Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Spirituelle Psychologie für Mai, 2008.
- Begrüßung (4)
- Spirituelle Psychologie (171)
- Zähler (1)
- 4.2.2009: Umgezogen...
- 7.1.2009: Wahre Liebe
- das aufrechte Herz - 6.1.2009: Ein Karmischer Knoten
- zwei Körper, acht Seelen und eine Vielzahl von Beziehungen - 1.1.2009: Meine Wünsche für 2009
- 30.12.2008: Mystifizierung - Der Wahnsinn in der Familie
- 28.12.2008: Die verfluchten geraden Zahlen...
- 27.12.2008: Fraktale Ankündigung
- 27.12.2008: Zunahme rechtsradikaler Straftaten
- 26.12.2008: Die katholische Kirche und der keltische Tempel
- 26.12.2008: Keltenschanzen
Gedichte und Liedskizzen
Information
Archive für Mai 2008
Das große Aha-Erlebnis
8.5.2008 von Ralf C Maucher.
Im folgenden Abschnitt soll es um einen vollständigen Perspektivenwechsel gehen. Bitte erlauben Sie mir, meine eigene Veränderung als Beispiel zu nehmen: Vor meiner Transformation nahm ich eine dreidimensionale Welt (+Zeit) wahr und dachte in ihr. Das hat sich geändert: Heute nehme ich eine bis zu 13dimensionale Welt wahr und denke auch in ihr.
Um dies für den ‘ganz normalen Menschenverstand’ anschaulich zu machen: Die alte Wirklichkeit verhält sich zur neuen etwa wie ein Kinofilm zur Realität. Sie ist willkürlich, flach und braucht keinerlei Entsprechung zur Wahrheit zu haben.
Wer mit diesem Bild nichts anfangen kann, nehme bitte den Literatur-Klassiker „Flächenland“ von Edwin A. Abbott zur Hand: Auch er veranschaulicht durch Dimensionsreduktion in der gewohnten Welt die durch sie entstehende Erkenntnis- und Urteilsarmut.
Der Schluß, daß ein deutliches Anwachsen von richtiger Wahrnehmung und richtigem Denken gibt, wenn der Dimensionsraum erweitert wird, ist beabsichtigt.
Nicht sonderlich bewegend. Das ist es für mich tatsächlich, wenn ich aufgefordert werde, auf den Kinofilm zu reagieren. Genauer: So zu tun, als sei der Kinofilm die Wirklichkeit. Das gilt auch für den Fall, daß dieser Mensch Experte ist und jeden Dialog und alle Settings dieses Films auswendig kennt.
Viel besser wäre nämlich das Umgekehrte: Wenn sich nämlich dieser Mensch aufmachte in die größere Welt. Auch, wenn es am Anfang nur ein Ahnen wäre. Und ein Stolpern um die eigenen Unsicherheiten herum.
Die beiden Umkehrbeispiele sollten auf den ersten Schritten helfen, später wird der Gang sicherer und irgendwann kommt das große Aha-Erlebnis - das ist dann zutiefst bewegend.
Aus “Flächenland”, S. 239: “Prometheus wurde einst in Raumland gefesselt, weil er den Menschen das Feuer herabgebracht hatte, doch ich - armer Prometheus des Flächenlandes - liege hier im Gefängnis, weil ich meinen Landsleuten nichts herabgebracht habe. Doch lebe ich in der Hoffnung, daß diese meine Erinnerungen auf irgendeine Weise, ich weiß nicht wie, ihren Weg in die Gehirne der Menschheit irgendeiner Dimension finden und ein Geschlecht von Rebellen hervorbringen mögen, die sich weigern, sich in einer beschränkten Dimensionalität einschließen zu lassen.”
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Die Lösung
6.5.2008 von Ralf C Maucher.
Auf dieser und den nachfolgenden Seiten lesen wir sehr viel über den Zustand der Welt, den ich nicht sehr optimistisch beschreibe. Im Gegenteil: Ich zeige auf, daß es in vielen Bereichen tiefe und häufig verborgene Probleme gibt, die sich kumulieren. Ich will jetzt kein letztes Schreckensszenario zeichnen, denn die Probleme müßten eigentlich gar nicht sein. Es gibt Lösungen. Der Titel sagt es, es gibt: die Lösung.
