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Gedichte und Liedskizzen
Information
Archive für April 2008
Ein einfaches Modell der Welt, das die Verbindung von Religion und Wissenschaft erlaubt.
23.4.2008 von Ralf.
Im folgenden stelle ich ein Modell vor, das den grundsätzlichen Aufbau der Welt wiedergibt.
Ausgehend von einem 5dimensionalen Feld (aus dem Hyperraum) werden drei verschiedene Zustände genannt, in der dieses Feld vorliegen kann.

1. (Äther) Es bleibt in seinem Ursprungszustand. Wir finden 5 unabhängige ‘Trägerwellen der Realität’. Ae1, Ae2, Ae3, Ae4, Ae5. Es gibt keinen Raum und keine Zeit. Menschlichem Vorstellungsvermögen ist diese Welt wegen der Raum-/Zeit-Fixierung des Bewusstseins sehr schwer zugänglich.

2. (4-Elemente) Eine der Trägerwellen bricht zusammen und senkt sich ab. Sie ist rot dargestellt. Sie koppelt ein in die verbleibenden vier Wellen. Jetzt finden wir ein 4dimensionales Feld: e1, e2, e3, e4. Es sind vier fraktale Trägerwellen. Sie haben jeweils raumartige und zeitartige Eigenschaften. Die Elementenlehre bezeichnet die Strukturen mit: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Auch dieser Einblick ist menschlichem Vorstellungsvermögen schwer zugängig – das zeigt sich an den doppeldeutigen Bezeichnungen.

3. (Raum- und Zeit) Auch diese fraktale Feldstruktur ist instabil: Drei der vier Dimensionen verlieren die Verschränkung mit der roten Welle. Sie verbindet sich schließlich mit nur einer der Trägerwellen und bildet so eine von den restlichen drei qualitativ unterschiedliche Dimension. Eine neue 4dimensionale Struktur entsteht. Das veränderte 4dimensionale Feld ist die uns bekannte Welt mit drei Raumachsen und einer Zeitachse: r1, r2, r3 sowie t.
Es ist offensichtlich: Was hier vorgelegt wird, ist eine zeitgemäße wissenschaftliche Fassung einer Äthertheorie. Doch es ist mehr: Dieses Modell erlaubt den Religionen die Türe zur Wissenschaft und den Wissenschaften, die Türe zu Gott zu öffnen. Gott und der Himmel werden aus dem Dunkel der Spekulation befreit und zum Betrachtungsgegenstand.
Dies wird möglich, wenn wir die
- Ätherwelt mit dem Himmel identifizieren,
- die fraktale Welt etwa mit dem Paradies
- und die Raum- und Zeit-Welt mit unserem Dasein auf der Erde.
Die interessante Fragestellung, was unter dem 1. Abfall und 2. Abfall der Wellenstruktur zu verstehen sei, läßt sich von einem religiösen Menschen unschwer beantworten: Der erste entspricht dem Fall der Engel und der zweite der Vertreibung aus dem Paradies.
Randbemerkung: Energieabfälle der Trägerwellen sind im Text unerwähnt, jedoch durch Abdunkelung angedeutet.
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Priestertum zweiter Hand
19.4.2008 von Ralf C Maucher.
Ein wesentliches Kriterium bei der Beschreibung eines Priesters ist Weihe bzw. Salbung. Wenn wir die Bibel studieren, gibt es dort die Unterscheidung zwischen von Gott unmittelbar geweihten Priestern und von Priestern, die von Priestern geweiht wurden.
In der Übersetzung Luthers heißt dies ab Hebr 7,15:
15 Und es ist noch viel klarer, so nach der Weise Melchisedeks ein anderer Priester aufkommt, 16 welcher nicht nach dem Gesetz des fleischlichen Gebots gemacht ist, sondern nach der Kraft des unendlichen Lebens. 17 Denn er bezeuget: Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks. 18 Denn damit wird das vorige Gesetz aufgehoben, darum daß es zu schwach und nicht nütze war 19 (denn das Gesetz konnte nichts vollkommen machen), und wird eingeführet eine bessere Hoffnung, durch welche wir zu Gott nahen; 20 und dazu, das viel ist, nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester worden; 21 dieser aber mit dem Eid durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.
