Archive für April 2008

‘Strikes and Strokes’
- der heimliche Kampf um seelische Energien

Strikes and Strokes bedeutet ‘Schläge und Streicheleinheiten‘. Es ist ein aus der Psychologie stammendes Begriffspaar, das das Austeilen von unangenehmen seelischen Empfindungen dem von angenehmen seelischen Gefühlen gegenüberstellt.

Wir können aus der Psychologie auch den Begriff des ‘ätherischen Doppels‘ heranziehen. Er wird verwendet bei der Behandlung von Borderlinern und beschreibt das hinter der Inszenierung des Borderliners tatsächlich stattfindende geistig-seelische Drama um Therapeut und Patient.

Es ist so, als ob im Hintergrund ein zweites Paar agiert, um das es wirklich geht. Dieses ätherische Doppel befindet sich manchmal regelrecht im Krieg um Emotionen. Die Angriffe stammen vom Borderliner, der Therapeut muß auf alles gefaßt sein.

Diese Betrachtungsweise läßt sich verallgemeinern: Eine sichtbare Ebene menschlicher Interaktionen dient als Boden für etwas anderes, verborgenes.

Auch bei der Verallgemeinerung geht es hinter dem Offensichtlichen um verborgene seelische Energien. Grundsätzlich könnten dort positive oder negative Gefühlen aufgebaut oder abgebaut werden.

So wie in der Borderline-Therapie dominiert in vielen alltäglichen menschlichen Interaktionen das Schaffen von negativen Gefühlen bzw. das Entziehen von positiven Gefühlen. Seelischer Energieraub hinter den Kulissen.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Eine Mutter beobachtet ihren Sohn beim ersten Flug mit einem ferngesteuerten Hubschrauber. Sie sieht, daß er sehr schnell Fortschritte macht. Sie selbst hat schon seit zwei Wochen so einen Helikopter, doch sie fliegt nicht so sicher wie ihr Sohn.

Sie sagt: „Das ist aber toll, wie Du fliegst.“ Ihre Gesichtszüge nehmen jedoch deutlich die Form des Neids an, sie erkennt ihre Empfindung selbst aber nicht. Doch nur wenige Augenblicke später wird sie verhaltenswirksam: Sie nimmt ein kleines Kissen vom Sofa und sagt zu ihrem Sohn: „Lande doch mal da drauf.“

Das ist eine Aufforderung, der ihr Sohn gar nicht nachkommen kann: Die Navigation des Hubschraubers muß auch für einen Talentierten erst mehrere Tage geübt werden, damit ein derart kleiner Landeplatz getroffen werden kann.

Sichtbar hat sie ihren Sohn also gelobt – und mit ihm gespielt, doch hinter den Kulissen wollte sie ihrem Sohn das positive Gefühl nehmen, ein guter Pilot zu sein. Ihr Neid hat dem eigenen Kind den Stolz nicht gegönnt. Sie hat eine Frustration für den Nachwuchs inszeniert. Ihr verborgenes Spiel war gegen ihn gerichtet.

Diagnose des und Intervention beim ätherischen Doppel ist in vielen Fällen sehr hilfreich.
Es ist hier zweierlei wichtig. Erstens: zu sehen, was hinter den Dingen geschieht, wer nimmt wem welche seelische Energie wie weg? Wir brauchen hier ein sicheres Erkennbarmachen von Seelenfeldern.

Zweitens: Wir müssen lernen, auf destruktive Spielchen nicht einzusteigen, sondern unser Verhalten so auszurichten, wie es richtig ist: Dem Energiedieb sagen wir: „Nein.“ Demjenigen, der die Schöpfung mit uns wohlwollend teilt, sagen wir „Ja.“ Mit diesem Ja wird die Energie in allen beteiligten Seelen ansteigen. Erst dann ist es gut.

Noch grün

Es gibt in der progressiven akademisch-wissenschaftlichen Biologie den Zweig der Quantenbiologie. Hier werden quantenphysikalische Überlegungen in die Biologie integriert. Bereits Nils Bohr hat vorgeschlagen, dies zu tun.

Einer der Beiträge aus der Quantenbiologie beschreibt beispielsweise die DNA als eine Art Schreib-Lesekopf in einem quantenphysikalischen Biowellen-Computer (Gariaev et al.) und nicht etwas, das man mal eben so “auseinanderschneidet und wieder zusammenklebt”.

