umarmung ließ sie den Mann fallen. Er stürzte dann in die Tiefe. Natürlich ist auch diese Erfahrung absolut traumatisch. Es muß bei Johannes nicht die Mutter gewesen sein, die ihn so tief verletzt hat, es kann auch die ‘falsche Geliebte’ gewesen sein. Dafür spricht nach dieser Erfahrung einiges.
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Traumatisierung der Engel
13.10.2008 von Ralf C Maucher.
Im folgenden möchte ich über etwas schreiben, das nur wenige verstehen. Dennoch ist der Beitrag wichtig, um die Vorgänge auf der Erde offenzulegen.
Eine große Anzahl von Quellen berichten davon, daß auf der Erde etwas nicht stimmt, daß sie nach Gesetzen funktioniert, die außerhalb des göttlichen Schöpfungsplanes liegen.
Auch im Christlichen Weisheitsschatz finden wir diesen Umstand belegende Formulierungen wie: „Die ganze Menscheit steht außerhalb der Gnade Gottes“ (Augustinus), auch in der Bibel das - hier u.a. wegen der besonders ansprechendenden Formulierungen auf Englisch wiedergegebene - bei Johannes zu findende Christus-Zitat:
“I speak that which I have seen with my Father: and ye do that which ye have seen with your father. … If God were your Father, ye would love me: for I proceeded forth and came from God; neither came I of myself, but he sent me. … Ye are of your father the devil, and the lusts of your father ye will do. ”
(John, 8, 38 - 8, 44) Christus sagt dies zu den umstehenden Menschen.
Wie kann es sein, daß das göttliche Orchester nach Partitur und Taktstock des Widersachers spielt?
Folgende Gedanken erhellen den Zusammenhang:
1. Die Erde wird mit abgespaltenen Energien der Engel betrieben.
2. Es gibt gefallene Engel, die dies freiwillig tun und es gibt
3. gefällte bzw. gefangene Engel, die dies unter offenem bzw. subtilem Zwang tun.
Hier möchte ich zu dem offenen und subtilen Zwang aussagen:
Die Psychologie kennt das Konzept der ‘Identifikation mit dem Aggressor‘. Dieses Konzept beschreibt die Übernahme von Vorstellungen und Verhaltensweisen eines in einer Machtposition stehenden übergriffigen Täters durch sein ‘Opfer’.
Der aggressive Übergriff auf die Seele des anderen kann zeitlich kurz und traumatisch oder auch längerfristig einprägend sein. Er kann bei verschiedenen Phasen der seelischen Entwicklung stattfinden.
Besonders schädigend sind frühe, traumatische Erfahrungen, wir kennen aber auch, beispielsweise bei Flugzeugentführungen Zusammenarbeit mit dem sowie Wertschätzung des Aggressor als Abwehrform gegenüber Kränkung und eigener Ohnmacht.
Wenden wir jetzt dieses Konzept auf Fall und Gefälltwerden der Engel an.
Wenn wir wissen: Eigentlich sind wir Kinder Gottes, eigentlich führt er uns über einen inneren Dialog und über eine äußere Schicksalsmatrix während unseres ganzen Lebens. Das bedeutet: Eigentlich sind wir Engel.
Doch dann passiert es: Diese Führung und Verbindung kommen uns abhanden durch Gefälltwerden und Gefallensein. Der paradiesische Boden wird unter unseren Füßen weggezogen. Jetzt können wir die Traumatisierung schon erkennen:
Wird ein gottverbundener Engel gefällt, verliert er durch seine Inkarnation auf der Erde seine Flügel und er verliert seine göttliche Anbindung. Dieses Gefälltwerden hat ein extremes traumatisierendes Potential:
Es kann und wird mit einer großen Wahrscheinlichkeit zu einer Kooperation und zu einem Unterwerfen unter den Willen des Aggressors, des fällenden Engels (=Teufelsengel) kommen. Das Ergebnis: Die göttliche Sinfonie kommt noch weiter aus dem Takt, irdische Harmonie rückt in weite Ferne, die Erde wird noch stärker verstimmt.
Mit diesem Modell ist übrigens auch zu verstehen, weshalb spirituell fehlentwickelte Menschen „mit Engelsenergien arbeiten“ und die Engel dazu bringen, Dinge zu tun, für die sie von Gott keinen Auftrag haben. Sie haben im Hintergrund Verbindung zum Bösen.
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Ist alles so, wie es sein soll?
13.10.2008 von Ralf C Maucher.