Die zitierten Bibelstelle stellt zwei Priesterreihen vor. Die eine Reihe geht aus menschlichem Tun hervor, die andere aus göttlichem. Der von Gott geweihte bzw. gesalbte Priester ist dem anderen vorzuziehen. Beeindruckend: Der Eid beim gottbestimmten Priester stammt nicht vom Menschen, dieser Eid stammt von Gott.
Ich weiß auch hier, daß das, was ich jetzt sage, nicht nur in den Kreisen der Kirche auf Ablehnung stoßen wird, bitte lesen Sie trotzdem:
Wenn Gott selbst in der Lage ist, die Weihe vorzunehmen, warum klinken sich dann Menschen ein? Weshalb kommt eine Priesterweihe zustande, die von irrtumsanfälligen Irdischen vorgenommen wird, wenn der Himmel das selbst machen kann?
Vor dieser Frage sind die medienplazierten Beteuerungen des Papstes in den vereinigten Staaten sowie die Pressemeldungen über pädophile und pädosexuelle Priester in Deutschland und Österreich in einem neuen Licht zu sehen.
Was ist das für eine Kirche – bzw. was sind das für Kirchen, die sich das Recht reservieren, die Priester zu bestimmen? Sogar exclusiv? Die Fragen sind rhetorisch.
Und die Problemlösung metaphorisch:
Wir sollten uns wieder daran erinnern: Es um die Weitergabe des Feuers und nicht um die Anbetung der Asche.
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Urteilen
18.4.2008 von Ralf C Maucher.
In diesem Abschnitt finden Sie drei kleine Texte, die wesentlich über das Urteilen handeln. Nicht über die falsch verstandene spirituelle Wendung: „Du sollst nicht urteilen.“ Sie ist schon deshalb falsch verstanden, weil sie selbst ein Urteil ist. Und mehr noch, weil alle Religionen Urteilssysteme sind, die zwischen richtigem und falschem Verhalten unterscheiden. Schließlich: Es heißt gar nicht „Du sollst nicht urteilen.“ Sondern „Du sollst nicht urteilen wie ein Mensch.“
Hier geht es um das Beurteilen von unten nach oben. Um die verborgene Hürde, die ein Verstehen verhindert sowie um das, wie es eigentlich sein sollte, wenn jemand auf einen Lehrer einer kompetenten Weisheitschule trifft:
1. Gewundert
In der Schule, wenn ein durchschnittlicher Schüler das Werk eines überdurchschnittlichen Autors beurteilt. Im Studium, wenn ein durchschnittlicher Student die Veröffentlichung eines herausragenden Wissenschaftlers beurteilt. Das waren Gelegenheiten, bei denen ich mich oft sehr wunderte: Woher nimmt der eine die Sicherheit im Urteil über den anderen – besonders, wenn dieses nicht nur kritisch, sondern abqualifizierend war?
2. Eitelkeit
Die Eitelkeit ist ein großes Geschenk des Menschen an den Teufel.
Sie ist ein ihm weit geöffnetes Tor, vom Menschen Besitz zu ergreifen.
3. Annehmen
Alles, was Du dann tun kannst, ist annehmen. Annehmen, was wir sagen. Wir wissen, daß Du das Gesagte nicht wirklich verstehen und schon gar nicht beurteilen kannst und wir wissen auch warum. Also: Vergiß Deine eitle Kritik, nimm das Gesagte an und arbeite mit dem Geschenken, die Dir die Weisheit macht.
Damit dies nicht untergeht: Hier geht es auch um das Annehmen von Weisheit und Wissen durch den selbst akademisch lorbeerbekränzten Schulwissenschaftler , sofern diese bereits paradigmatisch seinem übergeordnet sind.
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Die Macht der Gene, die Macht über die Gene…
16.4.2008 von Ralf C Maucher.
An anderer Stelle wurde es bereits gesagt: Gene sind Antennen. Sie empfangen aus einem unbegrenzten Reich an Möglichkeiten das Schicksal eines Menschen. Dieses Schicksal ist prinzipiell gottgegeben. Es ist zusammengesetzt aus Person und Umwelt.
Diese Betrachtung des Erbgutes weicht vollständig ab von der üblichen Sicht: Diese betrachtet die Gene als in einem langen evolutiven Prozeß jeweils von den Eltern erworbene Erbanlagen, die die Stoffwechselvorgänge der Zellen in den Geweben und Organen steuern. Hier lenken die Gene Entwicklung, Wachstum und Lebensvorgänge des Menschen - in einer Umwelt, an die sie durch die Evolution mehr oder weniger gut angepaßt sind. Nicht Gott lenkt, sondern Zufall und Selektion.
