Archive für September 2008

Dualität IV

Spirituelle Menschen verstehen unter Dualität einerseits das Getrenntsein von Gott und andererseits das Gebundensein an die Wahrnehmung von Gegensätzen einschließlich dem Gebundensein an die Unterscheidung in gut und böse bzw. richtig und falsch.

Vor allem um letztgenannte Bedeutung soll es hier gehen. Damit ist klar: Dies wird ein heikler Text, der dem Leser alles abfordert. Alles an Mut und an Demut, was ein Mensch überhaupt aufbringen kann.

Wo liegt das Problem? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Menschen. Die einen, die keine Kenntnis einer nichtdualen Weltsicht haben. Sie bleiben in der Spaltung, meist sieht es wie folgt aus: Sie selbst und ihre Bezugsgruppe sind die Guten, die anderen sind die Bösen.

Die anderen, die sich mit Dualität beschäftigen, versuchen sie sie in der Regel schnell aufzulösen und in Nicht-Dualität umzuwandeln. Zu schnell.

Sie lösen sie innerhalb des eigenen Bewußtseinsrahmens auf. Es gibt aber keinen Hinweis darauf, daß dies richtig ist.

Es ist den wenigsten möglich zu sehen, daß Dualität auch ganz anders aufgelöst werden kann, nämlich so, daß

  • der negative (schwarze) Bereich komplett im menschlichen (auch höchsterleuchteten) Bewußtsein liegt und
  • der positive (weiße) Bereich in einem Seins- und Bewußtseinsraum außerhalb des Menschlichen.

Zur Veranschaulichung drei Abbildungen:

1. Dualität vom Menschen aus ‘aufgelöst’

Menschliche Lösung
Ohne Kenntnis der Vorgänge im kollektiven Unbewußten der Menschheit wird behauptet, daß die Welt nur vermeintlich in Gegensätze aufgespalten sei. Alles sei gut, wenn man aufhöre, sich mit den Dingen zu verstricken.

Der Versuch, die Dualität horizontal aufzulösen (blaue Linie) mißlingt, weil es eben auch einen senkrechten Anteil an negativem gibt. Dies zeigt die nächste Abbildung.




2. a) und b) Dualität von einem Engel aus ‘aufgelöst’

Lösung eines Engels I Durch die Kenntnis der Vorgänge im kollektiven Unbewußten wird erkannt, daß die irdische Welt immer ein überschüssiges Böses bzw. Schlechtes enthält. Hier wird immer in Gegensätze aufgespaltet.

Doch diese Spaltung liegt außerhalb des menschlichen Bewußtseins. Deshalb wird auch nicht erkannt, daß das Negative innerhalb der Raum-Zeit-Materie-Welt nicht ausgewogen bzw. ausgeglichen werden kann.

Lösung eines Engels IIErst durch das Hinzuziehen einer Existenz- und Bewußtseinsebene oberhalb der irdischen Matrix kann die Dualität überwunden werden.

Dort finden wir das Kurativ zur irdischen Krankheit. Wir können hier von senkrechter Auflösung der Dualität (blaue Linie) sprechen. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt (die Grenze zur Raum-Zeit-Materie-Welt wird durch den grauen Strich angezeigt).

Ich habe zehn Jahre an diesen Dingen gearbeitet. Es ist jetzt Zeit zu vermittlen. Daß es erstens so ist und daß es zweitens eine Lösung gibt. Es gibt eine Lösung. Habt Mut.

Ich danke meinen Lehrern, daß sie dieses Wissen in meine Seele gegossen haben. Es war für sie keine leichte Arbeit.

Karma und Rache

Der Multimedia Brockhaus von 2007 sagt über Karma: „Sanskrit ‘Tat’ - das Karman, zentraler Begriff des Hinduismus, Buddhismus und Dschainismus; bezeichnet das universelle Gesetz, nach dem jedes Dasein kausale Folge eines früheren Daseins ist.“

Damit ergibt sich eine weitgehende Übereinstimmung zu dem, was das AT als „Gesetz“ bezeichnet und die heidnischen Religionen als „Gesetz von Ursache und Wirkung“. Auch hier hat das jetzige Erleben seinen Grund in früheren Taten.