Wer die Arbeiten und die Haltung Max Plancks kennt, weiß, daß die Quantenphysik das lebendige Gewebe hinter der stofflichen Realität sieht und dieses auf einen göttlichen Urgrund zurückführen kann.

Doch zurück zum Titel: Der Artikel heißt “Noch grün“. Warum? Er soll dazu beitragen, daß die Grünen endlich erwachsen werden – und er soll dazu beitragen, daß greenpeace endlich erwachsen wird. Beide Organisationen haben sich das Leben auf die Fahne geschrieben. Doch ihre Überlegungen sind noch grün (hinter den Ohren).

Sie folgen im Erstmotiv der sentimentalen Neigung, die Schöpfung zu erhalten. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch ihre Betroffenheit von den tatsächlich grausam schöpfungsverachtenden Vorgängen auf diesem Planeten wird vom eingeschränkten Begreifen fehlgeleitet: Sie stürzen sich in viele Aktionen, deren Dringlichkeit völlig falsch eingeschätzt wird.

Ich nehme greenpeace: Mobilfunk ist für diese Organisation kaum ein Thema. Klimawandel schon.

Hätten die Aktivisten statt medienträchtige Effekte zu planen ein paar Bücher gelesen über den Aufbau der Welt, die sie retten wollen und hätten sie diese Bücher auch verstanden, dann würde klar werden, daß die erste Priorität beim Mobilfunk liegt.

Seriöse Untersuchungen sprechen davon, daß nach zehn- bis zwanzigjähriger Strahlenexposition eine Vielzahl von Menschen dauerhafte körperlich-seelische Schäden von diesen Technologien davontragen wird. Ich sagte es schon: Wer nicht im bescheidenen materiellen Paradigma denkt, sondern in einem schwingungsfundierten Paradigma, weiß, warum diese Prognosen richtig sind.

Es wird Zeit, daß Grün reift: vom Betroffen sein zum Begriffen haben, ‘vom Blümchen und Bienchen erhalten‘ zum ‘der Schöpfung dienen‘. Das hilft den Blumen und Bienen auch.

Projektion – ‘Gottes Werk und Teufels Beitrag’*.

Stellen wir uns folgendes vor: Wir sind eingeladen zu einem Kino-Abend. Ein guter Freund hat ein ganzes Kino für uns angemietet. Er möchte uns einen Liebesfilm zeigen: Ein kleiner Junge trifft auf dem Spielplatz ein kleines Mädchen. Da passiert etwas: Sie fühlt ihn und er fühlt sie. Während des Films werden alle rosaroten Wünsche zwischen Mann und Frau erfüllt. Alle. Die letzte Szene: Ein Spaziergang der beiden, händchenhaltend am Meer, sie stehen vor der untergehenden Sonne und lösen sich im Licht auf.

Wer empfindsam und ehrlich ist, würde weinen vor Glück.

Doch unser Freund hat einen bösen Nachbarn. Ein richtig übler Kerl. Er haßt die Liebe und alles Schöne. Er weiß von der Kinoeinladung, er kennt den geplanten Inhalt. Wir nicht, unser Freund wollte uns überraschen. Er sagte nur, es werde etwas ganz besonderes sein. Er selbst werde nicht dabei sein – wir würden ihn nach der Vorführung im Restaurant treffen.

Der üble Kerl hat einen Plan ausgeheckt, mit dem er seine niederen Antriebe ausleben kann. Er hat sich ins Kino eingeschlichen, den Filmvorführer eingeschlossen. Der Original-Film läuft zwar, doch wir sehen ihn nicht, denn der üble Kerl projiziert aus einem Raum oberhalb des Filmvorführers mit einem zweiten Projektor weißes Licht über die ganze Fläche der Kinoleinwand.

Wir sehen nur eine weiße Fläche und würden den Betrug schnell erkennen. Doch der üble Kerl legt über das Licht ein Schattentheater. Ein Team von von ihm engagierten Schattenspielern zeigt uns ein anderes Stück:

Ein Stück in dem Haß, Neid und Mißgunst regieren. Sie regieren aus dem verborgenen und werden gekonnt in anderen Motiven versteckt.