Mir ist klar, daß die ‘gelehrte Gemeinde’ diese neue Sicht der Gene nicht akzeptieren wird. Noch weniger das, was ich jetzt sage: So, wie in einem Kinofilm die Filmrolle das Folgende enthält:
- die Charaktere,
- deren Handlungen
- sowie die Umwelt (Settings), in der die Handlungen stattfinden,
enthalten auch die Gene die Person und deren gesamtes Schicksal.
So wie im Film sind die Personen, mit denen man zusammentrifft, zumindest typologisch bereits im Schicksal angelegt. Auch die Situationen. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied: Anders als beim Film liegt nicht nur eine Konkretisierungsmöglichkeit vor, sondern Verhaltenstendenzen bzw. Interaktionsmuster mit Auftretenswahrscheinlichkeiten.
Treffen zwei Menschen aufeinander, kommt es zu einem gemeinsamen Abrufen von Schickal aus dem Kosmos. Die Erfahrung wird durch zwei Empfangsvorgänge ausgehandelt: Sie kann harmonisch, aber auch aggressiv sein - je nachdem, welches Interaktionsmuster aktiviert wurde und wie die Akteure die empfangenen Signale weiterverabeiten. Auch das situative Skript kommt durch Überlagerung der beiden Abrufvorgänge zustande.
Wem es gelungen ist, bis hier her zu folgen, für den ist der nachfolgende Gedanke nachvollziehbar, doch sicher erschütternd:
Wenn es jemandem gelingt, einen zeitweiligen oder dauerhaften Einfluß auf die DNA, also den menschlichen Schicksalsempfänger, zu erlangen, dann kann er sich in das Schicksal einzelner Menschen oder sogar der ganzen Menschheit einkoppeln. So kann zum Beispiel ein aggressionsförderndes Feld ein Gespräch zu einem verbalen Streit umformen. Ein Wortgefecht zu körperlicher Gewalt usf.
Um dies herauszufinden, müssen wir uns auf die Suche machen nach materiellen Substanzen bzw. immateriellen Feldern, die das Resonanzverhalten der DNA beeinflussen.
Die Untersuchungen können wir das auf der Grundlage der Arbeiten von Vladimir Poponin et al. „Investigation of the Fluctuation Dynamics of DNA Solutions by Laser Correlation Spectroscopy“ und „The DNA Phantom Effect: Direct Measurement of a New Field in the Vacuum Substructure“ planen und operationalisieren. Link: twm.co.nz/DNAPhantom.htm.
Diese Suche sollten wir auch durchführen, wenn wir nicht daran glauben, daß jemand so etwas absichtlich tut. Vielleicht findet diese Manipulaton bereits als unbeabsichtigte Nebenwirkung einer „technischen oder anderen wissenschaftlichen Errungenschaft“ bereits statt und wir haben es noch gar nicht bemerkt.
Ausführung: Genaugenommen sind die Gene das materielle Substrat derjenigen feinstofflichen Schaltstelle, die das raumzeitliche Schicksal aus dem Hyperraum der Möglichkeiten abruft. Weil das noch schwerer zu verstehen ist, habe ich sie aber mit den eigentlichen Antennen gleichgesetzt.
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Wer ist reich, wer wird reich?
16.4.2008 von Ralf C Maucher.
Luther übersetzt Mt 19,24 mit: „Und weiter sage ich euch / Es ist leichter / das ein Kamel durch ein Nadel öhre gehe / Denn das ein Reicher ins reich Gottes kome.“ In der weichen Bibel-Auslegung ist damit gesagt: Es gibt eine Form von Reichtum, die gotteswidrig ist. (Die starke Auslegung würde sagen, daß alle Arten von Reichtum gotteswidrig sind.)
Wir können uns genauer an die hinter dem architektonischen Bild versteckte Bedeutung annähern mit folgendem Ordnungssystem von Reichtum und Macht:
1.Es gibt den Reichen (oder Mächtigen), der gottlos ist.
2.Es gibt denjenigen, der agnostisch ist.
3.Es gibt den, der gläubig ist in einer verwässerten und/oder opportunistischen Form.
