Archive für Juli 2008

Haß, Neid, Mißgunst und Hermetik

Haß, Neid, Mißgunst. Dieser Trias der Finsternis begegnet der sich auf Vollendung zubewegende Mensch immer wieder:
- dem Haß auf ihn, weil er seine weitgehend Aufgabe erfüllt hat und das Gegenüber nicht
- dem Neid auf ihn, weil er seine Aufgabe …
- der Mißgunst, weil…

Je nach Persönlichkeit werden alle oder einzelne der drei dunklen Reaktionen gezeigt. Von einfacheren Menschen werden sie offen ausgelebt, von differenzierteren subtil.

Das Kontinuum reicht also etwa von körperlicher Gewalt, über Anbrüllen, offener oder latenter Feindseeligkeit, Nachrede bis zum Königsspiel der Perfidie: Ignorieren, Besserwissen, Belehren oder Ratgeben trotz geringer entwickelter Seele.

Der plumpe PlanetWilhelm Reich hat dieses Phänomen emotionale Pest genannt. Das macht vieles deutlich und hilft diese Fehlentwicklung einzuordnen und aufzudecken.

Gerade das Bewußtmachen ist herausfordernd; schließlich werden negative Empfindungen und negative Persönlichkeitsmerkmale in der Regel verdrängt.

Für den hermetisch Interessierten: Die Trias der Finsternis ist sozusagen Schöpfungs-Bias. Sie ist das psychologische Korrelat für Planeten, die einen Mond haben und sich nicht um eine senkrechte Achse drehen.

Damit wäre sie prinzipiell kollektiv. Doch sie ist es nicht. Die Hermetik sagt nämlich auch: Es gibt Menschen, die innerhalb eines astrologisch/planetaren Einflusses stehen und es gibt Menschen, die davon frei sind, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben…

Das Ende der Zeit

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Zeit und dem Ende der Zeit. Er wird klären, was es bedeutet, wenn wir sagen: „Das Ende der Zeit ist nicht das Ende der Tage.“

Wir können zwischen zwei Arten von Zeitbewußtsein unterscheiden:

1. ein in der Zeit gefangenes Bewußtsein

2. ein aus der Zeit befreites Bewußtsein

Die erste Form von Bewußtsein sieht Zeit als etwas Gegebenes an, als etwas, dem nicht zu entrinnen ist.

Zum prinzipiellen Verständnis dieser ersten Form von Zeitbewußtsein seien akzentuierend zwei unterschiedliche Typen Mensch gegenübergestellt, die beide in der Zeit gefangen sind:

Der Atheist: Er sieht seine Lebensspanne auf den Zeitraum von Zeugung/Geburt bis zum Tod begrenzt. Er sieht vorher nichts und nachher nichts.

Je nach persönlicher Prädisposition wird er einen durch Aktivität oder Passivität bestimmten Lebensverlauf haben. Seine Beweggründe finden sich in der diesseitigen Welt, im Hier und Jetzt.

Der Gläubige: Er hat ein in der Regel vages Verständnis von der Ewigkeit (er sieht sie als unendliche Menge Zeit an) und sieht sein irdisches Leben etwa als Qualifikation für das Leben nach dem Tod.

Für das ‘Vorher’ des Gläubigen gibt es Konfessionsunterschiede, wir erkennen ‘Wiedergeburts-’ und ‘Man lebt nur einmal-’Varianten. Das ‘Nachher’ ist das, was sein Leben bestimmt, seine Beweggründe liegen in der jenseitigen Welt, in einem Woanders und Später.

Beide sind in der Zeit gefangen, der eine muß, eine depressive Verarbeitung ausgenommen, jetzt erledigen, was zu erledigen ist und der andere muß geduldig warten, bis er dort ist, wo er hinwill.