Ich sagte es vielfach: Die Erde ist eigentlich ein abgefallener Teil der Schöpfung. Sie ist nicht mehr mit dem Schöpfungsstrahl synchronisiert. Und genau darin liegt die Lösung: Es geht darum, daß wir uns auf der Erde wieder so verhalten, als seien wir mit dem Schöpfungsstrahl synchronisiert, dann lösen sich die Probleme wie von selbst.
Es gilt, alles zu unternehmen, das dem Schöpfungsplan entspricht und alles zu unterlassen, was ihm widerspricht. Also daß wir, obwohl wir die Schaltstelle „freier Wille“ des Egos haben, nicht mehr abweichend vom Schöpfungsplan handeln, sondern unseren freien Willen in den Dienst der Seele stellen und alles, was wir denken, fühlen und tun sollte wieder in Einklang mit der Schöpfung bringen. Das geht nämlich.
Auch wenn dieses Beispiel jetzt aus dem Technischen kommt und dann auch noch aus dem Motorsport, wähle ich es: Wir fahren eigentlich in einem Auto, das ein Navigationssystem hat, das von Gott programmiert wurde. Von ihm stammen Ziel und Route. Darüber hinaus werden wir, ähnlich wie in der Formel 1 telemetrisch über alles wichtige informiert.
Doch wir machen es anders: Statt diesem göttlichen Navigationssystem zu folgen und unser Schicksal wahr zu machen, überschreiben wir die ursprüngliche Eingabe: Wir wählen andere Ziele, andere Wege, wir passen unsere Fahrweise nicht den Erfordernissen an, fahren meistens viel zu schnell usf. Wir fahren von A nach B nach C und erleben Dinge außerhalb der Schöpfungsmatrix.
Also die Lösung ist tatsächlich relativ einfach: Auch wenn es die Freiheitsgrade in der Materie gibt, sich völlig falsch zu verhalten, auch wenn sie so gibt, daß wir die Konsequenzen zunächst gar nicht spüren, können wir uns entscheiden, freiwillig wiederum, dem Willen Gottes zu folgen.
Dann haben wir ein erfülltes Leben. Wir brauchen keine Ablenkungen mehr, keine Rationalisierungen, gar nichts Leeres mehr und können in diesem erfüllten Leben die Lehre die unsere Seele erhalten sollte auch verstehen.
Manchmal sind Schmerzen damit verbunden, manchmal ist es freudvoll. In beiden Fällen ist ein tiefer Sinn damit verbunden und deshalb ist es gut.
Ich wiederhole: Die Lösung ist tatsächlich relativ einfach: Lebe auf der Erde (Matrix 3), also auf dem gefallenen Teil der Schöpfung so, als seist Du ständig verbunden mit dem Himmel (Matrix 5). Selbst wenn es nicht immer möglich ist, diese Verbindung nach oben zu halten, ist es praktisch immer möglich, sich klar zu machen, welche Gesetze in Matrix 5 gelten würden. Dann kann man sich erinnernd ihnen zufolge zu verhalten.
Mit zunehmender Dauer dieses Prozesses werden die Vorgänge einfacher. Wir können auf der Erde leben, als lebten wir bereits im Himmel. Und dort, wo die Erde noch nicht den himmlischen Gesetzen entspricht, können wir sie durch Vorleben und Lehren weitergeben.
Die christlichen Priester sagen: „Wie im Himmel so auf Erden.“ Bei den Druiden, ihren heidnischen Glaubensbrüdern, hören wir: „Wir bringen Wahrheit und Weisheit zur Welt.“ Eine schöne Alliteration und schönes Bild aus zwei Gründen: Zum einen werden die beiden Himmlischen „Wahrheit und Weisheit“ auf die Erde gebracht und es ist wie die Geburt eines göttlichen Kindes.
Auch, wenn es hoffnungslos aussieht, das ist es gar nicht: Es erfordert allein die Disziplin, die Verbindung herzustellen und dort, wo die Verbindung nicht hergestellt werden kann, durch Nachdenken auf die selben Schlüsse zu kommen wie wenn die Verbindung hergestellt wäre. Das ist viel leichter, als hinterher den Schaden wiedergutmachen zu müssen.