Ein böses Weib und ihr teuflischer Mann sorgen dafür, ein Mann und eine Frau, die eigentlich füreinander bestimmt waren sich nicht treffen. Sie sollten eigentlich schon im Kindergarten aufeinandertreffen.

Doch das böse Weib macht, daß der Junge und das Mädchen in unterschiedliche Kindergärten kommen. Auch alle anderen Möglichkeiten, bei denen die beiden sich treffen könnten, werden vereitelt. Schon bald ist das Mädchen in eine Welt des Scheins geraten und der junge Mann in tiefe Traurigkeit.

Mit der Dauer der Vorführung verändert sich unsere Einschätzung des Freundes: Warum zeigt er uns dieses finstere, quälende Stück? Warum nimmt er uns mit in diese Nacht der Seele? Macht das ein guter Freund? Eigentlich nein.

Keiner von uns kam auf die Idee, daß er im falschen Film sitzt. Es sollte etwas besonderes sein – das war es ja auch. Der Form nach.

*Ich danke John Irving für den geistreichen Titel und verweise auf die Abschnitte: Projektion physikalisch und psychologisch, und einfaches Modell der Welt.

Handies und Entstörsymbole bzw. -methoden

Mehrmals traf ich Menschen, die mir berichteten, sie haben ausgezeichnete Entstörsymbole oder Methoden gegen ‘die Handy-Strahlen’ entdeckt. Einer verwendete eine Abbildung seines Krafttieres, ein anderer ein an Runen erinnerndes Symbol, der nächste verwendete ein ‘altes ägyptisches Heilzeichen’ – alle drei legten es zum Akku dazu. Andere verwendeten eine Kombinationen von ‘Heilsteinen’ und/oder metallischen Geometrien, die gekauft oder selbst hergestellt auf die Rückseite des Telefons geklebt waren.

Warum das wirken soll, konnten die einen gar nicht beantworten und die anderen etwa wie folgt: „Es verändert das biologische Reaktionsverhalten meines Körpers. Jetzt empfängt mein Körper die Signale nicht mehr (so stark).“ Als Bestätigung wurden beispielsweise Pendel eingesetzt oder auch ein kinesiologischer Muskeltest.

Die beschriebenen Interventionen erinnern sehr an ‘magisches Denken’. Das ist ein psychologischer Begriff, der die Denkweise von Kindern beschreibt (bei vier- bis siebenjährigen ist sie völlig normal) oder von regredierten Erwachsenen, hier ist sie in der Regel krankhaft.

Beim magischen Denken werden falsche Ursache-Wirkungszusammenhänge zugrundegelegt. Etwa, wenn ein Kind sagt, daß es vom Fahrrad gefallen sei, weil seine Mutter kein grünes Kleid angehabt habe u.ä.

Uninformierte, unkritische Menschen, die für die Gefährlichkeit von Mobilfunk und anderer HF-Technologien blind sind, würden sich gerne mit dem Argument irrationalen Denkens lustig machen über Menschen, die vor Handies warnen. Diese Abwertung geht aber zu weit und ist falsch.

Es gibt mehrere hundert Universitätsstudien, die belegen: Handies haben eine gefährliche, krankmachende Strahlung. Das sollte also für einen aufgeklärten Menschen außer Frage stehen, so, wie es außer Frage steht, daß Strahlung auch in Resonanz mit einem biologischen System gehen muß, um eine Schädigung auszulösen.

Hier könnte eine Intervention tatsächlich ansetzen: Bei der Beeinflussung der Resonanzfähigkeit bzw. in diesem Fall Resonanzanfälligkeit gegenüber der gepulsten Hochfrequenz.
Die Intervention hat jetzt aber mehrere Bedingungen zu erfüllen, um vernünftig zu sein:

1.Sie muß den schädigenden Einfluß des Handies vollständig aufheben.
2.Sie muß allen Menschen helfen.
3.Sie darf keine falsche Sicherheit erzeugen,
die Anwendung einer Technologie fortzusetzen, die global gefährlich ist.

Offensichtlich ist: Die beschriebenen Entstörmethoden erfüllen nicht die Bedingung 2: Sie hilft nicht allen Menschen. Die Nutzung eines Handies bedingt aufgestellte Sendemasten: Also gibt es beispielsweise Säuglinge, die beim Spazierengehen völlig ungeschützt im Kinderwagen dem Feld eines Sendemastens ausgesetzt sind.