Die zweite Form ist frei: Dieses Bewußtsein sieht Zeit als Erscheinungsform des kosmischen Enfaltungsprozesses. Es erkennt die Zeit und ihre Gestaltung durch die Wahrnehmung des lebenden Menschen. Grundsätzlich kann es drei Unterscheidungen sehen:

- es gibt scheinbare Endlichkeit – mit Anfang und Ende

- es gibt scheinbare Ewigkeit – ohne Ende und mit bzw. ohne Anfang

- es gibt die echte Ewigkeit – das ist Nichtzeit

In dieser Nichtzeit kann tatsächlich jede beliebige Menge Zeit durch die Interaktion von wahrnehmendem Bewußtsein und wirklichkeitsschaffendem/-formenden Superbewußtsein erzeugt werden.

Ein Mensch mit der zweiten, freien Form von Zeitbewußtsein kann also in unserer ganz normalen Welt leben, in der jeder Tag 24 Stunden hat und „simultan“ in einer Welt, in der es keine Zeit gibt.

Die erste (Linearzeit) umgreift wesentlich seine körperliche, die zweite (Nichtzeit) seine geistige Erlebens- und Verhaltenswelt. Für ihn gilt: Das Ende der Zeit ist nicht das Ende der Tage.

Das Verhältnis vom Unbewußten zum Bewußten -
die Wirkung auf andere…

Auf viele tausend Jahre alte Weisheitslehren zurückblickend liefert uns seit gut hundert Jahren die Psychologie das Konzept des Unbewußten: Da gibt es diesen Anteil in unserer Seele, den wir gemeinhin nicht kennen. Dennoch ist er vorhanden und wirkt. Dies soll uns das hier gezeigte Schaubild verdeutlichen.

Bewußtes und Unbewußtes

Ein Mensch hat positiv bewertete Eigenschaften und negative. Diese können ihm prinzipiell bewußt sein oder unbewußt.

Positive Eigenschaften werden leicht bewußt. Negative haben die Tendenz sich im Unbewußten zu verstecken oder darin versteckt zu werden.

Doch dieses Verstecken ist kein Spiel, sondern eine sehr ernste Sache: Die negativen Eigenschaften wirken. Sogar weitaus mehr als sie wirken könnten, wenn sie im Bewußtsein wären. C. G. Jung drückt das etwa so aus: „Wir können unseren Schatten besitzen oder wir sind von ihm besessen.“

Die Wirkung kann unmittelbar in der sichtbaren Welt erfolgen oder auch mittelbar auf einer Ebene, die nicht direkt beobachtet werden kann. Die Begriffe mittelbar und unmittelbar beziehen sich sowohl auf räumliche als auch auf zeitliche Aspekte.

Konkret: Verdrängte innerseelische Aggression kann im Alltag immer wieder zwischenmenschliche Konflikte auslösen, die nicht aus der objektiven Situation herrühren. Für diesen Fall sind Wirkung und Ursache eher leicht zugänglich.

Bewußtes und Unbewußtes tp

Es gibt aber auch Fälle, in denen das Unbewußte einen heimlichen Weg sucht und findet: Die unbewußte negative seelische Kraft des einen wird in das Seelenfeld eines anderen (oder mehrerer anderer) eingespeist und verursacht dort Leiden. (siehe Abbildung.) Wie und auf welchen Kanälen dies geschieht, wurde bereits an anderer Stelle ausreichend erläutert.

Je nach Bewußtheitsgrad wird dieser Mensch oder diese Gruppe entweder erkennen, daß das Schicksal fremdbestimmt ist oder wird es als das eigene ansehen.

Letztere ist die wahrscheinlichere Form, denn zwischen der Ursache und der leidenverursachenden Wirkung gibt es in der Regel eine Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen übersteigende raum-/zeitliche Distanz.

Auch hier ein Beispiel: Mir erzählte einmal die Schwester eines jungen Mannes, daß vor vielen Jahren ihr Bruder sich mit ihrer „besten Freundin“ habe treffen wollen - auf dem Marktplatz in einer benachbarten Stadt. Bruder und Freundin fühlten sich sehr zueinander hingezogen. Obwohl beide zur vereinbarten Uhrzeit dort waren und der Marktplatz ganz übersichtlich ist, haben sie sich verfehlt.

Zur unbewußten Dynamik in diesem Geschehen zwei grundsätzliche Annahmen: Das Verhältnis von besten Freundinnen ist nicht selten ambivalent. Eine Schwester hat nicht selten eine libidinöse Beziehung zu ihrem Bruder.