Zu allen Zeiten irgendwo und an allen Orten irgendwann gab es Weise, die uns die Botschaften von oben brachten. Wir müssen ihnen allen und dem göttlichen Kern ihrer Mitteilungen unser Ohr und unser Herz öffnen. Das ist die Lösung.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Borderline und Fremdenergien
5.5.2008 von Ralf C Maucher.
Ein niedergelassener Arzt berichtete mir vor Jahren inetwa folgendes: „Ich hatte zu der Zeit eine Lebensgefährtin, zu der ich mich absolut hingezogen fühlte. Die Verbindung zu ihr war so stark, daß ich praktisch spürte, wenn sie unter der Woche bei ihr zuhause morgens aufstand. (Sie wohnte 200 Kilometer entfernt.) Doch eines Tages fing sie an, mir ihre Liebe zu entziehen, um mir schließlich immer häufiger absichtlich und grundlos wehzutun. Das nahm Formen an, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich mußte die Beziehung lösen. Dann fing ein Krieg an, aus dem ich mich nur sehr mühsam befreien konnte.“
Für diese Form des zerstörerischen Beziehungsdramas möchte ich hier ein Erklärungs-Modell anbieten, das den aktuellen Erkenntnisstand der Psychologie integriert, ihn aber auch weiterentwickelt. Wenn Sie auf die Abbildung klicken, öffnet sich die pdf-Datei „Borderline und Fremdenergien“, die auf 10 Tafeln den Sachverhalt anschaulich erklärt.
Am Anfang die Anziehung zwischen Mann und Frau. Sie wird zur Beziehung. Es gilt: Das allermeiste verläuft eine Zeit lang t0 bis t1 harmonisch.
Doch schon bald kommt es zu einer Beeinträchtigung der Beziehung. Das liegt zum einen daran, daß die Projektionen aufhören und zum anderen macht sich der Schatten eines oder beider Beziehungspartner bemerkbar. Auf den Tafeln heißt dieser Zeitraum t2 bis t3.
Wie durch ein geheimes Band werden die beiden immer wieder aufeinander zubewegt, um sich dann letztlich doch nur wieder zu streiten. Diese Phase wird mit t4 bis t5 bezeichnet: Sie beschreibt Krieg.
Wie kommt es, daß aus Liebe Haß wird, aus Harmonie Zwietracht? Ich sage es an dieser Stelle deutlich: Es gibt die Borderlinebeziehung mit Fremdenergien. (Das gewählte Beispiel macht es nötig, hinter der Frau diese Fremdenergien zu sehen. Doch sie können in einer spiegelbildlich gelagerten Variante auch hinter dem Mann stehen.)
Wir finden also im Seelenfeld der Frau ein anderes Wesen. Den Schwarzen Mann. Um ihn zu kennzeichen, müssen wir folgendes wissen:
- Er hat im verborgenen Macht über die Frau.
- Er haßt den Mann.
- In seiner Seele brennen die vier Feuer von Haß, Neid, Mißgunst und Rache
- Diese Gefühle können aus individuellem oder kollektiven Karma herrühren.
- Sie können aber auch ganz einfach aus dem Bösen stammen.
Um diesen Haß auszuleben, spielt er gekonnt auf der Klaviatur der Emotionen. Da er Verstand und Gefühle dieser Frau manipulieren kann, wird sie mal aversiv und mal liebevoll auf den Mann reagieren. Alles mit dem ersten Ziel, den Mann in einer double bind Situation zu halten und ihn darin zu quälen.
Wenn zwei seltene Voraussetzungen vorliegen, nämlich, daß der Mann eine liebevolle Beziehung zur ‘inneren Frau’ hat und eine Einsicht in die kranke Struktur der Beziehung, kann er versuchen, der Frau eine Hilfestellung zu bieten. Er kann bei ihr bleiben, auch wenn sie ihn quält, um ihr zu helfen, den Schwarzen Mann loszuwerden. Dessen Manipulationen beeinträchtigen die Frau natürlich auch.