Immer wieder höre ich von ’spirituellen Beratern’, es sei schon alles so wie es sein solle: Die Menschen im einzelnen und die Menschheit als ganze mache die Erfahrungen, die sie brauche.
Ob das so ist oder nicht, ist eine wirklich wichtige Frage. Sie gehört zu den Prämissen, nach denen die Welt und die Vorgänge in der Welt betrachtet und bewertet werden.
Formulieren wir die Frage um und ergänzen sie: Leben wir in einem Erfahrungsfeld, das für jeden die richtigen Bedingungen zur Reifung der Seele anbietet oder nicht? Ist dieses Erfahrungsfeld durch den eigenen Beitrag zum Ursache-/ Wirkungsprinzip vollständig begründbar oder gibt es doch einen Einfluß außerhalb der eigenen Verantwortung, der dieses Erfahrungsfeld mitbestimmt?
Für den ersten Fall ist nichts weiter zu tun, als das eigene Leben zu leben. Für den zweiten gilt etwas ganz anderes: In diesem Fall muß auf den Fremdeinfluß hingewiesen werden, er muß ins Bewußtsein gehoben werden.
In der Folge heißt es dann, alles zu tun, damit das menschliche Erfahrungsfeld wieder mit der eigenen Lebensaufgabe übereinstimmen kann. Damit als einzige Ursache für individuelles und kollektives Schicksal wieder die individuelle bzw. kollektive seelische Vorgeschichte gilt.
Dies sind die grundsätzlichen Überlegungen. Sicher ist: Mehr Mut und weniger Angst braucht es, um den zweiten Fall zu erkennen und die im Erkennen wohnende Handlungsaufforderung anzunehmen.
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Erdung
10.10.2008 von Ralf C Maucher.
Manchmal höre ich in Gesprächen, ich sei sehr vergeistigt und ich brauchte mehr Erdung. Das ist völliger Unsinn. Es ist der gleiche Unsinn wie der, einem Engel zu raten, er solle doch gefälligst zu Fuß gehen, wenn er zwei gesunde, also ‘intakte’ Flügel hat.
Es ist in der Regel übrigens auch Unsinn, wenn jemand zu Ihnen sagt: Sie brauchen mehr Erdung.
Was richtig ist, ist: Wir alle brauchen mehr Seele. Das liegt daran, daß den Menschen ganz wesentliche Seelenanteile abhandengekommen sind und hinter Angst und Verdrängung auf ein Entdeckt- und Aufgenommenwerden warten.
Das kann im Einzelfall schon einmal bedeuteten, daß jemand mehr Erde braucht. Es kann aber auch bedeuten, daß jemand weniger Erde braucht. Das letztere ist häufiger: Viele von uns haben sich viel zu sehr in das Materielle verstrickt, so daß sogar Spirituelles in die Enge des materiellen Lebens gezwängt wird, wenn es nicht sogar völlig aus dem irdischen Leben verschwunden ist (vgl. Börse und Wirtschaft).
Also: Nicht mehr Erde, sondern mehr Seele. Mehr Seele kann ‘mehr Erde’ meinen, doch wahrscheinlicher ist es, daß mehr Seele ‘mehr Himmel’ und ‘weniger Erde’ bedeutet. Das lehren uns in diesen Tagen der Dax, der Dow Jones, der Nikkei Index und die anderen Vorgänge in der Welt des Mammons.
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Der dunkle Poet…
9.10.2008 von Ralf C Maucher.
Leonard Cohen sagt bei seiner diesjährigen Tournee in seinen Konzerten etwa das folgende: “Ich habe die Religionen und Philosophien dieser Welt studiert und nie die Antwort, den Schlüssel zu unserem Dasein, gefunden. Jetzt habe ich die Antwort, sie lautet: ‘Doo dam dam dee…’” Er sagt das an einer Stelle, an der sein Chor dieses „Doo dam dam dee“ ausklingen läßt.
Traurig, aber wahr: Es ist läppisch geworden – das Idol meiner Jugend. Und der also so tiefsinnig gehandelte Sänger täuscht sich, sich an die Oberfläche der Erscheinungen rettend, mehrfach: Erstens gibt es nicht Religionen, sondern nur Religion (also die Rückverbindung mit dem göttlich/kosmischen Prinzip).
Zweitens ist es nicht sehr sinnvoll, Konfessionen (das meint er mit Religionen) zu studieren, wenn man den Schlüssel zum Dasein finden möchte. Um den Schlüssel zu finden, braucht man ergründetes Leben und keine durchgeblätterten Bücher. (Schon gar keine von Gottesverwaltern.)