Damit sind zwei Kräfte indiziert, die aus dem Unbewußten der Schwester heraus in die Seelenfelder der beiden anderen hineinwirken konnten.

Ein Anklopfen des Unbewußten wurde übrigens deutlich, als die Schwester später im Gespräch fragte: „Kann es eigentlich sein, daß ich nicht wollte, daß die beiden ein Paar werden – und sie sich deshalb verfehlt haben?“

Das Unbewußte hat zwar geklopft, doch sie hat die Türe nicht geöffnet: Sie wollte eigentlich nur hören: „Nein, das kann eigentlich nicht sein.“

Dieses Nichtöffnen gibt es auch im Kollektiven: Wie unbewußt das Unbewußte dort gehalten wird, zeigt sich ganz wesentlich darin, daß es vor uns allen versteckt, daß wir gefallene Schöpfung sind.

Selbst, wenn manche von uns diesen Begriff verwenden, sind Bedeutung und Tragweite (besser: Fallhöhe) meist völlig unverstanden. Solange wir unser Gefallensein vor uns verstecken, ist nicht viel zu erwarten von menschlichem Bewußtsein. Viele esoterische Lehren machen bei diesem Selbst-Betrug mit.

Schizophrenie im rechten Licht betrachtet

Der Begriff Schizophrenie kommt aus dem Altgriechischen σχίζειν schizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Zwerchfell, Seele“. Die alten Diagnostiker sprachen vom Spaltungsirresein: Ein abgespaltener Teil der Seele wird als Ursache von Irrtum und Krankheit gesehen.

Psychiatrisch wird der Begriff verwendet bei bestimmten Formen von psychischen Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affekte.

Doch ich möchte hier viel weiter gehen und die Erkrankung nicht als ein individuelles Geschehen betrachten, sondern ein kollektives:

Die ganze Erde leidet an Schizophrenie.
Denn: Die geistige Welt ist von der materiellen abgespalten.

(Ich sage sicherheitshalber gleich: Das heißt nicht, daß psychiatrisch diagnostizierte Schizophrene nicht krank sind. Sie sind es meist. Sogar sehr krank, dazu später* mehr.)

Zunächst zurück zur Ausssage: Die ganze Erde leidet an Schizophrenie.

Da wird Bewußtsein als Funktion der Materie gesehen. Da werden seelische Regungen als materielles Epiphänomen beschrieben u.s.f.

Meist wird in den Wissenschaften die Welt als horizontaler Entfaltungsprozess aus einem Urknall heraus gesehen: In eine bestehende Linear-Zeit werden Raum und Materie hineingesprengt und innerhalb einer vorgegebenen Zeitspur entwickelt. Bewußtsein und Seele haben sich in der Folge als Strukturierungen der Materie herausgebildet.

Die umgekehrte Sicht, wonach ein höheres, nicht an Materie gebundenes Bewußtsein die Welt erschaffen hat, ist den Wissenschaften in der Regel fremd. Daß dieses Bewußtsein auch in der Lage sein kann, Raum, Zeit und Materie über einen hier nicht weiter ausgeführten höherdimensionalen Verschränkungsprozess zu „projizieren“ ist ihnen weitgehend unbekannt und begrifflich nicht zu fassen.

Wir finden zwar ein Vorverständnis dieser Sicht in den Konfessionen. Doch dieses erzeugt ein doppeltes Problem: Konfessionen sind in der Regel von un(ter)qualifizierten Menschen verwaltet. Dadurch wird Religion fehlverstanden und falsch vermittelt.

Das zweite ist das größere Problem: Um den Claim zu sichern, schüttet der Klerus den Wall noch höher auf: „Die geistige Welt ist unsere.“ Religion und Wissenschaft werden so noch weiter voneinander abgespalten, die schizophrene Erkrankung verschlimmert sich.

Wir können für die Anwendung des Begriffes Schizophrenie auf das Kollektiv strukturierend folgende Dreiteilung einführen:

1. vollständige Spaltung zwischen geistiger und materieller Welt.
Wir reden dann von Schulwissenschaft (und Schulreligion).

