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- 28.12.2008: Die verfluchten geraden Zahlen...
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- 26.12.2008: Keltenschanzen
Gedichte und Liedskizzen
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Archive für Januar 2008
Uns vor uns selbst verstecken
7.1.2008 von Ralf C Maucher.
Der größte Trick des Unbewußten ist,
uns vor uns selbst zu verstecken.
So ist (so gut wie) jeder von uns sicher,
daß mit ihm (so gut wie) alles stimmt,
jedoch bei (so gut wie) allen anderen
(so gut wie) nichts.
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Angst und Zwietracht
6.1.2008 von Ralf C Maucher.
Eine afrikanische Fabel.
Vor langer Zeit lebte im afrikanischen Busch eine Jagdspinne. Sie wurde von allen Tieren des Waldes gefürchtet, denn hatte die Fähigkeit, andere Tiere gegeneinander aufzubringen. Weil sie ein sehr böses Insekt war, stiftete sie die anderen Bewohner des Waldes häufig an, tödliche Kämpfe auszutragen: Viele Antilopen, Löwen und Elefanten waren die Opfer.
Eines Tages gelang es den Tieren des Waldes, sich gegen die List der Spinne zu stellen: Sie trafen sich heimlich in einer Höhle am Fuße eines Berges und berieten, wie man der von der Spinne gesäten Zwietracht ein Ende bereiten könne.
Doch die Spinne hatte etwas von dem Treffen mitbekommen und schlich sich mit ihrer tödlichen Waffe in die Höhle.
So entstand unter den Tieren eine heftige Diskussion, was man denn tun und wie man das umsetzen solle. Der Elefant schlug vor, die Spinne zu zerquetschen, der Löwe meinte, wenn sie jemandem vor das Maul käme, solle dieser sie einfach verschlingen. Die Antilope war sich sicher, das einzig Richtige sei, das Weite zu suchen, wenn die Spinne in die Nähe komme.
Die Versammlung zog sich bis in den Abend und die Tiere machten viele Vorschläge, konnten sich aber nicht einigen. Als die Tiere langsam müde wurden, sprang die Spinne aus ihrem Versteck und brüllte: „Was fällt Euch eigentlich ein, hier zu besprechen wie man mich umbringen kann? Mit meiner Waffe kann ich Euch alle vernichten und dann werde ich Euch alle verschlingen.“
Damit hatte keiner gerechnet - die Tiere erschraken, versuchten zu fliehen und gerieten dabei in Panik. Der ängstliche Elefant trampelte alles nieder: Viele Tiere starben unter seinen Füßen, andere wurden unter den umstürzenden Bäumen begraben, die er auf seiner Flucht niederriß.
In dieser Nacht noch sammelte die Spinne die Kadaver der Tiere ein und brachte sie in ihre Höhle. Sie hatte für lange Zeit ausgesorgt.
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Rituale
6.1.2008 von Ralf C Maucher.
Rituale sind meistens unsinnig und nicht selten gefährlich.
Hinter einem Ritual steht die Auffassung, eine bestimmte Handlung könne den Gang der Dinge beeinflussen. Beispielsweise könne ein Regentanz Regen entstehen lassen.
Ich gehe hier nicht mehr darauf ein, ob Gedanken die Wirklichkeit beinflussen können. Das geht bereits aus einigen Experimenten der Quantenphysik hervor. Aber ich gehe darauf ein, warum es unsinnig ist, ein Ritual durchzuführen.
Die erste sich hier stellende Frage ist: Gibt es Gott oder gibt es Gott nicht? Sie wird an anderer Stelle ausführlicher behandelt. Hier nur das Ergebnis: Ja, es gibt Gott.
Die zweite Frage ist: Braucht Gott eine Hilfestellung für seine Schöpfung? Sie stellt sich, weil ein Ritual ganz offensichtlich darauf abzielt, unsere Realität, also das Ergebnis der Schöpfung, zu beeinflussen.
Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Warum sollte Gott, der Überblick und Einsicht in die Notwendigkeiten hat, von einem Menschen, der blinde Flecken auf Netzhaut und Seele hat, Unterstützung brauchen?
Viel wahrscheinlicher ist doch, daß ein Ritual versucht, Gott ins Handwerk zu pfuschen. Hier stellt sich die Frage nach dem Motiv. Wer hat Interesse an einem solchen Vorgang, an einer Änderung des Schöpfungsplans?
Auch diese Frage ist hinreichend erforscht: Es gibt geistige Kräfte, die den Menschen außerhalb der göttlichen Ordnung sehen wollen. Sie versuchen und verführen uns und halten uns „außerhalb der Gnade Gottes“.
Also: Wer ein Ritual durchführt, das darauf abzielt die Wirklichkeit auf Erden zu beinflussen, ruft diese Kräfte an. Es hilft auch nicht sonderlich, sich einzureden, man mache dies aus diesem und jenem lichtvollen Grund. Es wird kaum mehr als eine Rationalisierung sein, denn Gott kennt das Licht und den Weg. Er braucht keinen Blindenhund und schon gar keinen blinden.
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Zähler und Disclaimer
1.1.2008 von Ralf C Maucher.
Diese Seite enthält zwei Zähler sowie den Disclaimer.
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