Es ist bei dieser Hilfe nicht sicher vorauszusagen, ob sie wirksam wird. Es gibt Verabredungen aus einer anderen Ebene, nach denen manche Frauen eine Art Ehe mit dem Schwarzen Mann haben und dazu angetreten sind, das Dunkle in unsere Welt hineinzutragen. Dann wird es für den Mann schwierig, die Kraft aufzubringen, daß sich die Frau für ihn und die Liebe zu ihm entscheiden kann.
Geht der liebevolle Versuch, ihr zu helfen schief, kann eine tiefe Narbe im Mann entstehen, die ihn von seiner inneren Frau entfremden kann. Damit hätte der Schwarze Mann doppelt gewonnen. Die äußere und innere Frau des Mannes.
Geht dieser liebevolle Versuch aber gut, dann wird die Liebe wahr.
Bitte klicken sie auf die Abbildung. Der Foliensatz ist sehr anschaulich!
Bitte suchen Sie auch im Suchfeld links an der Seite weitere Artikel zu Borderline. Einfach Borderline eingeben.
Falls Sie wissen wollen, welche Kräfte den Arzt und seine damalige Lebensgefährtin zusammengeführt haben? In der Seele des Arztes erklingt die Alte Melodie des Priesters, in der Seele des Schwarzen Mannes die Trommeln des Magiers. Die Frau? Raten Sie!
Zugrundegelegte Vorstellungen:
Aufbau der Seele:
Jeder Mensch hat ’seine Seele’.
Diese Seele kann verfälscht sein,
indem sie unvollständig ist oder auch
Fremdenergien bzw. -informationen enthält.
Karma:
Es gibt individuelle und kollektive Konflikte,
die sich im Schicksal widerspiegeln.
Sie können Lebensaufgabe sein.
Fluch:
Es gibt eine wirksame geistige Einflußnahme
auf individuelles oder kollektives Schicksal,
die durch Fluch ausgelöst wird.
Die Seele erhält durch diesen Vorgang
falsche Informationen.
Ebenen:
Es gibt verschiedene Ebenen,
auf denen es Lebe-Wesen gibt.
Nur sehr wenige Menschen haben Einsicht in alle Ebenen.
Ethik:
Es gibt Gut und Böse.
Beide befinden sich im Widerstreit.
Warum das so ist, kann der Autor nicht sagen,
weil er es nicht weiß.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Was, wenn Maria gar nicht so toll ist?
4.5.2008 von Ralf C Maucher.
Maria wird von ihren Anhängern gerne als große Helferin der Menschheit dargestellt. Aber, was, wenn sie das gar nicht ist? Die Historiker würden etwa sagen, daß ein ziemlich junges Mädchen namens Mirjam vor zweitausend Jahren ein Kind namens Jeshua (oder so) gekriegt hat.
Die heutige Bibel sagt, daß der unter den Frauen Gebenedeiten von einem Engel verheißen wurde, einen großen König zu gebären, eben den Erlöser. Die Psychologie denkt bei den Formulierungen an die Phantasien eines unbearbeiteten Größenselbst, an eine gestörte Persönlichkeit. Es könnte der narzißtische Wunsch einer Mutter sein, einen Superstar als Sohn zu haben.
Kommen wir auch zur Jetztzeit: An vielen Orten, an denen Maria verehrt wird, belegen Votivtafeln die Hilfe Mariens bei kleinen und großen Problemen. Wieder dieser narzißtische Hauch: So als ob diese Maria dort, wo immer sie jetzt auch ist, unsere Anerkennung immer noch braucht und einfordert.
Dafür sehen wir Mariens Gebetserhörungen und Wunscherfüllungen. Doch sie sind nicht selten etwas, das nicht nachvollziehbar ist: Warum sollte ein hohes spirituelles Wesen sich in nichtige Sachverhalte einmischen, wenn es doch Kenntnis von den wahren Problemen auf der Erde haben sollte. (vgl. das Templer/Raphaël-St.Paulus-Modell der Wirklichkeit, bitte nachfragen)
Maria fungiert schon mal als Otto-Versand ohne Rechnung oder als Spickzettel, den der Lehrer nicht entdecken kann. Das ganze erinnert an Magie. Begegnen wir einem hexenhaften Schatten Mariens? Wir sollten diesen Gedanken verfolgen.