2. teilweise Spaltung zwischen geistiger und materieller Welt.
Hier reden wir von Esoterik, Schamanismus usf.

Dieses Stadium entspricht inetwa der individuell korrekt psychatrisch diagnostizierten Schizophrenie*: Es kommt ein Kontakt zur geistigen Welt zustande, dieser wird jedoch nicht richtig verstanden und daher kognitiv sowie emotional fehlverarbeitet und falsch in ein bestehendes Begriffssystem eingearbeitet bzw. es kommt zum Aufbau eines neuen, aber falsches Begriffssystems.

3. Aufhebung der Spaltung zwischen geistiger und materieller Welt.
Jetzt sprechen wir von ‘Erleuchtung’, ‘Weisheit’, von ‘Wahrer Wissenschaft’, von ‘Heiliger Wissenschaft’ usf. Wer die Spaltung erkannt hat, kann daran arbeiten, sie anderen bewußt zu machen und schließlich aufzulösen.

Ganz wesentlich im Sinne einer erfolgreichen kollektiven Therapie wird sein, die geistigen Auswirkungen materieller Technologie zu erkennen und pathologische Effekte nicht nur bald zu verringern, sondern sofort abzustellen.

Ein Schritt in diese Richtung ist der kleine Film: http://wie-mobilfunk-krank-macht.eu

Bitte sehen Sie sich diesen Film an, nachdem Sie diesen Beitrag zu Ende gelesen haben. Denn ich möchte noch etwas anderes sehr wichtiges sagen. Etwas zu psychologischer Abwehr und Projektion.

Wahrnehmung setzt sich immer aus der Wahrheit und etwas der Wahrheit aufgesetzten zusammen. Für die nachfolgende Überlegung können wir sagen: Wahrnehmung ist ein Teil Wahrheit und ein Teil Projektion.

Der unter 1 einzuordnene ‘Schulwissenschaftler’ wird jede seelische Reaktion, die auf einen Kontakt mit der geistigen Welt zurückgeht, als ‘nur Glaube’ oder, besonders wenn sie sehr gründlich ist, als pathologisch einstufen: Er spaltet die geistige Welt ab. Diese Spaltung wird er in seine Diagnose projizieren.

Der unter 2 einzuordnende ‘Esoteriker bzw. Schamane‘ wird seelische Reaktionen auf geistige Erfahrungen von anderen je nachdem, ob er ihre Auswirkungen auf seine eigenes Leben verträgt oder nicht
- im einen Fall als vorbildlich
- im anderen als pathologisch einstufen.
Die Grenze, die zwischen beiden Urteilen verläuft, ist seine eigene Angst.

Es wird deutlich: Die Spaltung zwischen geistiger und materieller Welt ist sehr tief. Unsere kollektive Psychose hat eine nach menschlichem Ermessen sehr schlechte Prognose. Doch die Sorge eines menschlichen Maßstabes schwindet angesichts der Wirklichkeit Gottes.

Ich wurde gefragt…

Ein Leser fragte mich in einem eMail zu Jean Gebser, was meine geistige Heimat sei. Eine sehr tiefe Frage. Zunächst war ich versucht, verschiedene Namen zu nennen von großen Denkern, die mich bewegt haben. Oder Namen von Lehren. Doch etwas in mir sträubte sich: Schließlich weiß ich, daß man sich nur zu gerne im Licht der Großen aufhält.

Ich schrieb also:
Ich habe mich mit der Geschichte der Weisheit beschäftigt. Dabei kam heraus, daß alle Weisheitslehren brauchbar sind da, wo sie die Wirklichkeit ordnen

- in die Wahrheit
- und in eine Scheinwelt.

Die Wahrheit ist verborgen und muß erarbeitet werden. Die Scheinwelt begegnet uns überall und lenkt uns ab von dem, was wir sind und was wichtig ist.

Die Beschäftigung mit den Weisheitslehren zeigt: Praktisch alle weisen auf eine Ur-Lehre hin, für die sie aber aus narzißtischen Gründen blind sind. Durch die Lehren hindurch zu blicken und diese Ur-Lehre zu entdecken und für sich verfügbar zu machen, ist das, was trägt.