4.Und es gibt denjenigen, der gläubig ist in einer sektiererisch, extremen Form.
Ich ziehe zur weiteren Betrachtung wieder das Raphael-St. Paulus-Modell der Wirklichkeit heran. Es ist identisch mit dem Modell der Templer. (Mehr hierüber erfahren Sie auf Nachfrage: ralf@maucher.name.)
Menschen der Stufen eins bis drei leben auf Matrix 3. Hier hat der Teufel die Hand nicht nur im Spiel, sondern an praktisch allen Reglern. Menschen der Stufe vier leben auf Matrix 4. Auch hier gibt es regelmäßig wesentliche Weichenstellungen durch den Fürsten der Finsternis.
Daraus folgt: Reichtum und Macht werden auf der Erde regelmäßig nicht von Gott verteilt. (Mir ist sehr bewußt, daß das niemand hören will, das hindert mich aber nicht an der Äußerung.)
Die obige Aufzählung der verschiedenartigen Formen läßt den ‘Reichen’ aus, der in einer echten religio lebt, in einer wahren Anbindung an das Göttliche Prinzip. Kann es nicht auch diese anständige Form von Reichtum geben?
Im Prinzip schon. Derzeit jedoch nicht. Das hat vor allem diesen Grund: Viele Regeln des Geldwesens sind außerhalb der Regeln Gottes. Ganz wesentlich ist das Zinssystem zu nennen. Wenn das irdische Geldsystem den geistigen Gesetzen entspricht, ist Reichtum in religio denkbar.
Solange wir aber in dem jetzigen System stecken, wird es diese Verbindung nicht geben. Der wirklich gottzugewandte Mensch wird daran gehindert, an der Macht zu partizipieren.
Das ist, wofür er den Reichtum einsetzen würde: Für eine Höhergewichtung des Göttlichen in der Welt. Für anderes brauchte er es nicht. Die Interessenslage auf diesem gefallenen Planeten (siehe Templer-Modell) verhindert jedoch den Zugang zu den Ressourcen.
Ich bin mir sicher, ich trete mit dem Gesagten einer Vielzahl von Füßen auf die Zehen. Sicher sehen sich viele Menschen als ganz gläubig, sogar als ganz rechtgläubig und sie sind sich sicher, sie verwenden ihren Reichtum ganz im Interesse Gottes.
Es ist nicht so. Sie gehörten meist zur Stufe 3. Im Schatten ihrer Seele findet sich nicht selten eine geradezu hexenhafte Gier, die groß genug ist, um die eigenen Rationalisierungen zu glauben, man handele glaubens- oder moralgestützt rechtschaffen.
Sicher gibt es einige redliche Menschen, die fragen: „Was sollen wir tun? Wir möchten mit Gott leben und in der Welt.“ Wann kommt die Läuterung?
Ich weiß es nicht wirklich. Ich möchte auch mit Gott leben, doch es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Es fühlt sich so an wie Warten an der Bushaltestelle. Der Fahrplan verspricht Dir jede Stunde einen Bus. Aber es kommt keiner.
Es bleibt das Prinzip Vertrauen: Wenn wir hier unten den Job für den da oben machen, dann wird ER etwas für uns tun. Ich mache also weiter, solange es geht.
Nebenbei: Es ist mir bekannt, daß es wohlhabende Kirchen gibt, wirtschaftlich erfolgreiche spirituelle Firmen wie Verlage und Versandhandel, spirituelle Lehrer und Berater, die einen hohen Tagessatz verrechnen, Esoteriker-Schenkkreise, die an der ‘Fülle’ partizipieren wollen usf. Die Reihe ließe sich lange fortsetzen. Doch neben ihren Gewinnen ist allen gemeinsam: Sie irren sich vor Gott.
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Schöpfungsplan und Schöpferkraft
15.4.2008 von Ralf C Maucher.
Es gibt etwas, das ganz einfach ist – und dennoch gut verborgen: die Existenz der Schöpferkraft. Sie ist diejenige Kraft, die Welt entstehen läßt und Welt bewegt. Es gibt in der Menschheitsgeschichte zahlreiche Diskussionen, wo sie denn sei, diese Schöpferkraft: Finden wir sie in einem persönlichen Gott, in einem unpersönlichen, finden wir sie im Menschen und wenn dort, in allen oder nur in manchen usf?