Für Johannes, den klügsten der Evangelisten, ist die Mutter Gottes nicht die Nennung ihres Namens wert. Und die ‘heiligen drei Könige’, die die Geburt begleiteten, waren keine Könige, auch keine Priester, sie waren astrologisch tätige Magier (die vulgata [lateinische Bibel] nennt sie eindeutig ‘magis’).
Maria steht unter Verdacht. Ich empfehle, die Johannesoffenbarung, das biblische Finale, ernst zu nehmen. Dort steht (Offb 22,9): Bete Gott an! Von Maria oder Mirjam steht da nichts.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Neurosen hinter Klostermauern
2.5.2008 von Ralf C Maucher.
Das würde ein langer Abschnitt, wenn ich alles aufschreiben würde, was ich an und in Klöstern erlebt habe. Ich nehme aber nur drei Beispiele:
- Ein Kloster in Spanien. Ich wollte Heiligen-Skulpturen in einer Kirche fotografieren – doch mein Akku war leer. Deshalb habe ich beim nahen Kloster nachgefragt, ob ich (gegen 2 Euro) meinen Akku aufladen könne. Die Nonnen sagten Nein.
- Ein Kloster in der Schweiz. Ich stand ein paar Tage mit meinem VW-Bus mit Hochdach auf einem Parkplatz davor, weil dieser Ort eine geringe eSmog-Belastung hatte und die Natur auch halbwegs intakt war. Die Nonnen haben die Polizei angerufen, weil Sie mich loshaben wollten. Ich habe mich übrigens vorgestellt und jeden Morgen die Frühmesse besucht. Die Polizei befand, daß alles in Ordnung war. Ich konnte stehenbleiben.
- Ein Kloster im Südosten Münchens. Im Internet lädt dieses Kloster ‘herzlich ein’ und ‘freut sich auf die Besucher’. Eine Frau, die für ein Wochenende dringend eine Unterkunft (sie kostet dort etwas über 60 €) gebraucht hätte und schon sehr lange gesucht hat, wird trotz freier Zimmer abgewiesen, weil sie einen Hund hat. Als sie eine Woche später im offenen Klosterhof mit diesem Hund spazieren geht, wird sie von einer Nonne aufgefordert, den Hof zu verlassen.
Dies sind nur drei der Beispiele von Heuchelei in der katholischen Kirche. Ich habe mir vor Jahren aufrichtig überlegt, Priester zu werden und in einen Orden einzutreten. Viele Gespräche und Kontakte mit kirchlichen Offiziellen haben mir aber gezeigt: Es gibt kaum einen Ort, an dem Gott so wenig vorkommt wie in Kirchen und hinter Klostermauern.
Was ich aber gesehen habe, ist ein funktionierendes und strenges Selektionssystem, das neurotische Menschen anzieht. Neurotische Menschen ohne Bereitschaft zur Besserung, die für ihre Lebenslüge(n) einen geschützten Raum hinter Kloster- oder Kirchenmauern gefunden haben und diesen auf Teufel komm raus verteidigen.
Randbemerkung für den dritten Fall: Die Frau mit dem Hund ist eine sehr schöne Frau. Die Nonne nicht. Vielleicht kommt die Katholikin einmal darauf, daß ihre Motive sich um die Begriffe Neid und Macht guppieren, wahrscheinlich aber nicht.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Das können keine Engel Gottes sein
1.5.2008 von Ralf C Maucher.
Es gibt immer wieder Seminare, in denen angeboten wird, seinen Schutzengel oder einen anderen Engel bzw. Meister zu befragen, um so eine Botschaft aus dem Jenseits zu erhalten. Im esoterischen Markt gibt es regelrecht eine Sintflut von Engel-oder Meister-Seminaren bzw. -Medien.
Mit unterschiedlichen ‘Techniken’ versetzen sich diese Menschen in die Lage, ‘Botschaften’ zu erhalten. Ich habe mir erlaubt, genauer hinzusehen:
In einem Fall hat die Mitteilung, die einen Betrag um die € 100,- gekostet hat, etwa 30 % dessen abgedeckt, was ich ohnehin schon wußte. Es war nichts Neues und nichts Brauchbares enthalten. Ganz wesentlich für das Medium war, mir zu erzählen, wie sehr sie angestrengt war von dem Vorgang. Sie hat mich hierzu sogar extra angerufen. Das war kein göttlicher Meister und kein Engel Gottes.
