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Gedichte und Liedskizzen
Information
Archive für August 2008
Erleuchtung, Überstrahlung, Besetzung
15.8.2008 von Ralf C Maucher.

Bei der Beurteilung von ‘Erleuchtung’ verdient besondere Aufmerksamkeit die folgende Unterscheidung:
- Ist eine ‘Erleuchtung’ im eigenen Seelenfeld eines/r ‘Erleuchteten’ erfolgt – oder
- kommt sie aus einem fremden Seelenfeld?
Für den zweiten Fall ‘Erleuchtung’ aus fremdem Seelenfeld ist wiederum die Unterscheidung bedeutend, ob die ‘Erleuchtung’
- dem/r ‘Erleuchteten’ dient – oder
- dem/r ‘Erleuchtenden’.
Immer ist die Frage zu stellen:
- Ist es eine ‘Erleuchtung’ aus dem Göttlichen – oder
- ist es eine ‘Erleuchtung’ aus dem luziferisch-satanischen Lichtraum.
siehe Grafik…
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Dualität II
7.8.2008 von Ralf C Maucher.
In machen Gesprächen und Briefen habe ich gehört und gelesen: „Aber die Liebe, die ist doch alles.“ oder „Alles ist Liebe.“
Ich finde die Liebe auch schön – egal in welche Richtung sie fließt. Und egal, auf welcher Ebene. Aber zu sagen, alles sei Liebe oder alles habe Liebe zu sein, ist dann doch töricht.
Warum? Ich ziehe die „esoterische Gemeinde“ heran, die immer wieder die oben genannte Position einnimmt. Sie spricht in vielen Fällen davon, daß die Dualität zu überwinden sei, wenn sich das Bewußtsein aus der irdischen Falle befreien wolle.
Das ist nicht (völlig) verkehrt. Davon habe ich an anderer Stelle geschrieben. Für die Liebe aber lehnt sie eine Auflösung der Dualität ab: Am Anfang und am Ende muß es Liebe sein. Und im Mittelteil auch.
Doch was passiert in Wahrheit: Das “Diktat zu lieben” funktioniert nicht.
Es hat nämlich eine enerwünschte Nebenwirkung: Die zum menschlichen Erleben gehörenden Ablehnungs- und - im Einzelfall auch - Haß-Gefühle werden nur verdrängt und/oder abgespalten.
Sie sind zwar aus dem Bewußtsein der „esoterischen Gemeinde“ verschwunden, aber sie sind nicht aus dem Erfahrungs- und Wirkungsfeld der Menschheit entfernt.
Stattdessen werden sie gut verzinst auf ein unsichtbares Konto in einem fernen Land verschoben, von dem aus sie immer wieder über unbewußte Kanäle in das Leben von Mensch und Menschheit hineinfunken.
Sicher haben viele von uns etwas ähnliches erlebt: Ein Mensch lächelt uns an und dennoch haben wir dabei ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Gelegentlich begleitet von der Vorstellung, wir würden gleich gebissen…
Eine solche Erfahrung ist das individuelle Korrelat zu einem prinzipiell kollektiven Vorgang: Es ist nicht logisch zu glauben, daß nach der Auflösung der Dualität die Liebe bliebe.
Wer weiter denkt, dem wird sich erschließen, daß Liebe ein Ja ist, ihr Gegenpol ein Nein. Daß Liebe Anziehung bedeutet und ihr Gegenpol Abstoßung.
Wir brauchen beide Kräfte. Denn deren Zusammenwirken ist nötig, damit das System Menschheit nicht implodiert. Wer das übersieht und sich einseitig in der Liebe wähnt, nährt und stärkt den Gegenpol unnötig und macht nicht selten aus gültiger Ablehnung rohen Haß. Dies kann und wird nicht selten über transpersonale und/oder transdimensionale Verschiebung geschehen.
Vor vielen Jahren habe ich einen jungen Suchenden in einem Forum beobachtet: Er stellte kluge Fragen. Nach wenigen Wochen waren die Worte seines letzten Posts: „Ihr sprecht dauernd von Liebe – und Euer ganzes Forum ist voller Haß. Ich gehe.“ Er hat es erkannt.
Wohlgemerkt: Ich spreche von dem menschlichen Begriff der Liebe. Ein göttlicher kann nicht nur anders sein, er ist anders. Aber von dem brauche ich nicht zu sprechen, denn den versteht nämlich kein Mensch. Und erst recht kein Esoteriker.
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Dualität
5.8.2008 von Ralf C Maucher.
Von verschiedenen (selbst eingeweihten oder erleuchteten) Quellen hört man: „Es kommt darauf an, die Dualität zu überwinden.“ Das hört sich gut an: Dem zunächst zwischen „gut und schlecht“ unterscheidenden Menschen wird das Surrogat angeboten: „’Licht und Schatten’, ‘Gut und Böse’ usf., das gibt es nicht. Alles ist eins.“
Es komme nur darauf an, alles anzunehmen, dann werde alles gut, dann sei alles gut.