Hierzu sei an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt. Doch ein zweiter Begriff wird genannt: der Schöpfungsplan. Mit ihm sind Absicht und Ziel gemeint, die der Schöpfung innewohnen. Damit können wir einen Zusammenhang erkennen zwischen Schöpferkraft und Schöpfungsplan:
Folgt die Kraft dem Plan und ist der Plan gut, dann ist ein gutes Gelingen möglich. Folgt die Kraft dem guten Plan nicht oder ist der Plan schlecht, ist ein Scheitern die Folge. Daß der Plan womöglich schlecht ist oder daß es ihn gar nicht gibt, lasse ich außen vor. Dennoch wird es hier sehr heikel, denn das Erkennen eines Krafteinsatzes außerhalb des Schöpfungsplanes bedingt eine Kenntnis des Planes.
Und wer kennt den mit Sicherheit? Die Heiligen aus alten Tagen, die Lichtarbeiter aus der esoterischen Jetztzeit? Eher nicht. Schon die nicht heilig gesprochene Hildegard schreibt, daß sich viele Heilige irrten. Und daß es heute viele esoterisch Verblendete gibt, ist offensichtlich. Die Wissenschaft? Sie kennt weder einen Schöpfungsplan noch eine Schöpferkraft.
Es ist also ganz schön schwierig bei großem Risiko: Denn Schöpferkrafteinsatz gegen den Schöpfungsplan ist prinzipiell Magie. Schwarze Magie.
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Zeit und Zeitlosigkeit
8.4.2008 von Ralf C Maucher.
Daß es einen Lebensraum gibt, in dem es keine Zeit gibt, ist für einen Menschen nicht oder nur kaum vorstellbar. So war es auch für mich, wenn ich auch oft ahnte: Es gibt diese Welt.
Zwanzig bis fünfundzwanzigjährig habe ich einige Gedichte geschrieben und sie in einem Ringbuch mit dem Namen: „Einschreiben – die Träne der Erleuchtung“ abgelegt. Einer der besseren Texte endete mit den Worten:
Zeit -
der größte Fehler
im menschlichen Wahr
nehmungsapparat.
(Dieser Text enthielt auch Zeilen wie: Ehe, wem Ehe gebührt, supraverleitende Unschärferelation, doch davon mehr an anderer Stelle.)
Verlassen wir diese Lebensphase kommen wir zurück zur Zeit.
Und zur ersten Nichtvorstellbarkeit von Nichtzeit. Es ist eine erste Nichtvorstellbarkeit, denn es gibt sehr wohl Bilder, die den Gegentand einer Zeitlosigkeit treffend transportieren. Ich möchte eines dieser Bilder mit Ihnen teilen:
Als ich noch als selbständiger Organisationspsychologie tätig war und nachmittags von der Arbeit am Computer entspannte - ich lag auf der Couch und hatte den rechten Arm über meine Augen gelegt - sah ich vor dem geistigen Auge erst eine Reihe sinnloser Bilder, die mit der Arbeit bzw. einer Kollegin zusammenhingen.
Doch dann kam ein sinnvolles Bild: Ich sah eine Zeitlinie, die vom Urknall bis zur Jetzt-Zeit ging. Man kennt das aus digitalen Lexika, die auf einer Zeitachse verschiedene wichtige Ereignisse abbilden. In diesem Fall war das der Anfangspunkt des Universums, weiter rechts: entstehende Materie, dann Einzeller, Mehrzeller, Farne, Reptilien, Dinosaurier usf. Es ging bis zum Menschen. Also in Zeit gerechnet eine Periode von einigen Milliarden Jahren.
Das war für mich nicht weiter bemerkenswert. Doch als ich mein geistiges Auge nach oben wandte, sah ich oberhalb dieser Zeitachse Wesen, die wie sehr große Quallen aussahen, aber eine geringere Stofflichkeit als diese hatten. Sie waren der Form nach Quallen, vom Stoff her aber eher aus Licht: Sie flimmerten.
Auch bis hier noch nichts Weltbewegendes. Es konnte ja ein Schnitt in diesem Tagtraum-Film sein und eine neue Episode konnte beginnen. Doch es war nicht so. Die Lichtwesen und die Zeitachse gehörten zum selben Thema, das war dann doch sehr überraschend: Diese Wesen konnte sich nämlich oberhalb dieser Zeitachse bewegen und an verschiedenen Stellen der Zeit in ‘unsere’ Realität eintauchen.