Auch sichtbar ist: Menschen, die sich für eine Entwicklung einer unschädlichen Technologie einsetzen könnten, weil sie bereits verstanden haben, daß Mobilfunk gefährlich ist, werden in eine falsche Sicherheit versetzt. Ihr Motiv, das Problem ursächlich zu lösen, ist lahmgelegt. Auch die dritte Forderung ist somit nicht erfüllt.

Nun zur Hauptforderung: Sie muß den schädigenden Einfluß vollständig aufheben. Ich sage es klar: Das tut sie nicht. Der Mensch ist ein Wesen mit einer Vielzahl von biologischen Schwingungen und Rhythmen. Selbst wenn Pendel und Muskeltest etwas richtig messen können – sie können nicht alles messen.

Der Muskeltest beispielsweise ‘mißt’ eine mechanische Kraft. Sonst nichts. Also etwas körperliches. Dieser grobe Test ist nicht in der Lage, feine seelische Veränderungen abzubilden. Und schon gar nicht langfristige Manipulationen der Seele. Es gibt Methoden, dies zu erfahren. Sie zeigen: Die Veränderung der Seele findet weiterhin statt.

Alle drei Bedingungen sind also nicht erfüllt. Daraus folgt: Wer den Menschen Symbole oder andere Methoden anbietet, um sich vor Handy-Strahlen zu schützen, ist auch nicht besser als Mobilfunkindustrie und Politik: Er erhält das Problem! Er macht sich schuldig. Das ist noch schlimmer als bloß magisch zu denken.

Vielleicht mag jemand einwenden: Aber es ist doch besser als nichts.
Nein. Es ist schlechter als nichts - wegen der Punkte 2 und 3.

Äthersprache

In der Bibel ist die Babylonische Sprachverwirrung beschrieben. Die Menschen verstehen sich seither nicht mehr untereinander – und wer ehrlich auf sie blickt, sieht auch: sie verstehen seither eigentlich gar nichts mehr.*

Ich habe auf diesen Seiten das einfache Modell der Welt referiert, in dem es um drei Ausprägungen eines 5dimensionalen Raumes geht: Er kann als Raum-Zeit-Welt auftreten, als 4-Elemente-Welt oder als Äther-Welt.

Was in diesem Abschnitt betrachtet wird, ist das folgende: Das Verhältnis zwischen Erkenntnisfähigkeit und dem ‘Aufenthalt in den unterschiedlichen 3 Welten’. Aufenthalt bedeutet hier den Ort der Aufmerksamkeit.

Das Modell sagt, daß es nicht einfach ist, sich die 4-Elemente-Welt sowie oder die Ätherwelt vom Bewußtsein der Raum-Zeit-Welt aus vorzustellen bzw. zu verstehen.

Es gibt aber immer wieder Menschen, die davon berichten, daß sie zu der einen oder anderen Welt Zugang haben. Sie berichten von Meistern oder Engeln, die zu ihnen sprechen. Andere lesen in einer ‘Akasha-Chronik’ und sagen, sie hätten so Zugang zu absolutem Wissen.

Grundsätzlich erlaubt das einfache Modell der Welt diese Behauptungen.
Resonanzvermögen vorausgesetzt, gibt es Zugänge zur 4-Elemente-Welt oder zur Ätherwelt. Vorzuziehen wäre natürlich ein Zugang zur Ätherwelt, dies folgt aus Überlegungen, die im Templer-Modell vorgestellt sind (Bitte nachfragen!).

Wem es also gelingt, das Bewußtsein in die Ätherwelt zu erheben, der ist in einem Erkenntnisraum, der absolut ist. Damit ist er prinzipiell auch fehlerfrei.

Doch wir treffen auf zwei Probleme: Das erste ist der Zustand unseres Bewußtseins: Ist es selbst bereits ätherisch rein oder haben wir noch Trübungen bzw. blinde Flecke. Im ersten Fall wird die erhaltene Botschaft richtig sein, im zweiten verfälscht oder falsch.

Das zweite Problem ist: Wenn wir aus einer Nichtraum-Nichtzeit-Welt Informationen erhalten, erhalten wir sie auch in einer Nichtraum-Nichtzeit-Sprache. Die Übersetzung in die Sprache einer Raum-Zeit-Welt wird nicht so einfach sein, allein die Einordnung in eine Linearität ist schon eine große Kunst.

