Archive für Mai 2008

Die unsägliche Spaltung

In der Alchemie und der analytischen Psychologie findet sich der Begriff der coincidentia oppositorum. Das „Zusammentreffen der Gegensätze“.

Ein schönes Beispiel finden wir in J. R. R. Tolkien, mit dem ich mich die letzten Tage beschäftigt habe.

Er ist nicht nur der Autor des Herrn der Ringe, er war im Leben und in der Selbstwahrnehmung auch ein streitbarer Katholik, der diese Konfession Freunden und Bekannten nahelegte.

Wenn wir sein Werk aber genauer ansehen, ist dieses voll von Motiven nordischer Mythologie.

Von außen ist sie zu erkennen, die unsägliche Spaltung:

  • Hier, in der bewußten Ebene des Seins, der christliche Papist und
  • dort im Reich der Vorstellung, der heidnische Phantast.

Ichthys, Hugin und MuninDies selbst einzusehen, war dem Schriftsteller selbst nicht erlaubt, er hätte sich sogar verwehrt gegen die Behauptung, sein Werk sei heidnisch durchzogen. Er hätte etwa gesagt, daß er versucht habe, mit den Mitteln der unterhaltenden Literatur christliches Gedankengut unter die Menschen zu bringen.

Er hätte sicherlich gut argumentiert, denn er war ein kluger Mann. Doch seine Argumentation beruhte auf einer alchemistisch unvollständig entwickelten Seele. Die Forderung: im Bewußtsein „aus allem eins“ zu machen, ist in seinem Fall nicht erfüllt.

Bezogen auf seine Seele erkennen wir

  • von außen: die coincidentia oppositorum und
  • von innen: die Spaltung.

Digitale Skizze: Ichthys von Hugin und Munin getragen, gekrallt?
Nebenüberlegung: Das germanische (!) ‘tolkien’ bedeutet ‘tollkühn’.

Gesalbt/Anointed - to whom it may concern

Das Konstituierende am Gesalbtsein
ist die Salbe.
Nicht die Haut.

The basic condition of being anointed
is the ointment.
Not the skin.

Spirituelle Häschen – Angst aushalten

Nicht selten werde ich kritisiert, weil ich über Dinge spreche, die Angst machen. Es geht auch schon mal soweit, daß ich höre: Das kann nicht richtig sein, weil es Angst macht.

Das erinnert an das Häschen, das Angst vor Schlangen hat und deshalb sagt: Weil ich Angst vor Schlangen habe, gibt es keine Schlangen.

Das erinnert auch an Freud und dessen Unterscheidung zwischen Realangst und neurotischer Angst. Neurotische Angst ist es, wenn man vor etwas Angst hat, das objektiv ungefährlich ist. Realangst ist es, wenn man vor etwas tatsächlich Gefährlichem Angst hat.

Beispiele: Neurotische Angst liegt vor, wenn man sich im Unterricht nicht mehr meldet, nur weil man einmal etwas Falsches gesagt hat und deshalb ausgelacht wurde. Realangst liegt vor, wenn man nicht zu Fuß über eine stark befahrene Autobahn geht, weil man befürchtet überfahren zu werden.

Angst wird in der Regel als unangenehm erlebt und unterliegt deshalb Verleugnung und Verdrängung. Wird neurotische Angst verdrängt, kann die störende Blockade nicht bearbeitet werden. Wird Realangst verdrängt, droht eine echte Gefahr.

Also sollte das Erleben von Angst nicht vermieden werden. Im Gegenteil: Es ist wichtig, Ängste zu erfahren und Angst auszuhalten. Dann gilt: den Ursachen von Realängsten sollten wir aus dem Weg gehen und den Ursachen von neurotischen Ängsten auf den Grund.

Geschützt: Das “Turiner” Taschentuch

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Die entleuchtete Menschheit

Der aufgeklärte Mensch kann damit nicht viel anfangen: mit dem Begriff der Erleuchtung. Vielleicht sind vage Vorstellungen von Sektentum, indischen oder anderen Gurus, von Mythen oder ähnlichem mit der Idee der Erleuchtung verbunden, doch allen haftet der Mangel des Irrationalen oder Verführten an.