Insofern hat Rache eine begriffliche Nähe zu Karma: Begangenes Unrecht (frühere Tat) begegnet seiner Vergeltung (jetziges Dasein). Doch wo liegt der Unterschied?

Während das Karma durch einen großen kosmischen, eigentlich apersonalen Mechanismus reguliert wird, liegt die Rache in den Händen eines oder weniger Menschen, die aus dem Ego heraus handeln.

Schnell wird klar, daß in diesem Fall nicht die ewigen und prinzipiell gerechten Gesetze wirken, sondern ein Gemenge aus Emotionen. Frustration und Aggression des einen Menschen bestimmen aus dem Bewußten oder Unbewußten heraus das Leben eines anderen.

Ob sich eine Frustration nicht vermeiden ließ oder sogar berechtigt war, entzieht sich einer Prüfung durch den sich Rächenden.

Dessen aufgewühlte Gefühlswelt, im schlechtesten Fall auch die dem Bösen zugehörige Struktur seiner Seele lassen eine innerseelische Bearbeitung bzw. einen sinnvollen Verlauf einer Begegnung in weite Ferne rücken.

Subtile und offene Rache ist verbreiteter als man denkt. Ich könnte viel darüber berichten.

Kaskadierte Erleuchtung

“Wir haben erkannt, daß auf allen Planeten, die einen oder mehrere Monde haben, falsche Realitäten aufgebaut werden. Die Lebewesen dort sind in einer Illusionsmatrix gefangen. Das Sonnensystem, in dem sich die Erde befindet, hat fast ausschließlich Planeten mit Monden. Die Erde selbst hat einen, Jupiter hat vier, Saturn hat fünf usf. Nur Merkur hat keinen.

Besonders schlimm ist, daß die Wesen in solchen Sonnensystemen eine Art von Erwachen, von Erleuchtung kennen, die zunächst den Anschein hat, als erkenne sie die Illusionsmatrix und finde einen Weg aus ihr hinaus. Doch das ist nicht so. Das System der Monde ist stärker.

Wir sind deshalb dazu übergegangen, kaskadierte Erleuchtungsstaffeln aufzubauen. Wir bilden auf verschiedenen Planeten Erleuchtete aus. Sie gehen durch die härteste Schule der Welt: Am Ende sind sie Dreimal-Erleuchtete. Doch das allein würde sie noch nicht gegen Irrtum und Betrug schützen. Die Monde überschatten die systemimmanente Erleuchtung.

Es gibt aber doch einen Weg zur Wahrheit: Aus verschiedenen Welten bilden die ausgebildeten Dreimal-Erleuchteten Teams, die sich gegenseitig unterstützen und den Betrug so wirklich entlarven können. Wir können uns das vereinfacht so vorstellen: Wenn zwei mit Blickrichtung zueinander stehen, sieht der eine, was im Rücken des anderen vor sich geht und umgekehrt.

Was wir wirklich tun müssen, ist die Kaskaden halten. Die Kommunikation muß ungestört fliessen. Das ist gar nicht so einfach. Aber es geht. Von Dreimal-Erleuchtetem zu Dreimal-Erleuchteten. Dann haben wir eine System ohne blinden Fleck. Dann kommt die echte Wahrheit an. Sonst nicht.”

Die Erlöser-Falle
- Bewußtseinsschritte

Der Mensch lebt in der Umwelt. Anders gesagt: dem menschlichen Bewußtsein wird eine Außenwelt dargeboten. Sie wird für real gehalten und ernst genommen. Wir reagieren Tag für Tag, Stunde um Stunde auf die dargebotenen Reize und werden zunehmend in die Welt verstrickt.

Doch die Sache hat einen Haken: Diese Welt stimmt nicht. Sie ist Illusion. Gemachte Illusion. Doch die Illusion wird nicht erkannt.

Wenn wir etwas Glück haben, durchschauen wir diese Illusion dann doch irgendwann einmal. Dann werden wir entweder verrückt, wenn wir den Realitätswechsel nicht packen oder wir sind erwacht bzw. erleuchtet, wenn wir aushalten, was wir sehen.