Ich sah also etwas wie eine Zeitreise von Lichtwesen in einem Hyperraum, von dem aus sie durch Abtauchen in unsere Raum- und Zeit-Welt gelangen konnten Sie waren nicht mehr an die Linearität unserer Zeitvorstellung gebunden. (Sehr viele Jahre später habe ich ein ätherisches Modell verstanden, das erklären kann, wie das möglich ist. Aber davon an anderer Stelle mehr.)
Das Traumbild hatte noch einen weiteren Höhepunkt. Vor meinem geistigen Auge fing sich die Zeitachse an zu drehen – auf der waagerechten Ebene. So, daß ich sie erst schräg von der Seite sah. Sie drehte sich immer weiter – bis sie nur noch als Punkt sichtbar war. Ich sah jetzt alles von vorne: Es gab keine Zeit mehr. Die ganze stoffliche und biologische Evolution ’stand’ in diesem einen Augenblick. Über zehn Milliarden Jahre in einem Lidschlag. Ich kriegte Gänsehaut.
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DNA, Photonen und Mobilfunk
6.4.2008 von Ralf C Maucher.
Von Poponin et. al. wird berichtet, daß Photonen (das sind nicht nur einfache Lichtteilchen, sondern vielmehr die Konfigurationseinheiten organischen Lebens und auch anorganischer Strukturen*) sich im Vakuum zufällig verhalten. Das ist nicht weiter verwunderlich.
Er fährt fort: Wird menschliche DNA in das Vakuum eingebracht, dann verhalten sich die Photonen nicht mehr zufällig, sondern bilden eine bestimmte Struktur. Das ist bemerkenswert!
Weiter bemerkenswert ist, daß die Photonen diese Struktur beibehalten, wenn die DNA wieder aus dem Vakuum entfernt wird.
Ich wage folgende Prognose:
Wird der Versuch ‘DNA und Photonen im Vakuum’ in einem digital gepulsten hochfrequenten Feld (wie zum Beispiel Mobilfunk, DECT-Telefone, wLAN, bluetooth, UMTS usf.) durchgeführt, wird sich die Struktur der Photonen verändern:
Sie werden eine andere Aufenthaltswahrscheinlichkeit zeigen und/oder die vorher von den Photonen stabil gehaltene Struktur wird eine größere Zerfallsneigung haben.
Wenn wir verstanden haben, welche Rolle die Photonen beim Aufbau von Leben, Schicksal und Materie haben (*), wird der schädigende Einfluß von HF-Technologie eben auf unser kollektives Leben und Schicksal erschreckend klar:
Der Mobilfunk und die verwandten Technologien mischen sich destruktiv in die Schöpfung ein!
Nebenbeibemerkt: Poponin denkt kausaul von der DNA zu den Photonen hin – wir sollten aber ebenso in der Lage sein, kausal von den Photonen zu der DNA zu denken – und sozusagen transkausal das Geschehen als parallelen synchronizitären Vorgang zu deuten, in dem beide Beobachtungen auf etwas anderes, das beides hervorbringt, zurückzuführen ist, eben auf den Schöpfungsakt.
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Guru, Jünger und Narzißmus
6.4.2008 von Ralf C Maucher.
In der Organisationspsychologie wird gelegentlich eine mittelständische Struktur beschrieben, in der ein narzißtischer Chef Angestellte um sich schart, die ihn bewundern. Es gehört nicht viel dazu, die selbe Struktur auch bei Sekten zu finden:
Das gestörte Größenselbst des Guru wird von der durch Minderwertigkeit eingeschränkten Persönlichkeit seiner Anhänger glorifiziert und stabilisiert. Als Rückfluß hat das Sektenmitglied durch seine Zugehörigkeit teil an der (wenn auch nur eingebildeten) Größe des Sektenführers.
Dadurch profitieren zwei neurotische Fehlentwicklungen, nämlich gestörtes individuelles Größenselbst und kollektive Minderwertigkeit von dieser Struktur.
Neurotische Fehlentwicklungen haben die Tendenz gelegentlich sehr hartnäckig zu sein. In diesem Fall gilt das besonders: Führer und Verführte stabilisieren sich gegenseitig und alles, was außerhalb ist und anders als die Heilslehre der Sekte darf (projektiv) mit ganzem Herzen abgelehnt und unterdrückt werden. Es lebt sich leicht auf Kosten anderer.