Daß Erleuchtung nicht ein Sonderrecht von Wenigen, sondern Norm und allgemeines Menschenrecht sein kann, ist jenseits einer akzeptierbaren rationalen Vorstellung.

Epistemologisch betrachtet folgt die Erkenntnisbarriere gegenüber Erleuchtung daraus, daß sie vom Beurteilenden nicht selbst erfahren wurde und daß sie wiederum nur aus der Erfahrung heraus verstanden werden kann.

Dies bedeutet, daß selbst die beste Beschreibung von Erleuchtung das Dunkel des Alltagsbewußtseins nur kaum erhellt. Dennoch möchte ich es versuchen:

Erleuchtung handelt von einer absolut anderen Art wahrzunehmen, zu denken und zu fühlen. Diese Art ist nicht nur anders, sondern wesentlich besser an die Erfordernisse angepaßt. Insbesondere verschmelzen kognitive und emotionale Vorgänge.

An anderer Stelle wurde bereits ein automobiles Bild gewählt, lassen Sie es mich bitte auch hier versuchen:

Es ist so, als ob ein Autofahrer plötzlich merkt, daß sein Fahrzeug bisher auf dreien statt sechs Zylindern lief, sich die Straßenlage deutlich verbessert und er wie bei einer Rallye einen Co-Piloten neben sich sitzen hat, der ihm die optimale Fahrweise für die nächsten Kurven jeweils angibt. Schließlich werden die Fahrstrecke, Fahrzeug und Fahrer eins.

Weil wir nicht wissen, daß es Erleuchtung gibt, wissen wir nicht, was uns fehlt. Weil wir uns mit Nachbarn und Norm vergleichen, schleicht sich eine Zufriedenheit ein, die verhindert, daß wir uns auf die Suche machen.

Im Bild: Wenn alle auf weniger Zylindern fahren, ist das normal. Das ist schon beruhigend. Wenn die eigenen Zylinder ein bißchen mehr Hubraum haben oder von einem Turbo-Lader angeblasen werden und dadurch das eigene Auto im oberen Teil der Norm ist, ist das sehr beruhigend.

Diese Ruhe ist aber die Ruhe eines Sedativums. Kommen wir zur Kernbotschaft. Ich sage ganz deutlich: Erleuchtung steht allen Menschen zu. Durch Vorgänge, die ich in anderen Abschnitten näher erläutere, sind wir aber in einem dunklen Zustand gefangen, der nicht nur verursacht, daß wir Erleuchtung nicht kennen, sondern sogar, daß wir sie ablehnen.

Wir sind eine entleuchtete Menschheit – es ist oben gesagt: dieser Mangel geht so tief, daß wir ihn nicht verstehen, nicht einmal wahrnehmen. Doch ich möchte auf das Recht auf Erleuchtung hinweisen – mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln.

Prophetie

Im folgenden möchte ich zweierlei erörtern:

1. Warum Prophetie grundsätzlich möglich ist.
2. Warum Prophetie grundsätzlich nicht möglich ist.

Zu 1: Auf diesen Seiten wird gesagt, daß wir in einer Raum-, Zeit-, Materie-Projektion leben. Aus höherfrequenten Matizen (5 und 4) wird über zwei Zwischenschritte unsere Welt erschaffen. Vergleiche den Beitrag: Modell der Welt…

Die Matrix 5 kennt keine Zeit, in der Matrix 4 werfen Systemänderungen fraktale Abbilder der eintretenden Ereignisse voraus.

Wer Zugang zu Matrix 5 hat und weiß, nach welchen Gesetzmäßigkeiten aus dem 5dimensionalen Raum unsere Raum-Zeit-Welt gewoben wird, kann prinzipiell sagen, welche Ereignisse eintreten werden – denn dort ist alles bereits angelegt.

Wer Zugang zu Matrix 4 hat, und die Fähigkeit hat, Muster zu erkennen, kann durch dessen fraktale Ankündigung prinzipiell den Hinweis auf das eigentliche Ereignis erhalten. In dieser Wirklichkeitsebene gilt nämlich, daß sich alle spätere Ereignisse durch kleinere Abbilder ihrer selbst ankündigen.