Und immer noch sind wir nicht am Ziel. Auf dieser Bewußtseinsebene haben wir nur die erste Illusion gegen eine zweite ausgetauscht. Auch diese Illusion ist gemacht. Besonders, wenn wir weiterhin auf die Außenwelt fokussieren, sei es verschmelzend, depressiv oder aggressiv:

Wie Buddha, der ein tiefes Mitgefühl entwickelte für alle Wesen und versprochen hat, so oft zu kommen, bis der letzte erlöst ist. Oder wie Jesus, der sich für den Welterlöser hielt, der seinen Job bereits ganz erledigt oder wie Mohammed, der einen heiligen Krieg führte, um den Gottesstaat zu errichten.

Sie alle haben sich für so besonders gehalten, daß sie die Welt retten können. Es ist nicht schwer zu erkennen: Sie sind, wie das Menschen häufig tun, dem Ego und der Selbstüberschätzung gefolgt.

Ach hätte doch der Himmel sich geöffnet und laut gerufen: „Hey, Jungs was tut ihr da? Ihr reagiert immer noch auf eine Illusion! Ihr richtet großen Schaden an. Laßt das sein. Rettet Euch selbst – und ihr rettet die Welt.“

Doch der Zugang zu dem Himmel, der dies nicht nur hätte rufen können, sondern tatsächlich immer ruft, war verwehrt – von dem letzten Schleier der Isis.

Das ist heute nicht mehr so. Heute steht dieser Himmel offen…

Scham

Wenn wir etwas Falsches tun, ist in der Regel ist nicht die Tat selbst das größere Problem, sondern die ausgelöste Scham. Menschliches Tun kann richtig oder falsch sein. Fast immer ist es korrigierbar.

Doch diese Korrektur ist nur möglich, wenn wir uns einer echten Erkenntnis unserer Tat stellen, wenn wir nicht aus Scham das eigenen Tun rationalisieren, bagatellisieren oder ganz verdrängen.

„Du solltest Dich was schämen.“ Vielleicht hat der eine oder andere diesen Satz aus seiner Erziehung oder von Auseinandersetzungen noch ganz deutlich im Ohr. An ihm ist etwas Wahres dran und manches völlig Verkehrte.

Richtig ist, daß wir unsere gesunde Scham spüren sollten, dann nämlich, wenn wir etwas getan haben, das falsch ist.

Falsch ist zum einen, daß wir diese Scham so groß und so unüberwindbar werden lassen, daß wir uns unserer Tat nicht mehr stellen und sie so nicht mehr korrigieren können.

Zum anderen, daß wir uns von falscher Moral diktieren lassen, worüber wir uns zu schämen haben.

Stellen wir uns vor, daß es Reinkarnation gibt. Und stellen wir uns eine Frau vor, die in einem früheren Leben eine Hure war und viele Männer mit einer tödlichen Krankheit angesteckt hat. Sie selbst ist auch an dieser Krankheit gestorben. Sie - wurde von einem Mann angesteckt.

Stellen wir uns weiterhin vor: In der darauffolgenden Inkarnation hat sie dieses Thema im Pflichtenheft. Es ist jetzt besonders schwer, durch die entstandene Scham und Schuld hindurchzudringen, weil zwischen Ursache und Wirkung ja ein weiteres Leben liegt.

Wenn dieses Leben gelingen soll, muß sich die Frau durch die vergessenverursachende Scham hindurch auf folgende Fragen zuarbeiten:

  • War es richtig, im ersten Leben eine Scheinwelt aufzubauen?
  • War es richtig, Geld gegen Liebe und Sexualität einzutauschen?
  • War es falsch, ein lustvolles und hingebungsvolles Leben zu führen?
  • Wie halte ich es aus, daß so viele Menschen meinetwegen ins Leiden gegangen sind?
  • Wie gehe ich mit dem Casanova um, der mich angesteckt hat?
  • Habe ich neben dem Schamgefühl auch Wut und Haß in mir,
    die ich in meinem jetzigen Leben allen Männern entgegenbringe,
    schließlich war es ein Mann, der mich benutzt und angesteckt hat.
  • Gerneralisiere ich diese Wut noch weiter und richte sie gegen Gott?