Doch so einfach ist es nicht:
Es gibt im menschlichen Urteilsvermögen den einen Anteil an der Unterscheidung zwischen gut und schlecht, der der Projektion entstammt. Dieser kann überwunden werden.
Doch es gibt auch einen Anteil bei der Bewertung von gut und schlecht, der der Wahrheit entspricht. Dieser kann nicht überwunden werden. Wird wolkig phrasiert: „Alles ist eines, alles ist gut.“ wird in Wirklichkeit ein Teil der Wahrheit verdrängt.
Alles, was in die Verdrängung verschoben wird, vergrößert die Probleme von Mensch und Menschheit. Das gilt auch für eine Nihilierung der Dualität.
Zielführend ist allein, den projektiven Anteil zu entlarven und den wahren Anteil anzuerkennen.
Um es ganz direkt und ganz klar zu sagen: Wir können durch Bewußtseinswandel den Ausweg aus der Zeit finden, jedoch innerhalb des irdischen Raum-Zeit-Systems nicht den Ausweg aus der Dualität. Das folgt nicht unserem Willen, das ist so. Wir werden das noch sehen…
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Ein Fall für zwei – ein Fall für alle
4.8.2008 von Ralf C Maucher.
Im folgenden Beitrag nähere ich mich erneut einem Thema, bei dem sich bei allen das Unbewußte und bei vielen das Vegetativum regt (Doch das wäre gar nicht nötig, siehe unten.).
Das an vorausgegangener Stelle zu Possessio und Circumsessio Gesagte möchte ich ausdehnen und anwenden auf Schöpfung und Menschheit.
Wir sind gefallene Schöpfung. Davon geben viele kluge Ansätze Zeugnis. Nicht zuletzt alle Formen des Christentums. Hier finden wir aufschlußreiche Beschreibungen eines doppelten Abfalls. Zunächst den Fall der Engel und dann den Fall der Menscheit in den menschlichen Archetypen Adam und Eva.
Mit dem Fall der Engel ist ein Teil der Engel unter den Einfluß des Widersachers geraten. Der Einfluß des Widersachers hat wiederum die Menschen zu Fall gebracht und auch diese unter den Einfluß des Widersachers gestellt. (Schon klar, wen ich mit Widersacher meine…)
Daraus folgt, daß ein Teil der Engel und die ganze Menschheit an Circumsessiones (Umsetzungen) und/oder Possessiones (Besetzungen) leidet. Augustinus beschreibt diese Tatsache so: „Die ganze Menschheit ist außerhalb der Gnade Gottes.“
Ich würde auf dieser Darstellung nicht weiter beharren, wenn
a) sie nicht wichtig wäre und/oder
b) die Situation nicht veränderbar.
Doch beides trifft zu: Darstellung und Einsicht sind absolut wichtig, wenn wir an unserem Zustand etwas verändern wollen.
Gegenüber dem hier betrachteten Sachverhalt kann man Menschen einordnen in drei Typen. Die erste Gruppe, die keinerlei Bewußtheit vom Geschehen und seinen Auswirkung hat. Die zweite, die eine falsche Vorstellung vom Fall und seinen Folgen hat und die dritte, die weiß, worum es geht.
Gerade die zweite Gruppe ist besonders verführt:
Da gibt es die konfessionsgebundenen Menschen, deren Glaube nicht unmittelbar erlebt, sondern durch schal gewordene Lehren vermittelt und von den Offiziellen falsch dargestellt wird. Das sieht man auch daran, daß das hier Gesagte verschwiegen wird. Diese Menschen werden in leere Rituale und Scheinreligiosität verstrickt.
Und es gibt in dieser (und der ersten) Gruppe die Esoteriker, die mit ihrem „alles ist gut“, „alles wird gut“, „es ist wie es ist“, „wir müssen nur alles in Liebe annehmen“ verheerenden Schaden am Veränderungspotential der Menschheit anrichten.
„Zurück in die Gnade Gottes“ finden wir nur, wenn wir
1. wissen, daß wir dort nicht mehr sind, sondern gefallen und
2. wissen, daß es einen Weg zurück gibt, der aus unserem Gefallensein ein lösbares Problem macht, uns diese Erkenntnis also nicht abschrecken muß.
Die Formel ist also: Wir haben ein Problem. Es ist lösbar.
Wir haben es innerhalb der Gnade Gottes selbst in der Hand.
Doch diese einfache Formel läßt uns die kollektive Überlagerung nicht (mehr) sehen. Manche glauben, es gäbe kein Problem, andere sehen das Problem und versuchen eine unbrauchbare Lösung. Beides in Ängste zementiert, die die hier aufgedeckte kollektive Überlagerung in der Menschheitsseele verursacht.