Also: Auf dem Weg der Botschaft vom Äther in die Raum-Zeit-Welt schleichen sich Fehler ein. Passen Sie also auf, was man Ihnen erzählt und passen Sie noch mehr auf, was Sie weitererzählen, aber erlauben Sie jemandem beim Versuch diese Informationen abzurufen und verfügbar zu machen auch ein paar Fehler, ohne dessen Botschaft vollständig ablehnen zu müssen!

*Es ist sicher spannend, die ‘Sprachverwirrung’ in das einfache Modell der Welt einzuordnen. Versuchen Sie es doch!

Alchemie – ‘Wie-von-Selbst’, der weiße Teil der Schwarzkunst

Dies wird ein kurzer Gedanke: Alchemie beschreibt einen Transformationsprozess. Etwas unedles wird in etwas edles verwandelt: Blei in Gold, eine stumpfe Seele in eine strahlende.

Der Beitrag zum genaueren Verstehen ist derjenige: Der Initiator des Transformationsprozesses kann das eigene Ego sein oder es kann auch ein der Seele innewohnender Entfaltungsprozess sein, der wie von selbst abläuft.

Diese Unterscheidung ist wichtig: Die Ego-Alchemie wird regelmäßig falsche Ergebnisse erzielen, die Wie-von-selbst-Alchemie hat jedoch die Aussicht auf ein sehr schönes Resultat.

Ich sage das, um den Begriff der Alchemie gegenüber der im Templer-Modell einseitig gewählten Bedeutung zu öffnen. Das wird später noch einmal wichtig, wenn hier der Fall eines unvollständigen Transformationsprozesses um die ‘Energiefelder der Venus’ und und die ‘Energiefelder des Mars’ herum beschreiben wird.

Warum machen die das?

Die katholische Kirche hat vor wenigen Jahren, wenn ich mich recht entsinne, im Jahr 2004, im Vatikan einen Lehrstuhl für Exorzismus eingerichtet. Dieser Entscheidung liegt die Vorstellung zugrunde, daß es Dämonen gibt.

An vielen Stellen in der Bibel wird vom Teufel gesprochen, der diese Dämonen anführt. ‘Anführer und Mannschaft’, so die Vorstellung, blenden die Menschheit, verführen und quälen sie.

Die Frage „Warum machen die das?“ kommt zum Ersteinsatz: Warum werden in der Kirche Priester ausgebildet, um gegen Dämonen zu kämpfen? Ein moderner Mensch wird die Existenz dieser Mächte doch negieren.

Der erste Teil der Antwort steht schon oben: Die Kirche macht das, weil sie der Meinung ist, daß es solche Wesen gibt. Der zweite Teil: Sie glaubt, daß ein ausgebildeter Priester gegen diese Wesen vorgehen kann. Ganz wichtig zu wissen ist: Nicht nur die katholische Kirche kennt diese Wesen, auch alle anderen Religionen. Das sollte sehr zu denken geben.

Das „Warum machen die das?” braucht noch eine ganz andere Blickrichtung: Wenn bzw. falls es diese Wesen gibt, warum „blenden, verführen und quälen“ die Dämonen die Menschen? Was ist ihr Motiv?

Ich habe bei einem der Hinduisten, die ich sehr ernst nehme, gelesen: „Ich habe nicht gesehen, warum das geschieht, aber ich habe gesehen, daß es geschieht.“ Ich selbst weiß auch nicht, warum das geschieht. Dämonisches Tun kommt mir sogar sehr töricht vor.

Doch ich weiß: Wir sollten sehen, denken und handeln – tiefer und weiter als es die katholische Kirche je tat, doch in der selben Richtung.

Raum-Zeit-Materie-Projektion

Wir fangen einfach an: Mit einem Projektor, einer Filmspule, einer Leinwand. Ist der Film in den Projektor eingelegt und wird der Projektor angestellt, trifft Licht auf die Leinwand. Dieses Licht überträgt einzelne Bilder, die sich vor dem Auge des Betrachters zu einer zusammenhängenden Wirklichkeit vereinigen.

 

Es entsteht eine prinzipiell vollständige Welt, wenn sie auch um die dritte Raumdimension, die Tiefe, sowie um Materie reduziert ist.