In einem anderen Fall hat der hinter seinem Medium stehende ‘gefallene Engel’ (so stellt er sich selber vor) eine ganze Schar von Menschen in Dießen am Ammersee um sich versammelt. Er möchte sich mit diesen auf den Weg zurück in den Himmel machen. Meine Erfahrungen hier waren etwa so: Der Engel hatte ein sehr selektives System bei der Auswahl seiner Jünger und die Mitteilungen hatten etwa den Charakter des Schafebesänftigens. Ob es der Weg zur Schur oder zur Schlachtbank war, will ich dahingestellt lassen. Das war vielleicht ein Engel, aber kein Engel Gottes.
Einmal habe ich das Tonbandprotokoll eines Channelings anhören dürfen: Das Medium hat auf alle Fragen geantwortet. Auch auf persönliche über andere Menschen. Am Bandende hat der Engel mit kehligem Lachen dazu geraten, einen anderen Menschen zu manipulieren, das dürfe man schon mal machen, wenn das eben nötig sei. Das war kein Engel Gottes.
Ein anderer Fall: Ein katholischer Priester und ein gläubige Frau arbeiteten zusammen: Er war für die Gebete und sie für das Seherische zuständig. Auch hier wieder: In der Mitteilung war nichts Neues und nichts Hilfreiches enthalten. Doch wenigstens nahmen die beiden kein Geld dafür, die Spende war freiwillig. Die beiden waren sicher die anständigsten unter den vier beschriebenen Fällen, doch auch das kann kein Werk eines Engels Gottes gewesen sein.
Wohlgemerkt ich sage hier nicht in linkshemisphärischem Dünkel, daß es keine Engel gibt oder daß sich ein Engel oder ein Wesen aus dem Jenseits hier unten nicht melden kann. Ich sage aber: Das meiste, was ich mir angesehen habe, war falsch und verkehrt: Hier haben sich manchmal diesseitige, manchmal jenseitige und nicht selten beidseitige Scharlatane ans Werk gemacht.
Merke: Ein Engel Gottes wird Dir vieles gar nicht erzählen. Wenn er sich meldet, wird er Dir etwas erzählen, das Du wirklich brauchen kannst. Und falls das ein Engel überhaupt tut, wird er Dir ethisch absolut saubere Ratschläge geben. Wenn es anders ist, dann kann es kein Engel Gottes sein.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »
Weltverschwörung II
1.5.2008 von Ralf C Maucher.
An anderer Stelle beschrieb ich den Fächer der Möglichkeiten:
- Es gibt keine Verschwörung
- Es gibt eine Teilverschwörung
- Es ist so, daß die ganze Welt Verschwörung ist
Hier eine Fortführung für den Fall, daß Punkt 3 zutrifft.
Wenn die ganze Welt (=Erde) Verschwörung (gegen Gott) ist,
dann ruht die Verschwörung auf den drei Säulen:
- Wissenschaft
- Religion
- Esoterik
Das sind die wesentlichen drei Koordinatensysteme,
in denen menschliches Bewußtsein ankert.
Alle drei wären dann Säulen der Lüge und des Irrtums.
Das läßt sich natürlich akzentuierend begründen:
Die Wissenschaft ist es, weil sie materiebasiert und gottesblind ist.
Die Religion ist es, weil sie (zeitlich) jenseitsbasiert und unlogisch ist.
Die Esoterik ist es, weil sie magiebasiert und unlogisch ist.
Und es läßt sich auch eine Lösung für dieses Problem finden:
Eine Wissenschaft, die Gott sieht,
eine Religion, die wissenschaftlich ist und das Jenseits als raumzeitlose Überwelt verstehen kann
und eine Esoterik, die unnötig ist, weil das was an der Esoterik vielleicht wichtig ist, bereits in Wissenschaft und Religion enthalten ist.
Geschrieben in Spirituelle Psychologie | Keine Kommentare »