Jetzt zu Ihnen: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie glauben, Sie seien dieser Überlagerung entgangen – oder es gibt sie nicht. Aus dem zum doppelten Fall der Schöpfung gesagten ergibt sich, daß wir zunächst alle überlagert und verblendet werden.
Wir können den Irrtum erst hinter uns lassen, nachdem wir eingesehen haben, daß er unser Leben bestimmt (hat).
Und noch etwas: Selbst wenn Sie die Verblendung der Menschen bearbeitet und überwunden haben, wartet immer noch die Verblendung der Engel auf ihre Bearbeitung und Überwindung.
Gerade letzteres ist eine wichtige Botschaft an die Esoteriker mit ihren vielen tausenden Seiten gechannelter Engels- und Meisterbotschaften und an die verschiedenen Therapie-, Magie- und Mysterienschulen, die falsche und gefälschte Lehren verbreiten.
Gott braucht keine Trommeln, kein Mutabor und kein Abrahahdabra.
Es reicht zu erkennen und zu bereuen.
In aller Tiefe. Mehr braucht es nicht.
Sicher: Dies wird wehttun, und dennoch es ist die einzige richtige Investition in die Heilung unserer ewigen Seele.
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Madonna, sagt man, sieht schlecht aus…
1.8.2008 von Ralf C Maucher.
In diesem kurzen Beitrag möchte ich eine transpersonal/transdimensionale Hypothese aufstellen.
Die Popikone Madonna war eine Frau, der vieles, wenn nicht alles, gelang. Vertraut man den Medien, scheint sie zur Zeit Schwierigkeiten zu haben.
Die Hypothese, die hier referiert wird, ist die folgende: Madonna hat sich eine transpersonal/transdimensionale Schicksalsüberlagerung zugezogen.
Sie hat sich die in jungerer Zeit berichteten Probleme von Britney Spears sehr zu Herzen genommen. Die zweitgenannte Sängerin nahm verschiedene Drogen und hatte offensichtlich Probleme im Umgang mit den eigenen libidinösen Impulsen.
Hilfeanbietende Anrufe und Angebote von Madonna an Britney haben einen direkten Kontakt zwischen den beiden hergestellt.
Dabei kann es zu einer Weitergabe transpersonaler und transdimensionaler seelischer Energien gekommen sein. Zu einer Übernahme von Fremdenergien.
Für das Vorhandensein von Fremdenergien bei Britney sprechen die in den Medien berichteten Exzesse. Für den Transfer spricht die aktuelle Befindlichkeit Madonnas.
Wir werden sehen, ob die Fremdenergien ganz von Britney auf Madonna übergegangen sind oder nur teilweise: Wenn es Britney bald besser geht, spricht dies für eine vollständige Übergabe.
Zu erwähnen ist: Madonna trägt das rote Bändchen der Kabbalisten. Die Kabbalah warnt an verschiedenen Stellen davor, mit belasteten Menschen in Kontakt zu treten. Sie kennt Kräfte des Widersachers, die durch Kontakt „übertragen“ werden. Wie konnte das die bekennende Kabbalistin nur übersehen?
Ob auch andere Gründe denkbar sind: Ja. Kabbalah ist nicht ungefährlich: Derjenige, der sie für einen persönlichen Sondernutzen gegenüber Schöpfung und Schicksal magisch benutzt, wird ihr eines Tages Tribut zollen müssen.
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Circumsessio und Possessio
1.8.2008 von Ralf C Maucher.
Die beiden lateinischen Begriffe sind in Rom gut bekannt. Der erste, Circumsessio, bedeutet Umsetzung, der zweite, Possessio, bedeutet Besetzung. Früher sagte man Umsessenheit und Besessenheit dazu.
Gemeint ist, daß das Erleben und Verhalten eines Menschen von seelenfremden Impulsen gesteuert ist. Im Falle der Circumsessio mit Abstand von außen. Im Falle der Possessio von innen.
Diese Begriffe sind unserer Zeit fremd. Die Vorstellung, daß das Beschriebene nicht auf eine falsche, irrationale Vorstellung der Realität zurückzuführen ist, sondern mit der Wirklickeit übereinstimmt, ist praktisch verboten.
Rom müßte sagen: Zuunrecht.
Manchmal hört man von dort zum Thema: Etwa vom vatikanischen Lehrstuhl für Exorzismus oder davon, daß im Namen der katholischen Kirche praktisch täglich in Deutschland Exorzismen nach dem Rituale Romanum durchgeführt werden.
Wenn die genannten Vorstellungen hinter den Begriffen auf Tatsachen beruhen, übersieht unser aufgeklärtes und rationales Leben ein schwerwiegendes Problem. Und was dieses übersieht, kann es auch nicht lösen. Das kann höllisch wehtun…
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