Wer durch die Scham zu sich selbst kommt, hat die Chance alles zu lösen.
Wer nicht, nicht.
Im ersten Fall wird aus der früheren Lügenwelt eine aktuelle wahre Welt.
Im zweiten Fall ein potenziertes Desaster.

Mütter und Söhne…

 

Gegen Mißverständnisse vorneweg:
Es gibt auch gute Mütter und gute Söhne.

Es wird immer wieder berichtet, daß es möglich sei, die Aura zu sehen, also jenes feinstoffliche bzw. hochfrequente Feld, das nicht nur den menschlichen Körper umgibt, sondern alles Seiende.

Bücher und Lehrkurse werden angeboten, um die Aura über den (erweiterten) Gesichtssinn - also durch die Augen - wahrzunehmen oder durch andere Methoden der Sinnes-Erweiterung, wie zum Beispiel durch berührungsfreies Abtasten, durch Pendeln u.s.f.

Für den, der selbst keinen Zugang zu dieser ‘feinen Welt’ hat, sind solche Behauptungen oder Angebote nicht nachvollziehbar: Die Bewertung wird in der Regel zwischen Betrug und Irrtum pendeln und das Angebot als Humbug bzw. Scharlatanerie eingeschätzt.

Folgendes ist mein Beitrag zur Erkenntnismehrung:

  1. Die feinstoffliche (= hochfrequente) Welt ist real.
  2. Sie ist prinzipiell erfahrbar.
  3. Nicht alle Erfahrungen stimmen mit der Wahrheit überein.
  4. Es ist für einen Menschen prinzipiell nicht entscheidbar,
    ob seine Wahrnehmung mit der Wahrheit übereinstimmt oder nicht.

Aus Punkt vier folgt nicht, daß prinzipiell nicht entscheidbar ist, ob eine Wahrnehmung der feinstofflichen Welt wahr oder falsch ist. Diese Entscheidung ist möglich. Für diejenigen, die sich gerne immer wieder einreden, ich sei außerhalb des biblisch bzw. christlich Erlaubten. Hier sicher nicht:

Die christliche Lehre gibt bis zur Bibel zurückreichend Belege für die Existenz nichtgefallener Engel in irdischem Gewand: Ein Engel ist Bote. Als nichtgefallener Engel ist er Bote Gottes. Damit ist er an das Urteilssystem Gottes angeschlossen und kann richtige und falsche Wahrnehmungen unterscheiden. Aber er ist eben kein Mensch, sondern sieht nur so aus… (Wenn es Ihnen gelingt, sich klarzumachen, was es bedeutet, daß Engel außerhalb der Zeit leben, können Sie sich erklären, was der obere Abschnitt sagt.)

Soviel Vorrede, das Thema heißt doch: Mütter und Söhne. Warum? Weil wir das Konzept der feinstofflichen Welt brauchen und weil wir eine Wahrnehmung der feinstofflichen Welt brauchen, wenn wir verstehen wollen, was wirklich passiert zwischen Müttern und Söhnen.

Da gibt es nämlich den Körper der Mutter und den Körper des Sohnes sowie sicht- oder erfahrbares Erleben und Verhalten der beiden. Doch das ist nicht alles. Und es ist das Unwichtige. Wenn wir das Verhältnis von Müttern und Söhnen verstehen wollen, müssen wir uns auf die Feinstoffliche Welt konzentrieren:

Welche seelischen Energien treten bei wem zu welcher Zeit und bei welchen Rahmenbedingungen auf. Welche Geschichte hat das Entstehen dieser seelischen Energien. Welche Geschichte innerhalb der aktuellen Inkarnation, welche Geschichte in anderen Inkarnationen (nebenbei: auch die Vorstellung von Reinkarnation ist ursprünglich christlich!) führt zum Entstehen dieser Energien?