Ich sagte, das Mail abschließend:
Meine Heimat ist die Lehre hinter der Leere hinter den Lehren hinter der Welt… Ich erreiche sie nicht immer - aber an guten Tagen bin ich zu Hause.

Dann sah ich: Diese Formulierung ist für einen Brief ganz ordentlich, mußte aber gerade deshalb auch feststellen: Hier findet sich immer noch die Eitelkeit der Wortwahl. Ich sollte vielleicht doch Namen der Großen nennen, auf deren Schultern ich durch mein Leben getragen werde: Heraklit, Platon, C.G. Jung, C.S. Lewis, Jean Gebser und viele andere…

Ich wurde gefragt 2…

Vor drei Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem nahen Menschen. Er fragte mich, warum ich über den Teufel schreibe. Und dann noch so viel. Das würde die Menschen doch ängstigen.

Ich sagte: „Ich schreibe so viel über den Teufel, weil die anderen so wenig über den Teufel schreiben.“ Das sei sozusagen eine gewichtete Korrektur eines kollektiven Irrtums.

Mit etwas Glück hatte ich Baudelaire* und Christopher McQuarrie (The Usual Suspects, Verbal Kint)** zur Hand:

  • „La plus belle des ruses du diable est de vous persuader qu’il n’existe pas.“*

  • „The greatest trick the Devil ever pulled was convincing the world he didn’t exist.“**

Ich führte aus: Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen: Wir sind gefallene Schöpfung.
Der Abstand zwischen Gott und uns wird nur schwinden, wenn wir ihn wahrnehmen.

Damit ist diese Botschaft kein Grund, ängstlich zu sein, sondern die diagnostische Grundlage für die nötige Korrektur. Und diese Korrektur ist eine gute Sache.

Richtig oder falsch

Wir verdanken Lynne Mc Taggart* die Entlarvung eines schlimmen Denk- und Urteilsdefektes:

Sie sagt, die Wissenschaft des Ostens unterscheide zwischen „richtig“ und „falsch“. Die Wissenschaft des Westens habe aber die Möglichkeit zwischen „richtig“, „falsch“ und „religiös“ zu unterscheiden.

Die Dogmatiker der Kirchen stehen öfter vor den Problemen: Etwas wäre wissenschaftlich falsch, aber religiös richtig. Oder umgekehrt: Wissenschaftlich Richtiges wäre religiös falsch. Deshalb werden bestimmte Untersuchungsgegenstände aus der Betrachtung genommen.

Das ist bedenklich: Richtige Religion muß nämlich auch wissenschaftlich richtig sein. Anderes würde bedeuten, daß das eine oder das andere – oder beides nicht stimmen.

Hier können wir vom Osten lernen und müssen es auch: Richtiges ist richtig und Falsches ist falsch. Das gilt vor Gott und vor der Mathematik (woher stammt die denn?).

*Das Nullpunkt-Feld

Die Sache jedes Einzelnen?

Zwischen dem, was jemand über sich denkt und dem, was er/sie ist, gibt es eine Grenze. Diese Grenze heißt Verdrängung, Verleugnung usf. Hinter dieser Grenze kommt das dem Menschen Unbekannte. Dort liegt “sein” Problem, das ihn ängstigt, dessen Kenntisnahme er vermeidet.

Das ist prinzipiell Sache jedes Einzelnen.

Doch unter der Bedingung, daß sich dieses Problem auf andere auswirkt, entsteht das Recht, daß von außen eingewirkt wird, damit diese “Nebenwirkung auf andere” aufhört. Das hat für den Einzelnen auch den Vorteil, daß er etwas über sich erfährt, was wirklich bearbeitet werden sollte.

Es ist einfach Unrecht, wenn der eine das Problem verdrängt und der andere davon eingeschränkt wird - man wirft seinen Müll nicht über den Zaun in Nachbars Garten.

Es ist nicht interessant zu erfahren, was Verdrängung, Verleugnung und andere Abwehrmechanismen Menschen über sich glauben lassen. Interessant ist allein die Wahrheit – und die kommt erst nach der Grenze. Wir müssen also schon drübergehen…

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