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Mitgefühl
2.4.2008 von Ralf C Maucher.
Mary T Browne, eine spirituelle Autorin, der man nicht bis zuletzt folgen sollte, schreibt in ihrem „Die Macht des Karmas“ auf Seite 250: „Wenn du einen Hilferuf hörst, ist es dein Karma, ihn zu beantworten.“ Immer wieder erhebt sie in diesem Buch die Forderung nach Mitgefühl und Hilfe.
Leicht ist die assoziative Verbindung zu Buddha herzustellen oder auch zum heiligen Franziskus, der sich vor Empathie mit Flora und Fauna kaum mehr traute, durch seine Schritte Grashalme zu biegen oder knicken. (Vor etwa zehn Jahren hat Prof. Peter Cornelius Mayer-Tasch mir einen Text zugeschickt, der hiervon Zeugnis gibt.)
Die weitgehendste Forderung nach Mitgefühl wird durch ein Bodhisattva-Gelübde sichtbar: Hier verspricht beispielsweise ein Weiser, solange auf der Erde zu inkarnieren, bis auch die letzte Seele auf bzw. von der Erde erlöst ist.
Ein vorsichtiger Betrachter wird natürlich überprüfen, inwieweit narzisstische Größenphantasien diese besondere Art der Bescheidenheit hervorbringen. Er wird auch überprüfen, welchem anderen Wesen ein solches Gelübde bzw. eine gemäßigte Form von Mitgefühl Vorteile bringt.
Die einfache Frage: „Hat nicht der Schurke am meisten vom Mitgefühl?“ stellt sich schnell. Weiter gedacht bieten sich transpersonale und transdimensionale Modelle an, wenn wir die weitere Frage stellen: Ist Mitgefühl die Botschaft Gottes zum besseren Umgang miteinander oder ist das Mitgefühl vielleicht doch eine der besten Waffen des Teufels?
Selbstverständlich finden sich narzisstische Motive bei allen Arten von Erlöserselbstbildern. Und der Schurke hat auch etwas von dem Mitgefühl. Es kann milde stimmen – vielleicht milder als er verdient. Die Alternativfrage ist natürlich nicht einseitig zu beantworten. Mitgefühl ist nicht das eine oder andere, sondern kann beides sein:
An anderer Stelle wurde erläutert, daß die meisten Menschen in ihrer ersten Lebensphase praktisch ausschließlich projizieren, wenn sie die Außenwelt (und andere Menschen) wahrnehmen. Hier ist Mitgefühl eine gute Empfehlung, sie puffert das eigene Fehlurteil über andere.
Doch es gibt auch das Mitgefühl als falsche Fährte: Es gibt tatsächlich Menschen, die nichts taugen. Sie haben keine andere Funktion als die anständigen Menschen vom Weg abzubringen. Ihnen gegenüber Mitgefühl zu entwickeln und vielleicht sogar für sie tätig zu sein, ist das Gegenteil von Gottesdienst.
Das sieht übrigens sogar Mary T Brown. Sie schreibt zwei Seiten vorher: „Manche Leute sind einfach faule Eier.“ Doch es gelingt ihr nicht, diese Einsicht auch in ihre Theorie zu integrieren – sie kann der Verlockung, universeller Gutmenschen zu fordern, dann doch nicht widerstehen.
Dazu sagt Laotse: „Der Allzugute ist ein Feind des Richtigen.“
Und er lehrt uns, daß wir einen weiten Weg zu gehen haben, wenn wir ankommen wollen: „Anstand erscheint …, nachdem das Tao vergangen ist, Mitgefühl … nach dem Vergehen der Anstandes, Gerechtigkeit nach dem Vergehen des Mitgefühl und wahrhaftes Schicksal nach dem Vergehen der Gerechtigkeit.“
Und was bedeutet das fürs Handeln? Mitgefühl und Wohlwollen – ja. Aber nicht für diejenigen, die das Schlechte oder Böse im Hilferuf verstecken wollen. Die Aufgabe also, genau wahrzunehmen und nicht blind Regeln einzuhalten – ob sie jetzt von Mary T Brown, Franziskus oder einem anderen stammen.
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