Gibt es ein allgemeines Muster innerhalb der gesamten Schöpfung, bei dem konkrete Ausprägungen doch nur Variationen des selben Themas sind? Ich erinnere hier an den Begriff Muspelheim in der nordischen Mythologie. Teildekodiert beschreibt er einen Bewußtseinszustand oder einen Aufenthaltsort der Seele, der unter einem Fluch steht: Mu-Spel-Heim. Das heißt: die ‘Heimat, die unter dem Fluch der Mütter’ steht. ‘Muspell’ ist wiederum ein Dämon.

Oder an polynesische Stelen, die zeigen, daß Mütter unter dem Einfluß eines Magiers, der wiederum unter dem Einfluß einer schwarzen Katze steht, ihre Söhne (und Töchter) in den Rachen einer Bestie gebären.

Wir haben beim Feinstofflichen angefangen, sind dann zu den Energie-Ebenen gegangen und haben zwei Beispiele aus dem kollektiven Unbewußten sehr unterschiedlicher Völker kennengelernt. Abschließen möchte ich diesen Beitrag nun mit dreierlei Konkretem: Zwei feinstofflichen Beobachtung von Alltagsverhalten und ein Traum:

Die Beobachtung I:
Beteiligt sind eine Mutter mit unglücklicher Ehe, aber einer sehr innigen fast ödipalen Beziehung zu ihrem Sohn und ein männlicher Verwandter der beiden. Während eines Gespräches zwischen den beiden Erwachsenen frustriert der männliche Verwandte die Mutter des Sohnes, indem er sie auf verschiedene Fehler hinweist. Sie möchte diese Fehler aber nicht wahrhaben.

Der hellsichtige Mann sieht wie sich das Gesicht der Frau verzieht und ’sieht’ auch wie ein wässrig leuchtender Energiefaden aus dem Bauch der Mutter austritt in Richtung Wohnzimmer. Der Faden geht zum vorpubertären Sohn, der im anderen Raum beschäftigt war und dem Gespräch nicht zugehört hatte.

Der Sohn übernimmt das Energiefeld der Mutter aber schnell und pöbelt frech den männlichen Verwandten an – es war grundlos, doch entsprach dem erkannten feinstofflichen Auftrag.

Der Traum:
Ein erwachsener psychologisch interessierter Mann träumt eines Nachts eine vollständige Generationenabfolge seiner Familie. Bis zurück nach der Ebene der Urgroßeltern sah er, wer mit wem aus welchen Gründen zusammen war, wer welche seelischen Themen hatte und welche Energien von wem zu wem flossen.

Besonders erschreckt hat ihn das Bild seiner Mutter: Pferdegesichtig mit eingefallenen toten Augen begegnete sie ihm in diesem Traum. Genau so erschreckt hat ihn, daß er eine umgekehrte Nabelschnur an sich wahrnehmen mußte: Wenn er seine Mutter durch diese Verbindung nährte, verlor sie das fratzenhafte Gesicht und nahm menschliche Züge an. Erst und nur wenn er sie anlächelte, wurden aus ihren eingefallenen stumpfen Augen normale.

Die Beobachtung II:
Ein fast 17jähriger junger Mann bat seine alleinerziehende Mutter, zwei Tage mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren zu dürfen. Die Nacht zwischen den beiden Tagen wollte er im Schlafsack im Wald verbringen. Sie sagte zunächst nein, erlaubte es dann aber doch.

Doch schon während sie die Erlaubnis aussprach, rollten ihr die Tränen von den Wangen. Das Ereignis rührte an ihre tiefe Angst verlassen zu werden und erinnerte sie an die Verpflichtung, den Sohn loszulassen. Das gelang ihr aber nur auf der oberflächlichsten Ebene: Den ganzen Nachmittag wechselten ihre Empfindungen zwischen Wut und Trauer. Doch das nur selten tiefer als histrionisch, weil sie sich den tieferen Empfindungen nicht stellen konnte.

Der Beobachter dieses Vorgangs war hellhörig und konnte wahrnehmen wie sich im Geiste am Umfeld rächen wollte, das von ihr verlangte, ihn loszulassen. Außerdem konnte er ihre abgespaltene Traurigkeit fühlen, die daher rührte, daß es für das kleine unerlöste Mädchen in ihrer Seele doch nicht den Mann (auch wenn der ihr Sohn war) gab, der 100%ig der ihre war.