Damit ist gezeigt, daß und wie aus den Wirklichkeitsebenen Matrix 5 und Matrix 4 Voraussagen über Zukünftiges grundsätzlich möglich sind.

Zu 2: Oben steht, daß wir die Gesetzmäßigkeiten, nach denen aus der Nicht-Raum-Nicht-Zeit-Matrix 5 unsere Welt (=Matrix 3) erschaffen wird, kennen müssen, um richtige Vorhersagen zu treffen. Daß es einen Menschen gibt, der dies beständig kann, hat ist nur mit einer verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit anzunehmen.

Das selbe gilt für die Zeichendeutung der Matrix 4: Die Zeichen sind praktisch immer mehrdeutig. Der unfehlbare Zeichendeuter ist deshalb genau so wenig wahrscheinlich.

Die erste Begründung für die Unmöglichkeit richtiger Prophetie liegt also in der Einschränkung der menschlichen Fähigkeiten begründet. Aber dies ist nur ein Teil der Begründung. Viel wichtiger ist der folgende zweite Hinweis:

Wir leben in einer intelligent geschaffenen Matrix. Veränderungen des Plans sind grundsätzlich nicht vorhersehbar. Bei einer Veränderung des Schöpfungsgeschehens (wir erinnern uns: die Raum-Zeit-Materie-Projektion) werden sich auch die eintretenden Ereignisse ändern.

Selbst wenn der Prophet fehlerlos arbeitet, wird die Vorhersage ohne Kenntnis einer kommenden Weichenstellung nur bis zur Kursänderung und ab dann nicht mehr zutreffen können. Das einleitende Paradoxon löst sich auf.

Steine - Heil-Steine?

Daß Edelsteine und Halbedelsteine zu Heilzwecken eingesetzt werden, ist mir früh begegnet. Ich nahm diese Vorstellungen nicht ernst. Dennoch faszinierten mich Steine, einerseits wegen ihrer Schönheit und andererseits wegen des Geheimnisses, das sie umgab: während meiner Schulzeit hatte ich ab und zu ‘mein Tigerauge’ in der Hosentasche. Manchmal sagte ich vor Prüfungen, selbstironisch, aber wissend, daß Aberglaube funktioniert: „Der Stein ist sehr alt und weise – und, was ich nicht weiß, das weiß er.“

Diese Art der distanzierten Betrachtung hat sich bei mir um 1999 verändert: Mir wurde klar, warum und wie Steine wirken können. Heute würde ich über den Wirkmechanismus sagen: Das Feld, das durch die enthaltenen Mineralien bzw. Elemente, deren Anordnung im Kristall-Gitter, der spezifischen Entstehungsgeschichte und des -ortes erzeugt wird, beeinflußt ein anderes Feld, nämlich die Feldstruktur des Menschen. Durch die Wahl des geeigneten Stein-Feldes können sehr spezifische Einflüße auf das Human-Feld erzielt werden.

Ich habe einige Jahre sehr ernsthaft mit Steinen gearbeitet. Doch heute tue ich es fast gar nicht mehr. Das hat den Grund, daß die Steine nicht mehr so wirken, wie sie sollen. Eine Vielzahl von Störfeldern verringert, verfälscht und vergiftet die Wirkung der Steine.

Steine sind deshalb nicht für immer von einer therapeutischen Nutzung ausgeschlossen. Sobald wir wieder in einer gesünderen Feld-Struktur leben, sind ihre überlieferten und neu erschlossenen Nutzwirkungen wieder verfügbar.

Doch dazu müssen wir erst an der Verstrahlung unserer Lebensumfelder arbeiten – und vieles, was technisch derzeit gemacht wird, aus unserem Leben verbannen.