 

Wir können uns nicht so recht vorstellen, daß es möglich sein sollte, einen Projektor, Filmmaterial sowie eine Projektionsmatrix zu erfinden, mit denen wir eine für uns vollständige Wirklichkeit entstehen lassen können. Also einen dreidimensionalen Raum mit Materie und Zeit.

 

D.h. wir können und das schon vorstellen, als Fiktion. So etwas kommt in Romanen und Drehbüchern als ‘Holodeck’ o.ä. vor, nicht aber in der Realität.

 

Was aber, wenn es sie doch gibt: Die Raum-Zeit-Materie-Projektion? Wenn alles ’seit dem Urknall’ eine Raum-Zeit-Materie-Projektion aus einer uns nicht begreif- bzw. erkennbaren Welt jenseits der Projektion ist?

 

Das wäre ja kaum auszuhalten! Einem wachen Menschen kämen Begriffe in den Sinn wie Schicksal und Gott. Einem wachen Menschen…

Verschwörungstheorie

Mir sind immer wieder Menschen begegnet, die mir sagten, daß es diese oder jene Gruppe gebe, die sich gegen diese oder jene Gruppe verschworen habe. Zum Beispiel die Freimaurer gegen die Kirche.

 

Mir sind Menschen begegnet, die konkret mir ‘Belege’ zeigten, nach denen die Amerikaner nicht auf dem Mond waren (man sehe das am Wind, der eine Flagge auf einer Aufnahme bewege) oder die NineEleven als böswillige Manipulation des eigenen Volkes einstufen: Das Internet ist voll von Seiten, die sich mit dem Anschlag auf die Twin Towers oder mit anderen verborgenen Aktivitäten von Geheimdiensten befassen.

 

Mit viel Enthusiasmus wird versucht, Schwindel zu entdecken bzw. aufzudecken. Einen Schwindel aufzudecken. Vor lauter Engagement wird dann allzuleicht übersehen, daß dieser Versuch selbst schon wieder Teil einer Verführung sein kann, der die seelischen Energien des ‘Investigators’ an einen einzelnen Gegenstand bindet, der es gar nicht wert ist, untersucht zu werden.

 

Ein wacher Mensch wird drei Abstufungen überprüfen,

  • gibt es keine Verschwörung

  • gibt es ein bestimmtes Ausmaß an Verschwörung oder

  • ist hier alles Verschwörung?

Ein wacher - und wenn er auch ein mutiger Mensch ist wird er die Antwort auch finden.

Projektion, psychologisch und physikalisch

Vorgestern habe ich einem jungen Ingenieur empfohlen, sich mit Quantenphysik vertraut zu machen (nicht auseinanderzusetzen!), weil so der Abstand zwischen Gott und Wissenschaft überwunden werden kann.

Ich möchte einen weiteren Beitrag hierzu leisten, indem ich den Begriff der Projektion betrachte: Erst mit den Augen meiner ursprünglichen Wissenschaft, der Psychologie und anschließend aus der Sicht der Physik.

In der Physik werden zwei Blickrichtungen nötig sein: Die erste kommt aus der Optik und die zweite aus der Quantenphysik. Dort hat sie wiederum ein psychologisches Konnotat.

Die Psychologie bezeichnet als Projektion eine Zuordnung von Eigenschaften auf ein Objekt, die dieses Objekt nicht hat. Das Objekt kann eine Person oder ein beliebiger Meinungsgegenstand sein. Die übertragenen Eigenschaften entstammen dem Unbewußten und betreffen sowohl negative (das ist die Regel) als auch positive Wertungen. Sie kann aus dem individuellen oder kollektiven Unbewußten kommen.

Einfach gesagt:
Wir sehen etwas, das es nicht gibt. Es ist Einbildung und wir sehen nicht, daß es Einbildung ist.

Kommen wir zur Physik:
a) Eine Projektion in der klassischen Physik ist eine Übertragung optischer Information auf einen Informationsträger. Der Hintergrund, auf den die Information auftrifft, wird nicht als Inhaber der projizierten Eigenschaften gesehen, sondern als Träger, als Reflektor. Alltägliche Beispiele sind eine Dia- oder Beamerprojektion. Da hier der Projektionsvorgang von außen betrachtet wird, kann er als solcher erkannt werden.

b) In der Quantenphysik gibt es eine ganz besondere Beobachtung, sie ist übrigens schon siebzig Jahre alt: Photonen (=Licht) werden durch einen Doppelspalt (das sind zwei Schlitze) geschickt. Hier die Abbildung:Doppelspaltversuch
Wir messen, wo und wie die Photonen hinten auf der Wand auftreffen. Und zwar messen wir es einmal, ohne zu ermitteln, was vorne am Doppelspalt passiert und einmal messen wir, was am Doppelspalt passiert.