Mütter und Söhne - Söhne und Mütter. Da gibt es noch etwas zu entdecken. Die Manichäer und die Katharer wissen, was…

Der Teufel, seine Helfer und Helfershelfer

Aus Literatur und Religion kennen wir den Teufelspakt. Ein Mensch erhält einen oder mehrere Vorteile, die ihm von Gott aus nicht zustehen würden. Dafür verlangt der Teufel einen Preis: die Seele des Paktierenden oder eines seiner Nachkommen.

 

Doch hier soll nicht von Einzelfällen und gelegentlichen Pakten gesprochen werden, sondern eine Gesamtschau eingenommen werden, die die Fragen behandelt, was es bedeutet, wenn es wahr ist, daß

 

I. der Teufel bereits der Fürst der Welt ist
II. die teuflische Strategie darin besteht, göttliche Energien zu mißbrauchen
III. der Teufel sich ganz normaler Menschen bedienen kann, um sein Ziel zu erreichen

Zu I:
Kaum zu glauben: Der Teufel soll der Fürst der Welt, der „Herrscher der Erde“ sein? Ich habe mir die Kärrner-Arbeit angetan, Schöpfungsmythen und Religionen zu studieren sowie viele Aussagen weiser Männer oder auch Systeme von Geheimlehren.

Wenn man sich überlegt, welches Ergebnis die Frage nach dem Weltenschöpfer (damit ist der Schöpfer des Lebens auf der Erde gemeint) grundsätzlich zeitigen kann, kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

1. Es gibt nur einen guten Gott
2. Es gibt einen guten Gott und einen bösen Teufel
a) der gute ist der stärkere
b) der gute und der böse sind gleich stark
c) der böse ist der stärkere
3. Es gibt nur einen bösen Teufel

Allein dieses Ordnungsschema ist für die meisten Menschen schon zu viel: ein ‘menschliches’ Denkvermögen hält der Vorstellung kaum stand, daß die Optionen 2 b), 2 c) oder 3 wahr sein könnten.

Wenn wir uns aber heranwagen, bringt die Beschäftigung mit dem Thema erwartungsgemäß zutage, daß alle fünf Möglichkeiten genannt werden. Es zeigt sich, daß sich die verschiedenen Vorstellungen bekriegen.

Es ist schon viel hierzu geschrieben worden. Eine Wiederholung wäre aufwendig und ich spare sie mir.

Doch ich möchte davon berichten, daß das Unglaubliche (die Kategorien 2 b), 2 c) und 3) in den Anfängen des Christentums in der Lehre enthalten waren. Noch jetzt steht wörtlich in der Bibel, daß der Teufel „der Fürst der Welt“ sei.

Daß es eine Reihe von Geheimbünden gibt, die die Kategorien 2 c) und 3 als zutreffend einstufen und deshalb in ihren Sitzungen den Teufel anbeten.

Daß es eine Reihe von Weisheits-Lehren gibt, die ebenso davon ausgehen, daß die Erde von einem schlechten Geist stammt (2 c) und 3), daß es aber dennoch einen Weg zurück zu Gott gibt.

Zu II:
Basis der hier vorgetragenen Überlegung ist, daß es ein göttliches Ursubstrat gibt und ein göttliches Schicksal. Doch: Sowohl in dieses Ursubstrat als auch in dessen Schicksal wurde manipulativ von (einem) nichtgöttlichen Wesen eingegriffen. Dessen teuflische Strategie besteht darin, göttliche Ideen, Energie und Materie zu mißbrauchen.

Man hört gelegentlich in esoterischen Kreisen, der Mensch habe eigentlich eine 12-strängige DNA. Die von der Wissenschaft derzeit akzeptierten zwei Stränge würden nach der Proteinbiosynthese nur ein Graustufen- und Zerrbild des eigentlichen Menschen zuwegebringen: Der Mensch habe von Gott mehr und andere und bessere Fähigkeiten erhalten.

