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Archive für 29.9.2008
Das astrale Denk-Diktat.
Neues vom Orden des g. D. i. O. d. T.
29.9.2008 von Ralf C Maucher.
Unter dem Titel: ‘Raphaels Vermächtnis - die Wahrheit über Gabriel‘ wurde hier über Erkenntnisse eines spirituellen Ordens berichtet. An das dort Gesagte schließt dieser Beitrag an. Dem Orden des g. D. i. O. d. T. zufolge gibt es im Astrale eine Manipulation am Schöpfungsstrahl, die den Menschen dazu zwingt, bestimmte Gedanken zu denken und andere Gedanken nicht denken zu können.
Der Orden hat ein ’senkrechtes Weltbild’: Alles Existierende ist eine Manifestation des Geistes. Die Materie wird also aus dem Geist heraus geschaffen. Auch der an Materie gebundene menschliche Verstand ist eine Entscheidung des Geistes.
In diesen menschlichen Verstand wird den Eingeweihten zufolge auf der Höhe des Astrale eingegriffen: Manche Gedanken werden aufgezwungen, andere verhindert.
Dies geschieht kollektiv. Nur wenigen Menschen gelingt es, sich den Einflüssen dieser Wahrnehmungs- und Denkmanipulation zu entziehen.
Dem Orden zufolge gibt es folgende Reihung:
Die erste Denkmanipulation findet statt, indem Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften voneinander abgespalten werden. Die nächste, indem innerhalb der Geisteswissenschaften die Religion von den anderen abgespalten wird.
Die Religion wird wiederum in unterschiedliche Konfessionen gespalten. Und den Vertretern der verschiedenen Konfessionen wird eingeimpft, sie seinen die einzigen legitimen Vertreter des wahren Gottes und ihr Religionsgründer sakrosankt.
Beispiele:
Einem Christen verbietet diese Manipulation die Frage: War Jesus immer Christus?
Einem Moslem verbietet sie die Frage, ob Mohammed doch nicht der Prophet war.
Einem Buddhisten, ob Buddha redlich war, wenn er seine Frau und seinen Sohn sitzen ließ.
Einem schulmedizinischen Psychiater verbietet sie die Feststellung,
daß eine Gotteserfahrung wahr ist - usf…
Soviel vom Orden des g. D. i. O. d. T.
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Genie und Wahnsinn
– am Beispiel von John Forbes Nash
29.9.2008 von Ralf C Maucher.
Der Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash ist sicher ein Genie: Er hat mehrere zu den schwierigsten Problemen der Mathematik gehörende Aufgabenstellungen gelöst.
Er war aber auch ein Wahnsinniger: Die Psychiatrie hat ihm eine paranoide Schizophrenie attestiert, die ihn fast drei Jahrzehnte begleitete. Wer mehr wissen möchte, dem sei der Film „A beautiful Mind“ empfohlen der sich nahe am realen Leben Nashs bewegt.
Wie kam es, daß Nash in die Psychose glitt?
Folgendes ist wahrscheinlich: Nash wurde durch einen oder mehrere Aufträge des US-Geheimdienstes mit Verschwörungs- und Bedrohungstheorien vertraut.
Gleichzeitig fand in der Seele dieses intelligenten Mannes ab etwa seinem dreißigsten Lebensjahr„der natürliche Auftrieb des Unbewußten“ statt: Er berührte das individuelle und kollektive Unbewußte und machte es sich teilverfügbar. Der Prozess verlief nicht angstfrei.
In den unbewußten Schichten finden sich tatsächlich Hinweise auf eine Form von Bedrohung bzw. Verschwörung gegenüber Mensch und Menschheit, die weit über das Schicksal von National-Staaten hinausgeht. (Es gibt hierüber viel Literatur! Auf Nachfrage empfehle ich gerne Brauchbares.)
Doch Nash fehlten einerseits die Konzepte bzw. das Vorstellungsvermögen für Art und Ausmaß der wirklich existierenden Bedrohung sowie andererseits die Konzepte für wahre synchronizitäre Hinweise und deren richtige Entschlüsselung. Beides vollständig zu erarbeiten bzw. aufzufinden verhinderte seine Angst.
Deshalb blieb er in der Krankheit stecken und ‘verortete’ sein ‘Gefühl des Bedrohtseins’ in der ihm zur Verfügung stehenden Realität und das war in seinem Fall die US-amerikanische Welt des kalten Krieges.
Es ist offensichtlich, daß Nash krank war und sich irrte.
Es ist aber nicht richtig, daß die Psychiatrie, die seine Krankheit diagnostizierte, näher an der Realität war. Näher dran war Nash. Doch wie gesagt: Er hat die notwendige Erkenntnistiefe nicht erreicht. Auch die nötige seelisches Gelassenheit angesichts der Erkenntnisse nicht. Das ist das Tragische am Leben des Genies:
Näher dran und doch unendlich weit vom Ziel entfernt.
Anmerkung: Es würde zu weit führen, die antisemitischen Tendenzen Nashs zu thematisieren, doch auch sie sind mit dem hier skizzierten Erklärungsansatz erklärbar.
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