Das ist auch von einem Poeten nicht zu viel abverlangt. Denn die besten Schreibenden erfinden sich oder (ihre) Handlungen nicht im Buch, sondern sie beschreiben, was sie wirklich erlebt haben, während sie Welt- und Seelenraum möglichst vollständig ausgelotet haben.
Ein Vorbild weniger: Da hat dem Dichter auf seiner Odyssee dann doch noch eine Sirene den Kopf verdreht und seinen Weg abgelenkt, so daß er nicht beim großen Geheimnis angekommen ist. (Wenn man seinen Biographie liest, waren es mehrere Sirenen und Circe hat sicher auch noch mit am Kompaß gedreht…)
Er hat das Ziel verfehlt. „Doo dam dam dee…“ ist es wirklich nicht. Da muß auch ein Jude nochmal inkarnieren, ob er das glaubt oder nicht…
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Menschen und Engel
2.10.2008 von Ralf C Maucher.
Engel kommt von angelus (lat.) bzw. angelos (griech.) und bedeutet Bote. Genauer: Bote Gottes. Das deshalb, weil ein Engel eine Verbindung zur göttlichen Welt hat und eine göttliche Botschaft empfängt, die er unter bestimmten Umständen auch in die irdische Welt hinein vermitteln kann.
Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Die Religionen und Mythen sprechen auch von einer anderen Art von Engeln, von den nicht im Dienste Gottes stehenden. Sie werden dem Teufel zugerechnet. In der Vulgata findet sich logischerweise auch der Begriff des - gegen den ‘angelus diaboli’ abgegrenzte - ‘angelus Domini’.
Wenn wir ganz einfach und unschuldig nachdenken, kann über Engel folgendes gesagt werden.
- Engel sind Wesen, die außerhalb der Zeit leben.
- Es sind Wesen, die außerhalb unseres sichtbaren Raumes leben.
- Es gibt Engel, die zu Gott gehören.
- Und es gibt Engel, die dem Teufel zuarbeiten.
- Engel haben die Fähigkeit, unsere Raum- Zeit-Welt zu berühren bzw. zu durchdringen.
- Engel können uns Botschaften vermitteln.
Warum haben wir eigentlich nicht selbst den direkten Draht zu Gott? Das wird auf diesen Seiten oft gesagt: Wir sind gefallene Schöpfung und haben durch den Fall unsere Anbindung an die göttliche Quelle verloren.
Wir sind also angewiesen auf Mittler. Das macht uns sehr anfällig. Anfällig für falsche Botschaften aus einer Welt, die wir nicht wirklich verstehen. Aus einer Welt, in der mehr Schwindler und Verführer unterwegs sind als Lehrer und Seelenführer.
Was wäre eigentlich, wenn wir nicht gefallen wären oder nicht mehr, wenn unsere Seele also wieder im göttlichen Urgrund verankert wäre? Dann würden wir selbst die göttliche Botschaft empfangen. Wir wären wie Engel. Wir wären Engel. Ob wir die Botschaft Gottes verkünden oder nicht – ist für diese Feststellung nicht von Belang.
Deshalb warne ich ausdrücklich vor Menschen, die sagen: Ich benutze die Engel für Heilungen, für Wunder oder für was auch immer. Einen Engel zu benutzen, heißt falsch zu handeln. Ein wahrer Engel steht im Dienst Gottes. Er wird tun, was Gottes Wille ist. Er wird nicht tun, was du oder ich wollen.
Sollte er das doch tun, gibt es nur zwei Möglichkeiten, die beide erschrecken. Die erste ist: Er gehört er nicht zu den Engeln des Lichts. Die zweite: Er ist ein Engel des Lichts, aber die Engel der Finsternis haben ihn gefangen und zwingen ihn zu tun, was er nicht sollte. Die letzte Möglichkeit ist selten – aber sie kommt vor.
Mit dieser Botschaft möchte ich nicht schliessen, sondern mit der anderen, tatsächlich frohen: Wenn wir uns zurückarbeiten aus dem Gefallensein in Gottgefallen, dann lebt Gott wieder mitten unter uns: Er spricht mit uns (wie mit) Engeln. Und wir finden unseren Weg auch bei Dunkelheit.
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Das gebrochene Herz
– atlantisch tiefer Schmerz
2.10.2008 von Ralf C Maucher.
Berichte über Atlantis gibt es aus verschiedenen Quellen. Die ältesten aufgeschriebenen gehen auf Platon zurück. Zusammenschau bzw. Erinnern würden etwa das folgende Bild ergeben: Eine paradiesähnliche Insel geht nach langer Zeit der Blüte zunehmend von einem lichtvollen Zustand in einen dunklen über.