Es habe jedoch eine Genmanipulation stattgefunden, die das vollständige Genom des Menschen eingeschränkte, um so die gestohlenen Kräfte und Fähigkeiten für eine andere Seinsebene abzuzweigen. Diese Seinsebene sei außerhalb der Schöpfung Gottes und insofern dämonisch.

Ich gebe diese 12-Strang/2-Strang-Sichtweise an dieser Stelle wieder, weil sie gut geeignet ist, den Sachverhalt zu veranschaulichen. Außerdem werden wir unter dem dritten Punkt wieder auf ein genetisch/aurisches Modell stoßen, das ein Verständnis möglich macht. Doch bevor wir dazu kommen, eine Implikation des Modells für den Punkt 2:

Wenn Gott unsere Seele und unseren Körper aus seinem Schöpfungsstrahl speist (hierzu gibt es in diesem Blog einige weitere Überlegungen) und wenn sein ‘Segen’ für die Aktivierung einer 12-strahligen DNA ausreicht und gedacht ist, dann sind 5/6tel, also 83% von ihrem eigentlichen Empfänger abgekoppelt.

Zu III:
Wenn es so ist, daß erst ein Mensch mit 12strängiger DNA ein vollständiger Mensch ist und wenn es so ist, daß erst ein derartiger Mensch den Schwindel erkennen und aufdecken kann, in den die anderen verstrickt sind, dann ist dieser ‘aktivierte Mensch’ eine Gefahr für das Manipulationssystem.

Wir können sicher sein, daß das ‘Teufel, Helfer- und Helfershelfer-System’ seine Vorkehrungen getroffen hat, ihn aus dem Weg zu räumen oder wirkungslos zu machen.

Dazu kann er sich ganz normaler Menschen bedienen: Sie müssen nur etwas tun, das seine 12-Strang-DNA wieder schwächt, stört oder zerstört - oder ihn aus dem Verkehr ziehen.

Um dieses Schwächen, Stören und Zerstören zu verstehen, werden wir uns jetzt des Modells der Energiefelder der Druiden (siehe auch hier im Blog), bzw. der Chakras bedienen (ohne dies hier auszuführen - es hängt mit dem genetischen Modell zusammen): Der wahre Mensch hat 7 freischwingende Energiefelder.

Wenn Menschen mit blockierten Energiefeldern oder echten Störfeldern mit wahren Menschen zusammenkommen oder zusammengebracht werden, kommt es zu Interferenzen zwischen den blockierten bzw. störenden Feldern und den freischwingenden Feldern, so daß ihre Leichtgängigkeit, ihr freies Schwingen verloren gehen. Wir können uns das vorstellen wie Störsender in Kriegsfilmen.

Wohlgemerkt: Diese Stör- und Blockade-Felder können sich prinzipiell an und in jedem Menschen befinden.

Der Teufel rekrutiert seine Helfer und Helfershelfer also nicht nur aus den Reihen von ritualausführenden Satanisten, nein – es kann der Mann an der Tankstelle sein, die Verkäuferin beim Discounter, der Paketbote, der eigene Vater, oder sogar die ganze eigene Familie.

Die beschriebene Interferenz braucht dabei nicht zwingend einen persönlichen Kontakt: Wem klar ist, daß und wie Homöpathie wirkt, dem leuchtet auch ein, daß das pathogene Energiefeld eines Menschen auf eine Trägersubstanz übertragen werden kann, die es wiederum auf ein menschliches Feld überträgt.

Es ist zum Beispiel denkbar, daß ein Störfeld in der Aura des einen Menschen dadurch daß dieser mehrfach eine Limonade-Flasche abwischt auf das Getränk übertragen wird und dann durch die Flüssigkeitsaufnahme auf einen zweiten Menschen.

Wenn ich jetzt durchlese, was ich geschrieben habe, wird ein weiteres klar: Die Schulwissenschaft widerspricht dieser Offenlegung aufs Heftigste: Da gibt es keinen Teufel, keine 12-Strang-DNA, keine Energie-Felder, und Homöopathie ist ja auch Unfug.

Wer offen über das spricht, worüber ich spreche ist ein Spinner, solange er ungefährlich ist und ein Irrer, wenn er das System tatsächlich bedroht. Tja, das sieht nicht gut aus für den der schreibt.