Im ersten Fall verhalten sich die Photonen wie eine Welle, sie durchfluten den Doppelspalt und kommen auf der Wand als Welle an. Siehe nachfolgende Abbildung.
Doppelspaltversuch Welle
Wenn wir wissen wollen, was am Spalt passiert, müssen wir auch dort messen. Jetzt geschieht das Unerwartete: Durch die Messung verändern sich die Eigenschaften der Photonen an der Wand.Während sie vorher Wellen waren, sind sie jetzt Teilchen geworden. Die eine Hälfte geht durch den linken Spalt, die andere durch den rechten Spalt, auf der Wand kommen jetzt zwei Teilchen-’Häufchen’ an.
Doppelspaltversuch Teilchen
Der Begriff der Projektion trifft auf diese Untersuchung in doppelter Weise zu:

  • Es gibt eine ‘physikalische Projektion’ an der Wand.
  • Es gibt eine Art von ‘psychologischer Projektion’ durch die Beobachtung am Spalt:
    andere Eigenschaften werden übertragen.

Wir haben festgestellt: Einmal kommt eine Welle an, das andere Mal kommen Teilchen an. Das war vor 70 Jahren eine Sensation und ist es immer noch: Woher rührt der Unterschied? Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: Ist die Veränderung (der Eigenschaften) der Photonen real oder ist sie es nicht? Ist sie vielleicht im psychologischen Sinne nur eingebildet? Kollektiv eingebildet?
Mit anderen Worten: Läßt die Beobachtung durch ein menschliches Wahrnehmungssystem aus etwas, das ein Feld, bzw. eine Welle ist, tatsächlich ein Teilchen entstehen - und/oder wird die Teilcheneigenschaft nur wie eine psychologische Projektion auf den Betrachtungsgegenstand übertragen, ohne im zueigen zu sein?

Das ist in der Tat eine weltbewegende und uralte Frage: Vor über zweitausend Jahren hat sie Platons Politeia im Höhlengleichnis bearbeitet. Dort wird anschaulich die ‘Welt der Schatten’ von der ‘Welt des Lichts’ abgrenzt.

Dürfen wir die Schattenwelt mit der Teilchen-Welt gleichsetzen und die Lichtwelt mit der Wellen-Welt? Ja, das dürfen wir, wenn der beschriebene Vorgang einer kollektiven psychologischen Projektion von falschen Eigenschaften auf das Beobachtete entspricht. Platons Gleichnis ist tatsächlich so zu verstehen.

Und wie kommt das: Warum sollte die ganze Menschheit hinters Licht geführt worden sein und noch werden? Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Stattdessen lade ich Sie ein auf die Seite: Ein einfaches Modell der Welt. Ich lade Sie ein mit den Fragen: Warum sind aus Ätherphotonen Raumzeitphotonen entstanden oder deutlicher: Warum sind aus Ätherphotonen Raumzeitphotonen gemacht worden? Sehen wir bis heute alle etwas, das es nicht gibt und übersehen wir bis heute alle etwas, das es gibt? Ich wünsche Ihnen mit Bühler: ein gründliches Aha-Erlebnis – und mit Platon: eine vollständige Umwendung der Seele.

Ergänzung: Die Erkenntnistheorie sagt: Alles, was wir wahrnehmen, ist eine Art Einbildung. Die Übersetzung eines prinzipiell unbekannten Umweltreizes in Modell, das unser Verhalten und Erleben in der Umwelt regelt. Vom evolutiven Standpunkt aus betrachtet kann diese Übersetzung ‘passend’ sein oder ‘unpassend’. Es ist ganz logisch: Wenn die Menschheit bisher ein ‘unpassendes’ Modell gewählt hat, wird es Zeit, auf ein ‘passendes’ umzusteigen. Wenn man die Probleme ansieht, die das bisherige Wirklichkeits-Modell erzeugt bzw. ungelöst läßt, ist es höchste Zeit.