Psychologisch ausgedrückt: Die auf Atlantis lebenden Menschen waren sehr offen und erfüllten hohe zwischenmenschliche Ideale. Laotse sagte dies einmal so: „Der vollendete Mensch greift nicht in das Wesen der Dinge ein, er auferlegt sich ihnen nicht, sondern er verhilft allen Wesen zu ihrem inneren Wachstum“.
Doch am Ende der Hoch-Zeit verändern sich die vorbildlichen Einwohner des sagenumwehten Kontinents. Sie fangen an aus niedrigen Motiven (wie Neid, Machtanspruch, Rachsucht, Geltungsstreben usf.) heraus zu handeln. Sie verschliessen ihr Herz und ignorieren ihre empathischen Fähigkeiten.
Wie konnte es dazu kommen? Die Quellen sprechen von Manipulation. Die Atlanter hatten genaue Kenntnis über den Aufbau der Seele und sie wußten, daß es in einer übermateriellen Wirklichkeit Einflußmöglichkeiten auf das persönliche Erleben und Verhalten gibt.
Von dieser ‘ätherischen’ Ebene aus sollen Wesen mit schlechten Absichten den Keim des Bösen in die Seele der Atlanterinnen und Atlanter gepflanzt haben. Egal ob diese Beinflußung so weit geht oder ob sie nur den in der Seele angelegten Schatten zum wachsen gebracht haben: Es war eine schmerzliche Erfahrung für die Beteiligten.
Eine besonders große Traumatisierung entstand bei den Liebenden. Auf Atlantis gab es in der Regel Ehen, die sehr schön waren: Paare waren aufeinander bezogen und füreinander da.
Was geht in der Seele eines Mannes vor, der sieht, wie seine Frau, mit der er tausend liebende Umarmungen teilt, sich plötzlich ändert: Er sieht wie Tag für Tag die Leichtigkeit und das Licht aus ihr schwinden und mehr und mehr leviathanische Neigungen (Neid und Rache) entstehen.
Natürlich versucht er ‘den Drachen’, ‘die Schlange’, die dieses Verhalten ansteuern, zu bekämpfen. Aber was, wenn er sehen muß: Seine Kraft reicht nicht: Er wird seine Frau verlieren. Doch er wird seine Liebe zu ihr nicht verlieren.
Wir wissen: Atlantis verschwand. Die Mehrheit der Atlanter starb durch Kriege, Naturkatastrophen und durch den Untergang der Insel. Vereinzelt haben sich Atlanterinnen und Atlanter auf unterschiedlichen Kontinenten wieder gezeigt.
Doch der größte Teil der atlantischen Kollektiv-Seele und in ihr viele individuelle Seelen sind schwer verletzt in einem Zwischenreich geblieben, mit dem tiefen Wunsch, das Geschehene ein zweites Mal erleben zu können und dann wiedergutzumachen oder zu verarbeiten.
Darunter gerade auch die nichtüberlagerten Liebenden, die mitansehen mußten, wie die Seele der Partnerin, des Partners aus dem Körper verdrängt wurde. Das Äußere war noch da – doch von einer anderen und tatsächlich bösen Seele übernommen.
Dieser Schmerz brach das Herz und wurde in den Tod hinübergenommen. Dort wartete die verletzte Seele auf eine weitere Inkarnation. Jetzt ist eine Zeit, in der viele Atlantische Seelen wieder inkarniert sind. Sie leben unter uns.
Das Schlimme ist: Der erste Schmerz der Traumatisierten ist von den dunklen Mächten einkalkuliert. Die finsteren Wesen leben von blockierten Seelenenergien: Alles, was von unserem Glück abgezogen ist, wird von den Finsteren zum Leben benutzt.
Wenn die Atlanterinnen und Atlanter es diesmal wieder versuchen - versuchen, ihre Liebe endlich wahr zu machen, erleben sie ihn wieder, diesen Schmerz und ihr Schicksal wiederholt sich. Sie haben nicht wirklich eine Chance. Sie erleiden das zweite Trauma. Das tut so weh.
Sie müssen diesmal loslassen, ganz loslassen, die Wahren der Insel und durch diesen Schmerz hindurch. Es gab keine erste Chance, es gibt auch keine zweite. Ich wünsche Euch die Kraft dazu.
Tragisch: Wenn keiner der Atlanter den wahren Geist verraten hätte, wäre es gegangen: Dann hätten die Liebenden die Liebe und Atlantis das Licht gefunden - doch es gab heute wie damals: Verrat. Verrat von vielen. Verrat an allen.
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