Oder für die Schulwissenschaft, denn wenn der Schreiber in der Wahrheit ist, zeigt das: Die Schulwissenschaft ist fest in der Hand des Teufels. Das ist eigentlich kein Wunder, wenn I. (siehe oben) zutrifft.

Übrigens: Machen Sie sich keine Sorge - und entwickeln Sie keinen Verfolgungswahn: Der Teufel bedroht Sie nicht und will auch nicht sonderlich viel von Ihnen wissen, solange sie ihm nicht die Quere kommen. Das ändert sich erst wenn Sie Texte wie diesen schreiben… ;-)

Warum Atlantis nicht trägt…

Es gibt prinzipiell zwei Arten von Menschen: Die, die sich etwas wirklich zu Herzen nehmen und diejenigen, die das nicht tun. Von letzteren (das ist die Mehrheit) sei hier nicht gesprochen. Sondern von den echten Menschen.

Von der ewigen Seele aus betrachtet, kommen diese immer wieder in Situationen, die Bedauern und Scham erzeugen. Diese Menschen glauben etwas falsch bzw. unvollständig gemacht zu haben, bereuen und möchten es wieder gut machen.

Das führt beispielsweise dazu, daß sie nicht selten lange Zeiträume im Zustand der Reue verbringen und darauf warten, das Begonnene zu vollenden oder sich unter ähnlichen Bedingungen besser zu verhalten.

Was diese Menschen nicht sehen ist, sie wurden und werden in diese Situationen geführt und mit ihnen verstrickt. Die Aufgabe, für deren Nichtbewältigung sie sich schämen, war prinzipiell unlösbar und sie bleibt auch in der ersten und allen weiteren Wiederholungen unlösbar.

Jetzt stellen sich zwei Fragen: Weshalb ist das so – und wer hat sie in diese Situationen geführt? Zum „Warum-ist-das-so“:

Diese Menschen leben in einem Schöpfungsraum, der nicht stabil ist und der untergehen wird, egal, was die in ihm lebenden Wesen tun oder lassen. Mit der selben Unausweichlichkeit wie ein Heißluftballon sinken wird, wenn er kein Gas mehr hat, wird dieser Schöpfungsraum abgesenkt – oder untergehen.

Und “Wer-hat-sie-in-diese-Situation-geführt”? Das ist ein Wesen oder das sind mehrere Wesen aus einem anderen Schöpfungsraum, das bzw. die von dem Niedergang, vom Scheitern der anderen profitieren.

Wer hier ab und zu liest, weiß, daß ich keine päpstliche Verschleierung betreibe und die Dinge beim Namen nenne: Es sind teuflische Bestrebungen, die die Menschen in instabile Welten locken – und ihnen dann das Gefühl geben, sie hätten Verantwortung für den Untergang.

Das Schuldgefühl ist das, worauf es diese Kräfte abgesehen haben. Es nährt sie förmlich. Darüber hinaus bleiben die Menschen in der Sysiphos’schen Fessel, wenn sie immer wieder versuchen, etwas gut zu machen, das man gar nicht gutmachen kann.

Sie kommen dann nicht dazu zu erkennen, daß ihr Gutgemeintes falsch ist – und daß sie weitergehen müssen, wenn sie wirklich wieder in Gott leben wollen. Das gilt auch für die platonische Insel: Atlantis trägt nicht. Nie und nirgends. Auch diese Schöpfungsebene ist zum Fall verurteilt, egal, wie oft und von wem versucht wird, sie zu heben oder halten….

Wenn ein Atlanter diese Zeilen lesen würde, würde für ihn gelten: Du mußt Deine tiefe Sehnsucht, Deine große Liebe abtrauern. Das ist sehr schmerzhaft, gerade für jemanden, der sich das Leben zu Herzen nimmt. Doch er muß es tun, weil diese utopische Insel eben nicht wahr werden kann. Nicht im Sagenland und nicht auf der Erde. Wenn Du es wieder versucht, wirst Du Dich und andere wieder ins Verderben stürzen. Es tut mir genau so leid wie Dir.