Ich nenne hier UMTS, GSM, DECT, WLAN, Bluetooth – alle Handies und Schnurlostelefone, alle drahtlosen digitalen Datenübertragungsverfahren schädigen uns direkt. Und nicht nur das: sie schmälern darüber hinaus unseren Heilmittelschatz. Auch Homöopathen berichten bereits davon, daß die Wirksamkeit ihrer Mittel inzwischen reduziert ist.

Geschützt: Ein wichtiger Traum - Über Frequenz- und Geheimwaffen

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Schwingungswelten…

Im folgenden findet sich eine erstes Ordnungsschema, das hilft, Informationen und Energien (=Felder) zu kategorisieren, die auf ein (körperlich-seelisch-geistiges) System einwirken können. Auf der linken Seite finden Sie die beiden Label: cis - für Diesseits (Matrix 3) und trans - für Jenseits (Matrix 5 bzw. 4). Das andere erklärt sich weitgehend selbst.

Die Läuterung des Christentums

Sie muß an der tiefsten Stelle ansetzen, die Läuterung des Christentums. Es wird für Katholiken, Protestanten und Orthodoxe eine Herausforderung und für wahre Christen eine Entlastung sein zu hören, daß Jesus nicht alles (richtig) wiedergegeben hat, was ihm Christus mitgeteilt hat und daß die Kirche sogar nur noch sehr wenig von dem, was Jesus gesagt hat, richtig versteht bzw. lehrt.

Das sind natürlich starke Behauptungen! Aber ich befinde mich damit in guter Gesellschaft - in der Gesellschaft des Paulus von Tarsus:

2Tim 4/3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; 4/4 und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Das ist Klartext. Ich will zunächst auf den Abschnitt: “Kann man Christus so verstehen“ hinweisen, um die Trennung von Jesus und Christus zu begründen. Das sollte fürs erste reichen.

Auch die weitere Formulierung, die besagt, daß die Konfessionen die Botschaft verfälschen, findet hierin die erste Begründung. Weitere Begründungen warten an jeder Ecke.

Ich sage es frei heraus: Ich glaube an Gott, das ist irgendwann kaum mehr Glaube, es wächst schon in Richtung Gewissheit. Aber ich kann nicht einsehen, daß Glaube unlogisch sein soll oder Widersprüche kopflos hinnimmt.

Ich nehme ein Beispiel: Das Christentum ist sehr früh nach Rom gebracht worden. In den 60er Jahren des ersten Jahrhunderts sollen dort Paulus und Petrus begraben worden sein.

Die Katakomben der ewigen Stadt wurden zu kultischen Handlungen herangezogen. Einige der Gänge und Kammern sind ausgemalt. Keine einzige zeigt ein Kruzifix. Also war das uns an vielen Wegzweigungen vorgehaltene Leiden Jesu gar nicht so sehr religionsprägend. Viel wichtiger war die Auferstehung.

Später finden sich Darstellungen der Kreuzigung. Doch auch hier spielte das Leiden nicht die wesentliche Rolle: Jesus wurde mit offenen Augen dargestellt. Bis ins sechste Jahrhundert hinein.

Noch etwas stimmt nicht: die Historiker sprechend davon, daß zu Beginn der Zeitrechnung kein Kreuz wie wir es kennen, sondern ein T-förmiges mit obenliegendem Balken für die Todesstrafe von Revolutionären und Schwerverbrechern eingesetzt wurde.

Die Reihe der Ungereimtheiten läßt sich fortsetzen: Evangelien wurden ausgesondert. Manche Texte aus der Zeit werden zurückgehalten, auf Wiedergeburt hinweisende Bibelstellen werden ignoriert, die drei dem Stern folgenden Könige waren Magier (und keine Priester!), die Geschichte des Christentums ist nicht selten zutiefst unchristlich usf.

Es gibt viel Literatur zum kritischen Kennenlernen des Christlichen. Wird aufmerksam studiert, wird vieles auf der Strecke bleiben, von dem was in den Kirchen erzählt wird, denn die Anzeichen sind erdrückend, daß Jesus nicht alles (richtig) wiedergegeben hat, was ihm Christus mitgeteilt hat und daß die Kirche sogar nur noch sehr wenig von dem, was Jesus gesagt hat, richtig versteht bzw. lehrt.